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Motorsport: NS-Slogan? IndyCar kassiert heftigen Shitstorm

Veröffentlicht:

von Anne Malin

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Formel 1: Fan-Ärger über Red Bull! "Terroristen"

Videoclip • 01:25 Min


Im Rahmen einer Werbekampagne für das "Freedom 250", ein Straßenrennen in Washington D.C., das durch eine Verordnung von Donald Trump genehmigt wurde, stellte IndyCar ein T-Shirt vor, das im Internet für heftige Kritik sorgt.

Die Rennserie IndyCar bekommt im Rahmen des Straßenrennens "Freedom 250" einen heftigen Shitstorm. Grund dafür ist die Vorstellung eines T-Shirts für das Rennen.

Das Design zeigt einen Rennfahrer mit Helm, der auf einem Thron sitzt, vor einem rot gestreiften Hintergrund mit der Aufschrift "One Nation, One Race".

Auf Deutsch also "eine Nation, ein Rennen" oder eben "eine Nation, eine Rasse".

Im Kontext des mit Donald Trumps Hilfe veranstalteten Rennens traf das Design online auf starken Gegenwind, doch die IndyCar selbst hält sich bedeckt.

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Indy500: Schwammige Antwort nach harter Kritik

Der Slogan "Eine Nation, eine Rasse" war zum Beispiel Teil der rassistischen Kernideologie des Nationalsozialismus. Auch wenn hierbei wohl das "Rennen" und nicht die "Rasse" gemeint war, sorgt dieses Design in Nordamerika in angespannten und angeheizten politischen Zeiten für Empörung.

Das Shirt, welches im Shop als "lustiges Grafik-T-Shirt" beschrieben war, wurde letztlich aufgrund von "Kundenfeedback" aus dem IndyCar-Onlineshop genommen. Die Rennserie teilte in einer Erklärung zudem mit: "Wir verstehen, dass einige Personen die Wortwahl als bedenklich empfanden."

Letzte Woche erklärte ein Sprecher ebenfalls, dass "das Genehmigungsverfahren für Merchandise-Produkten zu überprüfen" sei. Doch auch eine Woche später wurde noch immer nicht erklärt, wer das Design freigegeben hat oder wie es überhaupt genehmigt wurde.

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Indycar: Rassen-Shirt ist nicht die einzige politische Kontroverse

Und diese politische Diskussion ist kein Einzelfall. Bereits vergangenen August nutzte das Ministerium für Innere Sicherheit ein Bild eines IndyCars, um für eine geplante Einwanderungshaftanstalt in Indiana zu werben.

Obwohl IndyCar später gegen die Nutzung des eigenen geistigen Eigentums Einspruch erhob, gab es scharfe Kritik an der Rennserie. Nicht zuletzt, da das Bild ein Auto mit der Startnummer des einzigen mexikanischen Fahrers der Serie zeigte.

"Ich war einfach ein bisschen schockiert über die Zufälle dabei und, na ja, darüber, was das bedeutet", sagte Pato O’Ward, der betreffende mexikanische Fahrer, als Reaktion auf den Beitrag. "Ich glaube nicht, dass das viele Leute stolz gemacht hat, gelinde gesagt."

Der IndyCar Besitzer und Donald Trump

Roger Penske, der Eigentümer des Indianapolis Motor Speedway, des IndyCar-Teams Penske als auch der IndyCar-Serie selbst, scheint eine gute Beziehung zur Trump-Administration zu haben.

Bereits während seiner letzten Amtszeit im Jahr 2019 verlieh Trump Penske die "Presidential Medal of Freedom" und würdigte ihn als Wirtschaftsmagnaten und Motorsporthelden.

"Vielen Dank für alles, was Sie und Ihre Regierung tun, um "America First" umzusetzen, unsere Grenzen zu schützen und Investitionen in unser großartiges Land zurückzuholen", schrieb Penske in einem später veröffentlichten Brief an Trump.

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