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Alexander Zverev nach Sieg über Yannick Hanfmann in Halle im Viertelfinale: "Noch klappt nicht alles"
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von ran.de:newstime
Zverev verrät Geheimnis über seine Tochter
Videoclip • 01:08 Min • Ab 12
Der French-Open-Sieger gewinnt das deutsche Rasenduell mit Yannick Hanfmann glatt und steht zum siebten Mal im Viertelfinale des "Ostwestfalen-Klassikers".
Alexander Zverev plumpste auf den Po und saß knurrend auf dem glitschigen Rasen, auf der Tribüne hielten Oma Natalia und seine Freundin Sophia Thomalla kurz die Luft an.
Doch der kleine Ausrutscher im Tiebreak blieb der einzige Stolperer des French-Open-Siegers in seinem zweiten Rasenmatch der Saison: Mit einer sehr konzentrierten Vorstellung gewann Zverev in Halle das deutsche Duell gegen Yannick Hanfmann 6:3, 7:6 (7:4) und steht zum siebten Mal in Ostwestfalen im Viertelfinale.
"Ich bin sehr zufrieden, es war ein gutes Rasenmatch. Ich hatte nicht viele Chancen, doch die habe ich genutzt", sagte der Hamburger am Stadionmikrofon: "Noch klappt nicht alles. Aber ich spiele ja erst seit ein paar Tagen wieder auf Rasen und gebe mir noch Zeit."
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Anders als bei seinem mühsamen Drei-Satz-Sieg zum Einstieg in die Terra Wortmann Open gegen den Tschechen Vit Kopriva zeigte Zverev über die kompletten 1:21 Stunden eine sehr konzentrierte Leistung. Keine einzige Breakchance ließ der 29-Jährige gegen den fünfeinhalb Jahre älteren Karlsruher zu und war mit seinem Service sehr zufrieden.
"Der wichtigste Schlag auf Gras ist aber der Return, noch wichtiger als der Aufschlag", sagte Zverev. Und da war er auf seinem "Unlieblingsbelag" noch nicht auf dem gewünschten Niveau, erarbeitete sich nur zwei Breakchancen, von denen er eine nutzte. Noch ist aber etwas Zeit, um bis zum Beginn des Wimbledon-Turniers am 29. Juni auch da in Schwung zu kommen.
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Alexander Zverev mit reichlich Support in Halle
Zverev, der 2016 (gegen Florian Mayer) und 2017 (gegen Roger Federer) zweimal das Finale in Ostwestfalen verloren hatte, spielt nun am Freitag gegen den belgischen Qualifikanten Raphael Collignon, der zuletzt bei den French Open den Weltranglistenfünften Ben Shelton bezwungen hatte, um den Einzug unter die letzten vier.
Im erst zweiten Duell zwischen Zverev und Hanfmann - das zuvor einzige Match hatte Zverev 2018 im Achtelfinale von München in drei Sätzen gewonnen - spielte der große Favorit schon zu Beginn sehr konzentriert. In Runde eins hatte er gegen Kopriva im ersten Match nach seinem Triumph in Paris noch phasenweise gewackelt.
Oma Natalia und seine Lebensgefährtin Sophia sahen in der Box, wie Zverev den 34 Jahre alten Karlsruher im ersten Satz entscheidend zum 5:3 breakte. Außenseiter Hanfmann, der in Halle noch nie über das Achtelfinale hinausgekommen ist, hielt auch im zweiten Satz zumeist gut mit und ließ bei eigenem Aufschlag wenig zu. Die zunächst einzige Breakchance hatte Zverev beim Stand von 2:1, Hanfmann hielt das Match aber offen. Erst im Tiebreak war er dann machtlos.
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