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DTM 2026: Lucas Auer konstant schnell, Matteo Cairoli überrascht - das Power Ranking vor dem Lausitzring-Wochenende
Aktualisiert:
von Oliver Jensenran racing DTM
DTM: Ein Engel ganz privat
Videoclip • 02:39 Min
Die DTM startet am Lausitzring in das dritte Rennwochenende der Saison. Vorab präsentieren wir Euch unsere Top 10 im Power Ranking.
Die DTM blickt der dritten Station der Saison 2026 entgegen. Am Wochenende geht es zum Lausitzring: Rennen 1 startet am Samstag, 20. Juni, um 13:30 Uhr, Rennen 2 am Sonntag, 21. Juni, ebenfalls um 13:30 Uhr.
ProSieben überträgt die Rennen live im Free-TV, zusätzlich gibt es den kostenlosen Livestream auf Joyn und ran.de. Trainings und Qualifyings laufen im FAN TV Channel auf Joyn.
Der Deutsche Maro Engel führt die Fahrer-Wertung mit 67 Punkten an, wird allerdings von dem Österreicher Luca Auer mit 61 Punkten verfolgt. Dahinter befinden sich Marco Wittmann (52 Punkte) und Thomas Preining (46 Punkte) in der Lauerstellung.
Doch das Feld ist eng beisammen. In Zandvoort gewannen mit Matteo Cairoli und Kelvin van der Linde zwei Piloten, die noch nicht in den Top vier stehen.
Wir stellen die zehn formstärksten Fahrer im ran Power Ranking vor.
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DTM: Lausitzring, Qualifying 1 im Livestream
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Platz 10: Luca Engstler – Red Bull Team Abt
In den ersten drei Rennen war der 26-Jährige weit hinten anzutreffen. Vor allem beim Auftakt-Wochenende am Red Bull Ring schien der Lamborghini klar unterlegen zu sein. Umso bemerkenswerter war sein sechster Platz im vierten Lauf in Zandvoort. Im Rennen befand er sich teilweise sogar auf Platz zwei, doch eine Safety-Car-Phase brachte ihn um den Vorsprung. Klar ist: Wenn Engstler das richtige Auto hat, kann er weit vorne landen.
Platz 9: Jules Gounon – Mercedes-AMG Team MANN-FILTER
Wenn der Rennverlauf für den Franzosen positiv verläuft, ist ihm jederzeit eine vordere Platzierung zuzutrauen. Am Red Bull Ring und in Zandvoort schloss er jeweils ein Lauf auf Platz vier ab. Dass er in den anderen zwei Rennen Probleme hatte, brachte ihn um eine bessere Position. In Zandvoort war er von einem verkorksten Boxenstopp betroffen. In der Fahrerwertung liegt Gounon auf Platz neun.
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Platz 8: Thierry Vermeulen – Emil Frey Racing
Zwei Rennstrecken, zwei Gesichter: Der Niederländer landete am ersten Rennwochenende am Red Bull Ring mit den Plätzen 13 und neun weit hinten, lieferte aber in Zandvoort mit den Plätzen drei und fünf ein ganz starkes Wochenende ab. Was nun von ihm zu erwarten ist? Am Lausitzring schloss er in sechs Rennen noch nie besser auf Platz sieben ab.
Platz 7: Ben Dörr – Dörr Motorsport
Dörr hat seinen berühmten Teamkollegen Timo Glock, der aus seiner Zeit in der Formel 1 bekannt ist, bislang weitestgehend im Griff. Die Formkurve zeigt konstant nach oben. Konnte er das erste Rennen noch nicht abschließen, folgten daraufhin die Plätze sieben, fünf und zwei. Für Dörr war dies die erste Podiums-Platzierung, die er behalten durfte. Am Sachsenring 2025 wurde ihm diese nachträglich aberkannt.
Platz 6: Kelvin van der Linde – Schubert Motorsport
Der Südafrikaner dürfte mit viel Selbstvertrauen zum Lausitzring reisen. Beim vierten Lauf in Zandvoort sicherte er sich die Pole Position und gewann das Rennen. Dies war sein erster Sieg mit BMW und sein neunter DTM-Rennsieg insgesamt. Die ersten drei Läufe verliefen für ihn noch beschwerlich. Zwei Rennen konnte er nicht abschließen, einmal landete er auf Platz sechs.
Platz 5: Matteo Cairoli – Emil Frey Racing
Der Überraschungssieger von Zandvoort scheint in der DTM angekommen zu sein. Der DTM-Rookie lieferte beim ersten Lauf in Zandvoort eine Machtdemonstration im Ferrari ab und gewann das Rennen. Beim Auftakt in Österreich fuhr er nur auf die Plätze acht und 14. Cairoli wusste zwar, dass der Ferrari in Zandvoort konkurrenzfähig ist. Mit einem Sieg hatte er allerdings nicht gerechnet.
Platz 4: Thomas Preining – Manthey
Der Österreicher hatte in Zandvoort mit den Plätzen sieben und acht zwar seine Schwierigkeiten. Doch dank seines Auftaktsieges beim Heimrennen am Red Bull Ring ist er in der Fahrerwertung mit Platz vier weiterhin gut dabei. Mit dem Lausitzring verbindet er positive Erinnerungen: 2024 gewann er dort und schloss ein weiteres Rennen auf Platz drei ab.
Platz 3: Marco Wittmann – Schubert Motorsport
Wittmann fuhr in den ersten vier Rennen bereits zweimal auf das Podium. Rennen zwei in Österreich schloss er auf Platz zwei ab, Rennen vier in Zandvoort auf dem dritten Platz. Dreimal landete er in den Top fünf. Nur das letzte Rennen war mit Platz elf ein Ausrutscher, nachdem er auch im Qualifying nur auf Rang 13 landete.
Platz 2: Maro Engel – Mercedes-AMG Team Ravenol
Nachdem er die ersten beiden Rennen in Österreich auf Rang drei und eins abgeschlossen hatte, verlief das Wochenende in Zandvoort deutlich schwieriger für den 40-Jährigen. Platz sechs und Platz vier waren seine Ausbeute. Dennoch führt er weiterhin die Fahrerwertung an, hat aber mit Lucas Auer einen starken Verfolger im Nacken.
Platz 1: Lucas Auer – Mercedes-AMG Team Landgraf
Der Österreicher befindet sich in der Fahrer-Wertung zwar "nur" auf Platz zwei, führt aber aufgrund seiner konstanten Schnelligkeit unser Power-Ranking an. In den ersten drei Rennen landete er zweimal auf Rang zwei und einmal auf Platz drei. Lediglich der vierte Lauf verlief unglücklich - erst hatte er ein schwaches Qualifying, dann wurde er im Rennen auch noch von Nicki Thiim abgeräumt. Der 13. Platz - wofür es drei Punkte gab - war immerhin Schadensbegrenzung.
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