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Formel 1 - Liam Lawson erwartet "Diskussionen": Was passiert bei den Racing Bulls?
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von Andreas Reinersran Mehr Sport
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Die Formel 1 befindet sich in der Sommerpause. Das ist in der Regel die Zeit, in der Zukunftsentscheidungen getroffen werden. Liam Lawson rechnet mit "Diskussionen".
Sommerpause ist in der Formel 1 die Silly Season. In den verrückten Wochen werden in der Regel die Cockpits für die kommende Saison festgezurrt. Es kommt zu Gesprächen, Verhandlungen und fixen Deals – und damit auch oft zu einem fleißigen Stühlerücken.
Möglicherweise auch bei den Racing Bulls.
Liam Lawson und Rookie Arvid Lindblad absolvieren eine ordentliche Saison, sind mit 43 Punkten Neunter (Lawson) und Elfter (23/Lindblad).
Trotzdem: Lawson kennt das Geschäft, er hatte schließlich in der Vergangenheit bereits sein Red-Bull-Cockpit neben Max Verstappen verloren. Er ist sich "sicher, dass es dazu Diskussionen geben wird", wie er bei "RacingNews365" erklärte.
Denn ein potenzieller Nachfolger steht schon bereit. Nikola Tsolov ist Erster in der Formel 2 und ist laut Racing-Bulls-Chef Alan Permane "der Nächste in der Reihe. Er macht es außerordentlich gut."
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Liam Lawson: Der Druck steigt
Und damit macht er vor allem Druck auf Lawson, denn es ist unwahrscheinlich, dass man Lindblad nach dessen erster Saison schon wieder ablösen wird.
Allerdings ist es noch nicht fix, wann der 19 Jahre alte Bulgare aufsteigen wird.
"Wann das sein wird, weiß ich ehrlich gesagt nicht. Es ist nicht falsch zu sagen, dass wir im Moment noch nicht darüber nachdenken. Er ist da, er macht seinen Job, wir machen unseren Job, und wir werden eine Entscheidung treffen, falls und wann er später in diesem Jahr zu Racing Bulls kommt“, sagte Permane.
Üblich wäre ein Einsatz in einem freien Training. Dort könnte er mit guten Leistungen überzeugen. Und dann in der Formel 2 nochmal den Druck erhöhen. Denn wenn er den Titel gewinnt, wäre er automatisch raus aus der Nachwuchsserie. Gemäß Reglement darf der Champion in den kommenden beiden Jahren nicht mehr an den Start gehen.
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