Wintersport Olympia
Olympia 2026: Papst Leo ruft zu Olympischem Frieden auf
Papst Leo XIV.
Bild: AFP/SID/ALBERTO PIZZOLI
Papst Leo XIV. hat am Eröffnungstag der Olympischen Winterspiele von Mailand und Cortina d'Ampezzo seinen Appell für einen Olympischen Frieden erneuert.
"Ich ermutige alle Nationen nachdrücklich, anlässlich der Olympischen und Paralympischen Winterspiele dieses Instrument der Hoffnung, das die Olympische Waffenruhe darstellt, wiederzuentdecken und zu respektieren, ein Zeichen und eine Verheißung für eine versöhnte Welt", teilte der Pontifex am Freitag in einem achtseitigen Schreiben über die Bedeutung des Sports mit.
Zu Recht sei die Olympische Waffenruhe "unlängst vom Internationalen Olympischen Komitee und der Generalversammlung der Vereinten Nationen wieder vorgeschlagen" worden: "In einer Welt, die nach Frieden dürstet, benötigen wir Instrumente, die dem Machtmissbrauch, der Zurschaustellung von Stärke und der Gleichgültigkeit hinsichtlich des Rechts ein Ende setzen."
Olympische Waffenruhe schon in der Antike
Der Papst bezeichnete den Sport als "Lebensschule" und "großartige Möglichkeit zur Persönlichkeitsbildung". Seien Mannschaftssportarten nicht "vom Profitstreben verdorben, bringen sich junge Menschen für etwas ein, das ihnen sehr wichtig ist". Korruption hingegen gefährde die Werte eines Sports, der für alle zugänglich und erschwinglich sein müsse. Werde er "der Logik von Macht, Propaganda oder nationaler Vorherrschaft unterworfen, dann wird seine universale Berufung verraten".
Eine Olympische Waffenruhe gab es bereits bei den Spielen im antiken Griechenland.
Zuletzt verabschiedete die Generalversammlung der Vereinten Nationen eine Resolution zum Olympischen Frieden während der Spiele von Mailand und Cortina.
Der Olympische Friede wurde und wird allerdings immer wieder gebrochen.
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