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WM 2026: Wasserflaschen verboten? FIFA rudert nach massiver Kritik zurück - Newsticker
Aktualisiert:
von ran.deran Fußball
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Videoclip • 02:28 Min
Die Fußball-WM 2026 in Nordamerika rückt mit großen Schritten näher. Alle relevanten Neuigkeiten und Entwicklungen rund um das Turnier gibt es hier im Ticker.
Die WM 2026 in Kanada, den USA und Mexiko rückt immer näher.
Bis zum Start des Mammut-Turniers mit erstmals 48 Mannschaften sind es nur noch wenige Tage. Der Fokus rückt immer mehr auf die Nationalteams.
ran hat alle News, Gerüchte und Entwicklungen rund um das Turnier im Ticker.
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+++ Update, 06.06., 08:35 Uhr: Rolle rückwärts: Wasserflaschen in den Stadien jetzt doch erlaubt +++
Der Weltverband FIFA hat nach massiver Kritik sein umstrittenes Wasserflaschenverbot für die Fußball-WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko gelockert. Wie FIFA-Betriebschef Heimo Schirgi am Freitag mitteilte, dürfen Zuschauer nun doch eine kleine und gefüllte Einwegflasche mit ins Stadion nehmen.
"Alle Fans dürfen zu jedem Spiel der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 in den USA und Kanada eine weiche, werkseitig versiegelte Einweg-Plastikwasserflasche mit einem Fassungsvermögen von 20 Unzen (590 ml) mitbringen", sagte Schirgi. Weiterhin verboten seien jedoch "wiederverwendbare Flaschen mit festem Gehäuse".
Zwei Tage zuvor hatte die FIFA angekündigt, wiederbefüllbare Flaschen grundsätzlich zu verbieten und dies mit Sicherheitsbedenken begründet. Darauf folgte massive Kritik. "Das ist reine Geldmacherei. Warum sollte man eine Wasserflasche kaufen, wenn man sein Wasser einfach mitbringen kann? Das ist günstiger und besser für die Umwelt", sagte Torontos Bürgermeisterin Olivia Chow.
Bei der Klub-WM im vergangenen Jahr in den USA war es Fans untersagt gewesen, Wasserflaschen in die Stadien mitzubringen - trotz großer Hitze. Experten warnen davor, dass Fans durch die erwarteten Temperaturen bei den WM-Spielen gesundheitlichen Risiken ausgesetzt sein könnten.
Ein im vergangenen Monat von der Forschungsgruppe "World Weather Attribution" veröffentlichter Bericht war zu der Einschätzung gekommen, dass 26 der 104 Spiele der Weltmeisterschaft voraussichtlich unter Bedingungen ausgetragen werden, bei denen die sogenannte Wet-Bulb-Global-Temperature 26 Grad übersteigt - ab diesem Grenzwert gilt ein erhöhtes Gesundheitsrisiko für Sportler.
Die FIFA verwies auf Gegenmaßnahmen wie Sprühnebelanlagen, Trinkstationen, Kühlzelte und Ventilatoren. Flaschenwasser werde innerhalb des Stadions zu Preisen verkauft, die "mit denen anderer Veranstaltungen in den jeweiligen Stadien übereinstimmen", hieß es.
+++ Update, 05.06., 10:30 Uhr: Kurzfristige Regeländerung der FIFA zulasten der Fans? +++
Zuletzt hieß es, dass Fans bei der Weltmeisterschaft 2026 leere, transparente und recycelbare Plastikflaschen mit einem Fassungsvermögen von bis zu einem Liter in die Stadien mitbringen dürfen. Dies wurde unter anderem im Sinne der Zuschauer entschieden, welche die Spiele bei teilweise über 30 Grad verfolgen. Nun gilt diese Regel aber nicht mehr. Neuerdings heißt es:
Flaschen, Becher, Gläser, Dosen oder jede andere Form von geschlossenen oder verschlossenen Behältern, die geworfen werden können oder Verletzungen verursachen, sowie andere Gegenstände aus Glas oder einem anderen zerbrechlichen Material oder besonders harte Verpackungen oder harte Kühlboxen sind verboten.
Auch interessant: WM 2026: FIFA verkündet Änderung bei der Nationalhymne - Ersatzspieler auf dem Platz
Mit der Regeländerung will sich die FIFA laut eigener Aussage für den Schutz der Gesundheit und Sicherheit aller im Stadion einsetzen und damit jegliche Risiken von Verletzungen aus dem Weg räumen. Eine maßgebliche Wendung kurz vor Start des Turniers und vor allem eine, von der die FIFA selbst am meisten profitiert.
+++ Update, 05.06., 08:25 Uhr: Japan zieht wegen Platzproblemen zweimal um +++
Die japanische Fußballnationalmannschaft hat nach ihrer Ankunft in Mexiko laut Berichten innerhalb von zwei Tagen zweimal den Trainingsplatz gewechselt. Der Grund war laut japanischer Medien eine zu schlechte Rasenqualität. Die "Blue Samurai" sollten ursprünglich ein Trainingsgelände der Tigres de Monterrey nutzen, der nach starken Niederschlägen aber in keinem guten Zustand war.
Das Team um Bundesliga-Star Ritsu Doan (Eintracht Frankfurt) wich auf ein Universitätsgelände aus, wie die Tageszeitung Sports Hochi berichtete, war dort aber ebenfalls unzufrieden.
Schließlich trainierten die Asiaten auf dem Gelände des CF Monterrey. "Das liegt am schlechten Wetter, da kann man nichts machen", erklärte der technische Direktor des japanischen Fußballverbands, Masakuni Yamamoto. Man wolle eine "optimale Vorbereitung" auf die am 11. Juni beginnende Weltmeisterschaft sicherstellen.
+++ Update, 04.06., 18:39 Uhr: Schlechte Platzverhältnisse - Japan drohte wohl mit Umzug +++
Die japanische Nationalmannschaft stand laut übereinstimmenden Berichten zuletzt kurz davor, das WM-Camp in Mexiko kurzfristig zu wechseln.
Grund dafür sollen die schlechten Platzverhältnisse im Trainingscamp gewesen sein. Die Japaner trainierten zunächst auf dem Gelände des mexikanischen Klubs UANL Tigres am Rande der Stadt Monterrey.
Weil die Platzverhältnisse aber so schlecht gewesen sein sollen, zog der japanische Verband wohl sogar in Erwägung, wenige Tage vor Beginn der WM noch einmal umzuziehen, um unter besseren Bedingungen trainieren zu können.
Letztlich einigten sich beide Seiten aber darauf, dass die Japaner fortan auf dem deutlich hochwertigeren Trainingsgelände von CF Monterrey trainieren dürfen, sodass ein Umzug vom Tisch ist.
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+++ Update, 02.06., 18:52 Uhr: Sonderbehandlung für Superstar Lionel Messi in Argentiniens WM-Camp +++
Bei Titelverteidiger Argentinien liegen die Hoffnungen für die WM mal wieder auf Superstar Lionel Messi. Damit sich der 38-Jährige bei seiner mutmaßlich letzten Endrunde bestmöglich vorbereiten kann, räumen ihm die Verantwortlichen eine Sonderbehandlung ein.
Laut übereinstimmenden Medienberichten erhält Messi – wie schon bei der WM 2022 – als einziger Spieler ein Einzelzimmer im Hotel der Südamerikaner. Im Camp der Argentinier in Kansas City schläft Messi alleine in Zimmer 202, direkt neben seinem Kumpel Rodrigo De Paul, der sich sein Zimmer mit Nicolas Otamendi teilt.
Während der WM 2022 führte der Wunsch Messis nach einem Einzelzimmer zu einer Kuriosität. So musste nämlich letztlich Torhüter Emiliano Martinez sich ein Zimmer mit einem Mitglied des Trainerstabs teilen.
In früheren Jahren teilte sich Messi immer zusammen mit seinem Kumpel Sergio Agüero ein Zimmer. Der langjährige Stürmer von Manchester City musste seine Karriere jedoch im Dezember 2021 wegen Herzproblemen beenden, fortan entschied sich Messi, bei der Nationalmannschaft ein Einzelzimmer zu belegen.
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