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Alexander Zverev: Aus in Kanada zeigt, was ihm zur Nummer eins fehlt - ein Kommentar

Aktualisiert:

von Oliver Jensen

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Tennis: Kuschel-Alarm! Alexander Zverev und Sophia Thomalla im Liebes-Urlaub

Videoclip • 01:28 Min


Alexander Zverev ist überraschend in der Zweiten Runde von Montreal gescheitert. Genau solche Aussetzer sind der Grund dafür, warum es aktuell noch nicht zur Nummer 1 der Welt reicht.

Alexander Zverev gehört zu den besten Spielern der Welt und spielt ein großartiges Jahr.

Der Sieg bei den French Open und der Einzug ins Finale in Wimbledon waren riesige Erfolge, die ganz Deutschland begeistert haben.

Doch um die Nummer eins der Welt zu werden, braucht es vor allem eines: Konstanz.

Der 29-Jährige hat bei seinem überraschenden Zweitrunden-Aus beim Masters in Montreal gegen Tallon Griekspoor erneut gezeigt, dass ihm das teilweise noch fehlt.

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Masters in Montreal: Alexander Zverev brach unerklärlich ein

Es ist für Außenstehende kaum nachvollziehbar, dass Zverev nach dem gewonnenen Tiebreak in Satz eins plötzlich leistungstechnisch einbrach und den zweiten Satz deutlich mit 2:6 verlor.

Meistens erlebt man im Tennis genau das Gegenteil: Je länger ein Match dauert, desto mehr setzt sich die Qualität des höher eingestuften Spielers durch.

Zverev leistet sich zu viele Aussetzer

Diesmal war dies jedoch nicht so: Zverev bekam kein einziges Break zustande und verlor somit verdient nach drei Sätzen.

Zwischen all den großartigen Turnieren, die Zverev derzeit spielt - dazu zählt auch der Halbfinaleinzug bei den Australian Open Anfang des Jahres - , leistet er sich immer wieder Aussetzer.

Ob in Acapulco gegen Miomir Kecmanovic, in Rom gegen Luciano Darderi oder nun in Montreal gegen Griekspoor. Die Liste an vermeidbaren Niederlagen wird immer länger.

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Tennis: Sinner leistet sich deutlich weniger Ausrutscher als Zverev

Dem Weltranglisten-Ersten Jannik Sinner unterlaufen derlei Ausrutscher nicht.

Der Italiener gewann zuletzt sechs Masters in Folge und es gibt keinen Grund dafür anzunehmen, dass sich daran in naher Zukunft etwas ändern wird - es sei denn, er muss wie in Montreal seine Teilnahme absagen. Das frühe Aus bei den French Open war eine Ausnahme und hatte auch gesundheitliche Gründe.

Wenn Carlos Alcaraz von seiner Verletzung genesen ist und wieder zu seiner Form zurück findet, dürfte der Weg auf Platz eins für Zverev noch mühsamer werden. Daher ist er nun in den kommenden Monaten gefordert, konstant zu punkten und seine Nachlässigkeiten zu minimieren.

Das Aus gegen Griekspoor sagt dabei wenig über sein Leistungsvermögen aus. Zverev wird trotzdem zu den Top-Favoriten bei den US Open gehören.

Um aber in Zukunft die Nummer eins der Welt zu werden, dürfen sich solche Spiele nicht mehr oft wiederholen.

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