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WM 2026

WM 2026: Jagd auf Ticket-Fälscher - US-Regierung schickt berüchtigte ICE-Agenten zur Weltmeisterschaft

Aktualisiert:

von Anne Malin

17:30 SAT.1 Bayern

WM-Countdown läuft: DFB-Team bezieht Trainingslager in Herzogenaurach

Videoclip • 01:16 Min • Ab 12


Rund drei Wochen vor Beginn der WM hat die US-Regierung nun offiziell bestätigt, dass ICE-Beamte und weitere Polizeieinheiten während  der WM dauerhaft präsent sein werden.

Die Anwesenheit der ICE-Einheiten bei der Fußball-Weltmeisterschaft ist schon länger ein Diskussionsthema.

Seit den gewaltsamen Ausschreitungen bei Protesten, die als Reaktion auf die Tötungen zweier Zivilisten durch ICE-Beamte Anfang des Jahres folgten, wächst die Sorge um die berüchtigte Abschiebepolizei immer weiter.

Die unabhängige Menschenrechtsorganisation Amnesty International warnt vor militarisierten Razzien, rechtswidrigen Festnahmen und Inhaftierungen sowie Folter und Morden durch die "brutale und gesetzlose" Abschiebeeinheit.

Nun hat das Department of Homeland Security offiziell den Einsatz der ICE-Agenten sowie anderer Sonderkommandos angekündigt.

WM in den USA: erhöhte Polizeipräsens als Sicherheitsmaßnahme

Mit einem Post auf der Kurznachrichtenplatfrom "X" kündigt die US-Regierung an, dass sowohl ICE, als auch die US Customs and Border Protection (CBP) und die Homeland Secuirty Investigations (HSI) "jeden Tag" während der WM im Einsatz sein werden.

"Worüber die meisten Menschen nicht nachdenken, wenn sie über die WM reden, sind die gefälschten Produkte oder der Menschenhandel", erklärt Markwayne Mullin, der Minister für Innere Sicherheit der Vereinigten Staaten, in dem Video. "ICE und HSI werden jeden Tag unterwegs sein, um gegen die gefälschten Tickets, den Menschenhandel, den Drogenschmuggel und die gefälschten Produkte vorzugehen", begründet er die erhöhte Präsenz.

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Vor einer Woche noch kündigten Beschäftigte des SoFi Stadium bei einer Protestkundgebung an, dass sie die Arbeit einstellen wollen, sollten ICE-Agenten bei den Partien im kalifornischen Spielort eingesetzt werden. Die Gewerkschaft "Unite Here Local 11", die über 30.000 Beschäftigte in Hotels, Flughäfen und Sportarenen vertritt, erklärte, dass die Präsenz von ICE ein "Klima der Angst" schaffe.

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