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Tennis: Wimbledon-Siegerin muss lange Dopingsperre nach verweigerter Kontrolle absitzen
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von SIDran Mehr Sport
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Die tschechische Wimbledon-Siegerin Marketa Vondrousova wurde für vier Jahre von der ITIA gesperrt. Grund ist eine verweigerte Dopingkontrolle.
Die einstige Wimbledon-Siegerin Marketa Vondrousova aus Tschechien ist wegen einer verweigerten Dopingprobe im vergangenen Dezember für vier Jahre gesperrt worden. Das gab die Internationale Agentur für Tennisintegrität (ITIA) am Montag bekannt.
"Gemäß den Anti-Doping-Regeln muss die Strafe für eine Spielerin, die sich einer Kontrolle verweigert, dieselbe sein wie die, die ihr auferlegt worden wäre, wenn sie positiv getestet worden wäre", erklärte die ITIA in einer Pressemitteilung. Die Sperre gelte bis zum 21. Juni 2030.
Vondrousova hatte im April erklärt, sie habe in der besagten Situation nach körperlich und mental schwierigen Monaten aus Angst eine Kontrolle in ihrer Prager Wohnung verweigert.
Tennis: Marketa Vondrousova laboriert aktuell an einer Schulterverletzung
Sie habe es als stressig empfunden, dass jemand, den sie nicht kannte, "darum bat, mein Wohnzimmer betreten zu dürfen, ohne sich auszuweisen".
Die ehemalige Nummer sechs der Welt verwies dabei auf einen Fall ihrer Landsfrau Petra Kvitova, die sich 2016 eine karrierebedrohende Handverletzung zugezogen hatte, als sie einem mit einem Messer bewaffneten Fremden die Tür öffnete.
Vondrousova, die 2023 überraschend als ungesetzte Spielerin in Wimbledon triumphiert hatte, hatte ihre Teilnahme an den Australian Open im Januar aufgrund einer Schulterverletzung abgesagt und seitdem pausiert.
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Vondrousova kann gegen das Doping-Urteil Einspruch einlegen
Wie die ITIA mitteilte, hat die 26-Jährige nun das Recht, "gegen die Entscheidung beim Sportschiedsgericht Berufung einzulegen".
"Wir verstehen, dass der Testvorgang unangenehm ist, und erkennen an, dass er eine zusätzliche Belastung für Spielerinnen darstellt, deren Beruf ohnehin schon mit hohem Druck und strenger Kontrolle verbunden ist", wurde Karen Moorhouse, Geschäftsführerin der ITIA, zitiert: "Aber er ist unerlässlich, um den fairen Wettbewerb zu schützen."
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