WM 2026
WM 2026: Auffällige Geste von VAR - FIFA fordert offenbar Erklärung
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von SIDran Fußball
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Nach einer auffälligen Handgeste eines Video-Schiedsrichterassistenten vor dem Spiel Deutschland gegen Curacao fordert die FIFA nun wohl eine Erklärung. Das Antidiskriminierungsnetzwerk Football Against Racism fordert Konsequenzen.
Wegen der auffälligen Handhaltung des Video-Schiedsrichterassistenten Shaun Evans vor dem deutschen WM-Auftakt gegen Curacao (7:1) am Sonntag fordert der Fußball-Weltverband FIFA offenbar eine Erklärung.
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Dies berichtete die "BBC" unter Berufung auf mit dem Fall vertraute Quellen. Eine Stellungnahme der FIFA gab es zunächst nicht.
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Antidiskriminierungsnetzwerk Football Against Racism fordert Konsequenzen
Vor dem Anpfiff wurden der 38-jährige Australier und seine Kollegen im VAR-Raum gezeigt, dabei bildete Evans mit den Fingern seiner rechten Hand ein Zeichen, das als rechtsextremes Symbol gelesen werden kann. Die Geste wird in vielen Ländern allerdings auch als "Okay"-Zeichen verwendet.
Das Antidiskriminierungsnetzwerk Football Against Racism in Europe (FARE) kritisierte den Vorfall und forderte Konsequenzen.
"Ein weltweites Fernsehpublikum sollte nicht damit konfrontiert werden, dass rechtsextreme Personen Neonazi-Symbole verwenden, während es sich darauf vorbereitet, ein Spiel zu verfolgen."
"Es ist klar, dass dieser Offizielle bei dieser Weltmeisterschaft keine weitere Rolle mehr spielen sollte", heißt es weiter in einer Stellungnahme.
Bei den nachfolgenden WM-Spielen am Sonntag (Ortszeit) schauten die Video-Assistenten bei ihrer Vorstellung nicht in die Kamera. Ihre Namen waren zwar weiterhin eingeblendet, aber sie blickten auf ihre Monitore.
Evans steht seit 2017 auf der FIFA-Schiedsrichterliste, bereits bei der WM 2022 in Katar war er als Video-Referee im Einsatz.
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