Indy500
Motorsport: NS-Slogan? IndyCar kassiert heftigen Shitstorm
Veröffentlicht:
von Anne Malinran Mehr Sport
Formel 1: Fan-Ärger über Red Bull! "Terroristen"
Videoclip • 01:25 Min
Im Rahmen einer Werbekampagne für das "Freedom 250", ein Straßenrennen in Washington D.C., das durch eine Verordnung von Donald Trump genehmigt wurde, stellte IndyCar ein T-Shirt vor, das im Internet für heftige Kritik sorgt.
Die Rennserie IndyCar bekommt im Rahmen des Straßenrennens "Freedom 250" einen heftigen Shitstorm. Grund dafür ist die Vorstellung eines T-Shirts für das Rennen.
Das Design zeigt einen Rennfahrer mit Helm, der auf einem Thron sitzt, vor einem rot gestreiften Hintergrund mit der Aufschrift "One Nation, One Race".
Auf Deutsch also "eine Nation, ein Rennen" oder eben "eine Nation, eine Rasse".
Im Kontext des mit Donald Trumps Hilfe veranstalteten Rennens traf das Design online auf starken Gegenwind, doch die IndyCar selbst hält sich bedeckt.
Motorsport-Livestreams:
Bald verfügbarSamstag, 29.08. 15:00 • Motorsport
MotoGP: Großer Preis von Aragonien live im Stream
25 Min
Bald verfügbarSamstag, 29.08. 15:00 • Motorsport
MotoGP: Großer Preis von Aragonien live im Stream
25 Min
Indy500: Schwammige Antwort nach harter Kritik
Der Slogan "Eine Nation, eine Rasse" war zum Beispiel Teil der rassistischen Kernideologie des Nationalsozialismus. Auch wenn hierbei wohl das "Rennen" und nicht die "Rasse" gemeint war, sorgt dieses Design in Nordamerika in angespannten und angeheizten politischen Zeiten für Empörung.
Das Shirt, welches im Shop als "lustiges Grafik-T-Shirt" beschrieben war, wurde letztlich aufgrund von "Kundenfeedback" aus dem IndyCar-Onlineshop genommen. Die Rennserie teilte in einer Erklärung zudem mit: "Wir verstehen, dass einige Personen die Wortwahl als bedenklich empfanden."
Letzte Woche erklärte ein Sprecher ebenfalls, dass "das Genehmigungsverfahren für Merchandise-Produkten zu überprüfen" sei. Doch auch eine Woche später wurde noch immer nicht erklärt, wer das Design freigegeben hat oder wie es überhaupt genehmigt wurde.
Indycar: Rassen-Shirt ist nicht die einzige politische Kontroverse
Und diese politische Diskussion ist kein Einzelfall. Bereits vergangenen August nutzte das Ministerium für Innere Sicherheit ein Bild eines IndyCars, um für eine geplante Einwanderungshaftanstalt in Indiana zu werben.
Obwohl IndyCar später gegen die Nutzung des eigenen geistigen Eigentums Einspruch erhob, gab es scharfe Kritik an der Rennserie. Nicht zuletzt, da das Bild ein Auto mit der Startnummer des einzigen mexikanischen Fahrers der Serie zeigte.
"Ich war einfach ein bisschen schockiert über die Zufälle dabei und, na ja, darüber, was das bedeutet", sagte Pato O’Ward, der betreffende mexikanische Fahrer, als Reaktion auf den Beitrag. "Ich glaube nicht, dass das viele Leute stolz gemacht hat, gelinde gesagt."
Der IndyCar Besitzer und Donald Trump
Roger Penske, der Eigentümer des Indianapolis Motor Speedway, des IndyCar-Teams Penske als auch der IndyCar-Serie selbst, scheint eine gute Beziehung zur Trump-Administration zu haben.
Bereits während seiner letzten Amtszeit im Jahr 2019 verlieh Trump Penske die "Presidential Medal of Freedom" und würdigte ihn als Wirtschaftsmagnaten und Motorsporthelden.
"Vielen Dank für alles, was Sie und Ihre Regierung tun, um "America First" umzusetzen, unsere Grenzen zu schützen und Investitionen in unser großartiges Land zurückzuholen", schrieb Penske in einem später veröffentlichten Brief an Trump.
Auch interessant: "Genau das macht mir Angst" - Toto Wolff sorgt sich um "Rohdiamant" Kimi Antonelli
Mehr Motorsport:
Formel 1
Formel 1 2026 live: Alles zu Regeln, Piloten, Teams, Übertragungen, Tickern und Livestreams

Rasante Aufholjagd: Mick Schumacher überzeugt in Washington

Formel 1
Zandvoort: Norris brilliert, Verstappen erlebt Tiefpunkt

Formel 1
Norris gewinnt erneut - Horror-Heimspiel für Verstappen

Formel 1
Formel 1 - Heftiger Unfall: Max Verstappen fliegt beim Heim-Grand-Prix in Zandvoort ab

DTM
DTM 2026: Termine, Piloten und Live-Übertragungen im kostenlosen Joyn-Stream

ran Mehr Sport
"Anfängerfehler!" F1-Fans rösten Verstappen nach Unfall
Videoclip • 01:53 Min

ran Mehr Sport
Formel 1: Lewis Hamilton geht ans Limit - alles für Titel Nummer acht
Videoclip • 01:22 Min

ran racing DTM
DTM: Erstes Podium mit 18 Jahren! Tom Kalender fehlen die Worte
Videoclip • 01:13 Min

ran racing DTM
DTM: „Nicht zu dumm zum Autofahren!“ Timo Glock wehrt sich gegen Kritik
Videoclip • 02:09 Min

ran racing DTM
DTM 2026: Das Sonntags-Rennen vom Nürburgring im Relive
Videoclip • 104:23 Min

ran racing DTM
DTM: Wittmann-Sieg und Podiums-Premiere in der Eifel
Videoclip • 01:06 Min

ran racing DTM
DTM-HIGHLIGHTS: Teenager nicht zu bremsen – Mercedes-Katastrophe beim Start
Videoclip • 05:30 Min

ran racing DTM
DTM: Trotz schlafloser Nacht - Wittmann feiert Sieg mit Tochter
Videoclip • 01:34 Min

ran racing DTM
DTM: Youngster überholt Altmeister! Preining verliert wichtige Meisterpunkte
Videoclip • 01:51 Min

ran racing DTM
DTM: Kommentator mit Gaststart? DTM-Meister bietet sein Cockpit an
Videoclip • 01:34 Min

ran racing DTM
DTM: Reifen locker! Dörr-Boxenstopp geht mächtig schief
Videoclip • 04:35 Min

ran racing DTM
DTM: Nach 20 Jahren wieder da! Formel-1-Legende lobt "tolle Atmosphäre"
Videoclip • 02:38 Min