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WM 2026 - Rassistisches Handzeichen? VAR-Geste sorgt für Wirbel

Aktualisiert:

von ran.de

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DFB-Stars beten mit Gegnern am Mittelkreis

Videoclip • 01:12 Min • Ab 12


Eine wenige Sekunden lange TV-Einstellung aus dem VAR-Raum hat bei der WM eine Debatte ausgelöst. Die FIFA beschäftigt sich mit einer Handgeste des australischen Schiedsrichters Shaun Evans, die in sozialen Netzwerken kontrovers diskutiert wird.

Eine kurze TV-Einstellung aus dem Video-Schiedsrichterraum hat während der Fußball-WM für Diskussionen gesorgt.

Während der Übertragung des Spiels zwischen Deutschland und Curaçao (7:1) war der australische Schiedsrichter Shaun Evans für wenige Sekunden im VAR-Raum zu sehen. Dabei formte er mit Daumen und Zeigefinger einen Kreis, während die übrigen Finger ausgestreckt waren.

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Netz diskutiert heiß - zeigt Schiri ein "White Power"-Symbol?

Anschließend entbrannte in den sozialen Medien eine Debatte über die Bedeutung der Geste. Einige Nutzer interpretierten das Handzeichen als mögliches "White Power"-Symbol, das von rechtsextremen Gruppen als Zeichen für die angebliche Überlegenheit weißer Menschen verwendet wird.

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Die FIFA hat den Vorfall laut einem Bericht von "The Athletic" registriert. Eine offizielle Bewertung oder weitere Stellungnahme des Weltverbands gab es zunächst jedoch nicht. Auch Evans selbst äußerte sich bislang nicht öffentlich.

Die Diskussion dreht sich vor allem darum, dass die Geste unterschiedlich interpretiert werden kann. In vielen Ländern gilt das Zeichen seit Jahrzehnten als allgemein bekanntes "Okay"-Signal. Darüber hinaus ist es Teil eines unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen verbreiteten Spiels, bei dem eine Person das Zeichen unterhalb der Gürtellinie formt und versucht, andere dazu zu bringen, in den Kreis zu schauen.

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Symbol wird von rechtsextremen Gruppen genutzt

Gleichzeitig wird das Symbol seit einigen Jahren auch von rechtsextremen Gruppen verwendet und dort als Erkennungszeichen genutzt. Genau deshalb sorgten die Bilder aus dem VAR-Raum für Aufmerksamkeit.

Das Antidiskriminierungsnetzwerk FARE (Football Against Racism in Europe) kritisierte den Vorfall und sprach sich für eine Untersuchung aus. Ob die FIFA weitere Schritte einleiten wird, ist derzeit noch offen.

Auch interessant: Kommentar: Trotz Kantersieg des DFB-Teams - die WM beginnt erst jetzt

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