Fußball-WM 2026
WM 2026: Reisechaos für Uruguay vor dem ersten Match - Landesverband beschuldigt die FIFA
Aktualisiert:
von SIDran Fußball
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Videoclip • 02:12 Min
Für die Nationalmannschaft aus dem Uruguay begann die WM 2026 mit einer guten Portion Reisechaos. Der Landesverband beschuldigt nun die FIFA.
Uruguays Nationalmannschaft hatte erst mit Verspätung aus dem Teamcamp in Mexiko zum Spielort ihres WM-Auftaktes gegen Saudi-Arabien in Miami fliegen können. Das für die "Celeste" vorgesehene Flugzeug hatte wohl keine Genehmigung für die Reise in die USA erhalten, wie Medien in Uruguay berichten.
Daraufhin wurde ein anderes Flugzeug organisiert, um die Mannschaft nach Südflorida zu bringen, doch auch dieser Flug hatte Verspätung, sodass die uruguayische Nationalmannschaft schließlich mit mehreren Stunden Verspätung zur Pressekonferenz vor dem Spiel im Miami Stadium eintraf.
Der uruguayische Fußball-Verband AUF teilte am Sonntag mit, dass sich die Abreise aus Cancun "aufgrund von Problemen, die außerhalb des Einflussbereichs der AUF liegen" verzögert habe. "Der Flug hat keine Probleme verursacht", sagte Coach Marcelo Bielsa. Doch der uruguayische Kapitän José María Giménez bezeichnete die Verzögerungen als "schwierig". Es habe einige Komplikationen gegeben, aber das Team habe die Zeit genutzt, um sich auszuruhen.
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WM 2026: Uruguays Landesverband beschuldigt die FIFA
Laut der englischen Tageszeitung "The Guardian" hat ein Pressesprecher des AUF nun bestätigt, dass die fehlenden Dokumente und die daraus resultierende Verspätung schuld der FIFA gewesen seien.
Der offizielle Uruguay-Account kommentierte die Situation auf der Kurznachrichtenplattform "X" mit einem Tweet aus 2010. Der ehemaligen uruguayischen Stürmer Diego Forlán beklagte darin, dass der Charterflug der Nationalmannschaft einen Tag vor ihrem ersten WM-Spiel in Südafrika eine Stunde Verspätung hatte. "Wer ist schuld???", schrieb Forlán. Der alte Tweet wurde mit den Worten "So etwas in der Art" erneut veröffentlicht.
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Die Verspätung der "Celeste" ist nicht die erste Komplikation, die durch das Ausrichten der WM in drei unterschiedlichen Ländern aufgekommen ist. Unter anderem erhielten einige Mitarbeiter des iranischen Teams keine Visa für die Einreise in die USA und Thomas Partey erhielt von der kanadischen Regierung aufgrund von Vergewaltigungsvorwürfen im Vereinigten Königreich kein Visum.
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