78'
22:52
Fazit:
Zum ersten Mal geht ein Duell in dieser Serie in die Overtime, am Ende setzen sich die Kölner Haie mit 4:3 gegen die Eisbären Berlin durch und markieren so den 2:2-Ausgleich in der Halbfinalserie. Nach einem Blitzstart der Domstädter durch Storm nach 42 Sekunden entwickelte sich ein äußerst kurzweiliges und unterhaltsames Topspiel, beide Teams agierten mit hohem Forechecking und hielten den Druck mit starker Laufbereitschaft hoch. Dabei zeigten sich die Berliner jedoch ziemlich anfällig für schnelle Umschaltmomente, das sollte den Eisbären wiederholt auf die Füße fallen. Zuvor konnte Ronning aber den Ausgleich erzielen, Wissmann legte 20 Sekunden nach der Pause nach zur Führung. Beide Teams fanden immer wieder starke spielerische Lösungen, Kero und Bokk drehten die Partie im Mittelabschnitt. Zwar konnte Kirk erneut ausgleichen, doch am Ende ist es Matchwinner Dominik Bokk, der in der Overtime in einem Umschaltmoment seine Kaltschnäuzigkeit auspackt. Köln bebt, die Haie sind bereit für den Serienendspurt. Weiter geht es am Freitag mit Spiel fünf in Berlin, einen schönen Abend noch!
78'
22:44
Tor für Kölner Haie, 4:3 durch Dominik Bokk
Ekstase in Köln! Über eine halbe Stunde war Dominik Bokk nahezu abgemeldet. Dann ist es ein starkes Solo, im schnellen Umschaltspiel behält der Stürmer der Haie die Übersicht, setzt nochmal einen Schritt nach rechts weiter und hämmert den Handgelenksschuss oben links in den Winkel. Mit seinem zweiten Treffer und einem Assist besorgt der Matchwinner der Kölner hier den Ausgleich in der Serie!
78'
22:44
Abseits des Pucks hat erst Ty Ronning einen Gesichtstreffer abbekommen, doch eine Strafe bleibt aus. Stattdessen bringen die Gastgeber den nächsten Schuss von der blauen Linie Richtung Tor, doch Stettmer hat die Hand auf dem Puck bevor Maximilian Kammerer nachsetzen kann aus dem Screen heraus.
77'
22:40
Mit großer Beharrlichkeit können sich die Gäste im letzten Drittel festsetzen. Doch die Kölner schaffen es ihren Kasten zu verteidigen, werfen Mann und Maus in die Schussbahn. So richtig zwingend kommen die Eisbären nicht mehr zum Zuge, das Geschehen verlagert sich an die Bande.
76'
22:39
Mit 7:2 führen die Eisbären die Schussstatistik in der Overtime an. Doch das ist alles egal, es geht um diesen einen goldenen Abschluss. Die Spannung steigt, auch die Ränge erhöhen den Druck und kommentieren jetzt jede Entscheidung.
75'
22:38
Die Schiedsrichter halten sich jetzt zunehmend raus, doch die Partie setzt sich wie schon in der regulären Spielzeit fort. Wechselnde Druckphasen, enorm unberechenbar, hohes Tempo, viel Einsatz auf dem Eis. Doch noch immer gelingt keinem Team der Lucky Punch, auch weil Stettmer und Juvonen zwischen den Pfosten reichlich Sicherheit ausstrahlen.
74'
22:36
Die Kölner versuchen sich jetzt mit schnellen Kombinationen aus dem Berliner Dauerdruck im eigenen Drittel zu befreien. Beide Teams glänzen hier mit spielerischen Elementen, lösen es nicht mit der Brechstange. So ist der Distanzhammer von Juhani Tyrväinen gut heraus gespielt, doch kurz vor knapp wieder der Schuss noch geblockt.
73'
22:35
Mit jeder Minute gehen die Eisbären noch aggressiver ins Forechecking. Sobald die Scheibe an einem Kölner Schläger ist, stehen sofort zwei Mann Gewehr bei Fuß und drücken auf die Eroberung. So auch auf der rechten Seite an der Bande, dann kriegt Liam Kirk den nächsten freien Schuss, doch erneut heißt die Endstation Janne Juvonen.
72'
22:33
Während die ersten 40 Minuten von einem überragenden Dominik Bokk geprägt war - Ein Tor, ein Assist -, sind die letzten 30 Minuten zunehmend das Metier von Leo Pföderl. Der Berliner Stürmer freundet sich zunehmend mit seiner Torgefahr an, feuert aus allen Lagen, um endlich zum Torerfolg zu kommen.
71'
22:32
Es ist wirklich beeindruckend, wie viel Meter beide Teams auch noch so spät in der Partie machen. Bestes Beispiel ist Leo Pföderl, der sich die Scheibe hinter dem eigenen Tor abholt. Mit einem Doppelpass mit Vikingstad zieht der Angreifer weiter seine Kreise, versucht den Bauerntrick mit dem Movearound um das Kölner Tor, doch da ist am Ende noch entscheidend ein Stock dazwischen.
70'
22:30
Diese offensiven Punktgewinne prägen die Partie, der kurze Weg zum gegnerischen Tor sorgt mehrfach für gefährliche Torszenen. So auch bei Noebels und Kirk, am Ende muss wieder Janne Juvonen vor der Linie mit der Fanghand retten.
69'
22:28
Jetzt geben auch die Fans nochmal Vollgas, pushen ihre Mannen nach vorne. Die ausverkaufte Lanxess-Arena liefert, will jetzt die Entscheidung erzwingen. Es reihen sich die Torchancen aneinander, MacLeod und Pföderl kommen frei im Slot zum Zuge, doch jeweils stehen die Goalies goldrichtig.
68'
22:27
Nach einem etwas überhasteten Wechsel der Berliner ist es Louis-Marc Aubry, der sich über die linke Seite vortastet. Jetzt scheint das Momentum wieder auf Seiten der Hausherren gewechselt zu sein, das geht hin und her. Der flache Schuss aus dem Handgelenk in den Slot von Aubry war eine ordentliche Prüfung, doch Stettmer kommt gerade noch vor Storm an den Puck.
67'
22:25
Berlin macht das Spiel, Berlin hat die Torchancen, Berlin ist dicht am Sieg dran. Die Domstädter kommen jetzt kaum noch hinten raus, das vierte Tor für die Hauptstädter scheint gerade nur noch eine Frage der Zeit zu sein. Kann sich Köln hier nochmal befreien und selber den Druck erhöhen?
66'
22:23
Beide Teams leben vom hohen Forecheck, kommen so wiederholt zu guten Chancen. Ein deutlich zu kurz geratener Pass der Gastgeber wird so zur Steilvorlage für Liam Kirk, doch für einen gefährlichen Schuss wird der Winkel am Ende zu spitz.
65'
22:22
Glück für die Haie! Da war der Stock volles Rohr im Gesicht von Manuel Wiederer, doch die Schiedsrichter bewerten die Bewegung als Follo-Up vom Klärungsversuch. Das folgende Bully gewinnen die Eisbären, direkt in der Aktion sucht Pföderl den Abschluss aus dem Slot, kriegt die Scheibe durch, doch Juvonen weiß, wo er zu stehen hat.
64'
22:19
Nicht nur im Ergebnis ist die Partie ausgeglichen: Mit 31:33 Schüssen aufs Tor pro Berlin ist nicht auszumachen, wer dieses umkämpfte Spiel vier ziehen wird. In Summe liefern die Eisbären den etwas aktiveren Beginn, doch am Ende dürften einmal mehr Kleinigkeiten entscheiden.
63'
22:16
Nach einem starken Solo von Moritz Müller durch die ganze Berliner Mannschaft ist es eine Zwei-gegen-Eins-Situation. Doch kurz vor dem Slot verspringt die Scheibe etwas, so misslingt der Doppelpack. Beide Teams drängen hier früh auf eine Entscheidung, viel wird hier nach vorne geworfen.
62'
22:15
Immer wieder geht es nach dem Prinzip Karoeinfach: Markus Vikingstad kommt mit der Scheibe über die blaue Linie, wird nicht richtig angegriffen, hat aber auch keine Anspielstation, also wird der Puck einfach mal wuchtig auf den Kasten rauf gehalten. Das ist aber eine leichte Übung für Janne Juvonen.
61'
22:13
Und rein geht's in die Overtime! Berlin kann Overtime, das haben sich im Viertelfinale gegen Straubing gezeigt. Doch auch Köln kann Verlängerung, das letzte Spiel gegen Schwenningen endete mit einem starken Distanzschuss von Jan Luca Sennhenn.
61'
22:12
Beginn Verlängerung
60'
22:01
Zwischenfazit:
Köln und Berlin - Das ist ein unglaublich packendes Duell, das ist in der regulären Spielzeit keine Entscheidung findet. Über 60 Minuten liefen beide Teams immer wieder hoch an, gingen mit viel Energie aufs Eis, investierten viel. Es gab zahlreiche gute Chancen, mit jeweils drei Toren pro Team sind am Ende - trotz überragender Offensivreihen - auch vor allem die starken Torhüter um Jonas Stettmer und Janne Juvonen hervorzuheben. Es wird zunehmend emotionaler, beide Teams kämpfen um jeden Zentimeter. Zum erneuten Ausgleich musste dann einmal mehr eine Powerplay-Situation herhalten, die Berliner kamen schnell in ihre Formation. Ronning, Pföderl und Kirk belagerten den Slot, servierten Abschuss um Abschluss, ehe der Schuss von Kirk dann in die Maschen rutschen sollte. Danach hätten Eisbären, wie Haie die Partie zumachen können, doch am Ende bekommt dieses Spiel, was es verdient: Overtime bis ein Sieger feststeht. Bis gleich!
60'
21:57
Jetzt wackeln die Kölner aber mächtig! Wiederer und Vikingstad lösen das nach hohem Pressing stark in der Box, um ein Haar wäre die Scheibe beim Stochern noch über die Linie gerutscht. Doch am Ende fällt kein Tor mehr, es geht mit einem 3:3-Remis in die Overtime.
60'
21:56
Und nochmal eine große Chance für Liam Kirk! Der Berliner behauptet sich gegen Moritz Müller, pflückt den langen Pass aus der Luft und zieht sofort Richtung Tor. Am Ende verspringt dem Eisbär etwas die zu weit vorgelegte Scheibe, Janne Juvonen macht sicher den rechten Pfosten zu.
59'
21:54
Hält diese starke Partie noch Nachschlag bereit? Es wäre die erste Overtime in dieser Serie. Oder schafft noch ein Team den Lucky Punch? 90 Sekunden bleiben noch in der regulären Spielzeit.
58'
21:53
Die kompletten zwei Minuten spielt die vermeintlich beste Formation der Haie durch, doch immer wieder scheitern die Gastgeber am Selbstverständnis von Goalie Stettmer, der sich mit gutem Stellungsspiel gut in Position bringt.
57'
21:52
Die Domstädter erhöhen den Druck noch weiter, die Schlagzahl steigt, immer wieder kommen die Haie jetzt gefährlich ins letzte Drittel. Wieder einmal fordert Gregor MacLeod Goalie Jonas Stettmer mit einem harten Distanzschuss oben links ins kurze Eck, der eingewechselte Berliner Keeper macht hier wirklich einen bockstarken Job.
56'
21:49
Kleine Strafe (2 Minuten) für Juhani Tyrväinen (Kölner Haie)
Auch Tyrväinen hat ordentlich ausgeteilt, am Ende bleiben den Kölnern dann aber zwei Minuten in Überzahl. Können die Haie aus dem Powerplay Kapital schlagen?
56'
21:49
Doppelte kleine Strafe (2 + 2 Minuten) für Ty Ronning (Eisbären Berlin)
Gut vier Minuten vor Ende der Partie bekommt Ronning die doppelte kleine Strafe. Die zwei Minuten wegen einer kleineren Schlägerei teilen sich der Berliner und Tyrväinen, doch Ronning büßt auch zusätzlich noch 120 Sekunden wegen Haltens ab.
55'
21:49
Doch auch die Berliner hören nicht auf im Forecheck aggressiv hoch zu pressen. Hinten raus wird die Stimmung jetzt auch zunehmend hitziger, die Emotionen steigen weiter und weiter hoch. Es gibt den Foulcall, von beiden Teams wird einer runter vom Eis müssen.
54'
21:47
Mit acht zu vier Torschüssen prägen die Eisbären das letzte Drittel massiv, doch Köln übersteht die verbleibende Unterzahl schadlos. Wie gehen die Haie jetzt mit dem Ausgleich um? In der Folge ist es wieder der KEC, der den Druck erhöht, ein packendes Duell auf Messers Schneide.
52'
21:43
Tor für Eisbären Berlin, 3:3 durch Liam Kirk
Die Gäste finden sofort in ihre Formation, feuern die Scheibe aus allen Lagen auf den Kasten. Die Eisbären haben mächtig das Tempo angezogen, die Strafe provoziert und genau das Niveau auch fortgesetzt. Pföderl und Ronning haben die ersten Schüsse aufs Tor, im Nachsetzen fällt das Hartgummi dann Liam Kirk im Slot vor den Schläger, dann schiebt der Stürmer die Scheibe flach rechts rein zum erneuten Ausgleich.
52'
21:43
Kleine Strafe (2 Minuten) für Juhani Tyrväinen (Kölner Haie)
Zum Beginn der Crunchtime verhängen die Unparteiischen erst die vierte Strafe, doch wiederholt trifft es einen Kölner. Wegen Beinstellens muss Tyrväinen in der Eisbox Platz nehmen, es folgt das nächste Berliner Powerplay, aber auch der Ausgleich?
51'
21:41
So wie die Berliner heute absichern nach hinten und was die Kölner hier schon alles an guten Möglichkeiten im Umschaltspiel hatten, wären vier, fünf Tore auf Seiten der Gastgeber durchaus möglich gewesen.
50'
21:40
Nächster Konter der Hausherren! Wieder ist es ein Scheibenverlust der Berliner aus dem Nichts, dann schalten die Haie blitzschnell um. Gregor MacLeod geht sofort in die Tiefe, steht im Eins gegen Eins vor Goalie Jonas Stettmer. Doch der Berliner Keeper ist rechtzeitig unten, macht mit dem Schoner das linke Eck zu, das hätte durchaus klingeln können.
49'
21:37
Dann geht es ins letzte reguläre Powerbreak! Noch können die Kölner ihre knappe Führung behaupten, doch Berlin zieht die Zügel zunehmend an. Mit welcher Ausgangslage geht es am Freitag in Berlin weiter? Können die Haie ausgleichen oder bekommt die Eisbären ihren ersten Matchball aufs Finale?
48'
21:36
Nächste gute Möglichkeit für die Gäste! Die Schiebe zirkuliert mal schnell durch das Angriffsdrittel, Ty Ronning dreht auf der linken Seite erst eine Piroutte, zirkelt dann das Hartgummi perfekt in den Slot zu Pföderl im Slot. Der Schuss wird zwar geblockt, doch die Spreestädter verschärfen hier nochmal ordentlich.
47'
21:34
Trotz der Führung bleiben die Haie weiter aggressiv, fahren nach Möglichkeit auch ihre Checks zu Ende. Doch die Berliner drücken weiter nach vorne, Noebels und Kirk setzen sich rund um das Kölner Tor fest, doch einen Schuss kriegen die Eisbären nicht los.
46'
21:33
Jetzt ist zum erstes Mal eine kurze Phase mit mehreren Unterbrechungen, wo beide Teams etwas raus nehmen und sich neu aufstellen. Mit dem Bully in der neutralen Zone wirken beide Seiten jetzt nicht besonders begeistert, eine der wenigen Szenen, wo mal nicht 100% Feuer drin war.
45'
21:31
Beide Teams suchen nach einer Lücke, kommen aber kaum zu einem ruhigen und geordneten Aufbau. Zu groß ist der Druck gegen die Scheibe, das sorgt weiterhin für ein sehr kurzweiliges und schnelllebiges Spiel mit vielen intensiven Aktionen.
43'
21:29
Da wird's aber nochmal richtig brenzlig! Immer wieder gehen beide Teams nach hohem Pressing in aussichtsreiche Fastbreaksituationen. So auch Adam Smith, der auf Höhe der Bully-Kreise die Scheibe mal Richtung Tor donnert. Janne Juvonen ist mit der Fanghand da, doch der Puck springt nochmal raus und nur Millimeter neben den rechten Pfosten.
42'
21:26
Die Antwort ist Nein! In den ersten 60 Sekunden fällt erstmal kein Treffer. Doch beide Teams gehen weiter mit voller Energie zu Werke, es geht hin und her, dazu hat Andi Eder direkt mal noch eine gute Chance aus dem Slot, doch Goalie Janne Juvonen zeigt einmal mehr seine Extraklasse.
41'
21:24
Rein in den Schlussabschnitt! Kommt ein Team jetzt wieder zu einem schnellen Treffer?
41'
21:24
Beginn 3. Drittel
40'
21:10
Drittelfazit:
Nach 40 gespielten Minuten führen die Kölner Haie im vierten Aufschlag gegen die Eisbären Berlin mit 3:2. Es ist eine unglaublich unterhaltsame Partie auf hohem Niveau, auch weil beide Teams völlig unbeeindruckt zur Sache gehen und versuchen konsequent ihren Matchplan umzusetzen. Nach dem frühen Tor im ersten Abschnitt der Domstädter, waren es nun die Hauptstädter, die bereits nach 20 Sekunden das Match auf Links drehten. Im hohen Forecheck eroberte Ronning die Scheibe, in der Folge konnte der ungedeckte Wissmann den Puck mustergültig im linken Eck versenken. Die Hausherren ließen sich aber nicht beirren, setzten ihr hohes und konsequentes Pressing fort und nutzten immer wieder die schlechte Konterabsicherung der Berliner aus. So war es erst Kero, der nach Puckgewinn im Forecheck ausglich, ehe der bisher enorm starke Bokk einen Konter mit einem Schuss durch die Fünf vollendete. Dabei verletzte sich aber Keeper Jake Hildebrand schwerer, Stettmer übernahm zwischen den Pfosten zuverlässig. Danach ging es weiter hin und her, doch keine Mannschaft konnte bei diesem Offensivfeuerwerk und zahlreichen guten Möglichkeiten nochmal entscheidend vor das Tor kommen. Bis gleich zum Schlussabschnitt!
40'
21:05
Beide Seiten legen hier Spiel immer mehr auf das hohe Forechecking aus, mit Scheibengewinnen im offensiven Drittel kommen Eisbären, wie Haie wiederholt gefährlich vor das Tor. Auch taktisch versuchen beide Trainer hier immer wieder noch neue Nuancen zu setzen, in der Schlussminute des Mittelabschnitts geht es aber nicht mehr gefährlich vor den Kasten.
39'
21:03
Ganz konsequent setzen die Haie auf eine zahlreiche Slotbesetzung. In den gut sieben Minuten, die Keeper Jonas Stettmer jetzt auf dem Eis stand, dürfte der Goalie bisher kaum einen Schuss gesehen haben. Immer wieder steht ein Screen im Weg, auch das macht es so anspruchsvoll für die Berliner Hintermannschaft.
38'
21:01
An dieser Stelle sei auch nochmal die Performance von Dominik Bokk erwähnt: Ein Tor, ein Assist in dieser Partie, dazu noch zahlreiche weitere gute Chancen, viel Workload auf dem Eis, mit und gegen die Scheibe, ein überragender Auftritt des Stürmers.
37'
21:00
In der Absicherung nach hinten machen es die Kölner bisher deutlich besser. Berlin rückt wiederholt zu weit auf, ist zu unaufmerksam beim Klären aus der eigenen Zone. Das müssen sich die Hauptstädter ankreiden, dafür schaffen sie es mit ihrem konsequenten Nachsetzen die Domstädter immer wieder langwierig Druck zu setzen.
36'
20:57
Dann folgt nochmal ein kurzes Powerbreak, dafür war bisher schlichtweg keine Zeit. Für den neutralen Zuschauer ist es ein fantastisches Spiel, Köln und Berlin liefern hier ein episches Match ab. Die Eisbären gehen in Führung, die Haie drehen das Spiel, die hochqualitativen Torchancen reihen sich hier aneinander.
35'
20:55
Dieses Spiel bietet wirklich viel, das ist ein Schlagabtausch auf enorm hohem Niveau. Es gibt kaum mal eine ruhige Phase, an ein Abflachen ist hier nicht zu denken. Immer wieder spielen beide Teams mit viel Risiko nach vorne, die Defensivabteilungen sind vielfach gefordert, so auch beim Schuss aus dem Lauf von Pföderl, der landet aber sicher in der Fanghand von Janne Juvonen.
34'
20:53
Bei diesem Offensivspektakel ist das bei weitem kein leichter Abstand, denn es rollt der nächste Fastbreak. Über Niedenz und van Calster geht die Scheibe vertikal ins letzte Drittel, am Ende regelt das Keeper Jonas Stettmer aber ganz souverän mit Stockeinsatz.
33'
20:52
Ist das bitter für die Gäste! Nach der Verletzung von Jake Hildebrand wird jetzt Jonas Stettmer ins kalte Wasser geworfen und muss direkt liefern. An dieser Stelle erstmal noch beste Genesungswünsche an Hildebrand!
32'
20:48
Tor für Kölner Haie, 3:2 durch Dominik Bokk
Führungswechsel! Die Eisbären können sich aus dem eigenen Drittel nicht befreien, Frederik Storm fängt die Scheibe ab, hat den Kopf oben und serviert durch den Slot zu Dominik Bokk. Mit dem One-Time geht die Scheibe direkt aufs Tor, der Puck rutscht Jake Hildebrand durch die Hosenträger. Und es wird noch Schlimmer: Der Berliner Goalie kam nicht richtig in die Bewegung, blieb sofort verletzt liegen und muss direkt in die Kabine gebracht werden.
31'
20:47
Da hat das Netz schon gewackelt! Eric Mik hämmert die Scheibe ans linke Außennetz, das war die nächste aussichtsreiche Schussposition. Es sind vor allem die Angriffsreihen, die mit vielen kreativen Pässen und Schüssen immer wieder glänzen können. Das Spiel steht auf der Kippe, wiegt hin und her...
30'
20:46
Berlin wirkt leichtfüßiger im Moment, doch nach den beiden dicken Möglichkeiten von Lancaster und Eder sehen sich die Eisbären erstmal wieder mit Defensivaufgaben konfrontiert. Die Haie lassen die Scheibe laufen auf der Suche nach einer Lücke, Kemiläinen versucht es mal aus der Distanz mit einem satten Schuss, bleibt aber im Block hängen.
28'
20:44
Dazu werden die Zweikämpfe abseits der Scheibe zunehmend härter, einige satte Bandenchecks und Stockschläge wurden jetzt schon verteilt, die aber bis dato noch ohne Strafe bleiben. In einem Spiel in Phasen ist es nicht vorherzusagen, welches Team hier als Nächstes zur guten Torchance kommt.
27'
20:42
Bisher war es immer die Heimmannschaft, die das Spiel gemacht hat. Doch heute zeigen die Eisbären eine richtig starke Vorstellung, wirft das Karussell immer wieder an, macht viel Druck nach vorne. Lancaster versucht es aus dem Slot, Eder verzieht die Scheibe über die Latte. Es geht hin und her mit den Großchancen...
26'
20:40
Es bleibt ein munteres Duell auf Augenhöhe, beide Teams setzen hier immer wieder Akzente. Die Berliner können sich bezüglich der Bullies etwas steigern, doch Köln ist in dieser Phase enorm stark in der neutralen Zone, hält immer wieder die neutrale Linie.
24'
20:37
Tor für Kölner Haie, 2:2 durch Tanner Kero
Erneuter Ausgleich! Die Berliner bleiben weiter enorm Konteranfällig, nach einem Scheibenverlust in der neutralen Zone schickt Brady Austin Gregor MacLeod auf die Reise. Im Zwei gegen Eins setzt der Stürmer einen bockstarken Querpass durch den Slot, Tanner Kero braucht das Schwarze nur noch einzuschieben. Jake Hildebrand schafft den schnellen Richtungswechsel nicht mehr, starke Antwort der Haie auf die schnelle Führung der Eisbären.
22'
20:34
Jetzt sind es die großen Spieler der Kölner, die für dieses große Spiel gefragt sind. Eine Niederlage dürften sich die Domstädter heute eigentlich nicht erlauben, jetzt müssen die Stars der Haie liefern. Nachdem Robin van Calster links an der Bande die Scheibe erobert, ist es der schnelle Pass durch den Slot auf Moritz Müller. Dann soll es der One-Timer richten, doch so geht die direkte Abnahme rechts neben den Pfosten.
21'
20:30
Tor für Eisbären Berlin, 1:2 durch Kai Wissmann
Ist das denn zu fassen? Führungswechsel nach gerade einmal 20 Sekunden! Jetzt sind es die Berliner, die hier die klatsche Dusche auspacken. Im Forecheck ist es Ty Ronning, der die Scheibe auf der rechten Seite erobert. Statt den Puck über die Bande zu klären, kann der Berliner Stürmer so den verpassten Aufbau bestrafen. Erst geht die Scheibe nochmal raus, dann stimmt die Zuordnung der Haie nicht. Wissmann kann von der blauen Linie noch frei auf den Slot zu marschieren, guckt sich Janne Juvonen aus und versenkt das Hartgummi im linken Eck.
21'
20:30
Rein in den zweiten Abschnitt! Welches Team kann in den zweiten 20 Minuten die entscheidenden Akzente setzen?
21'
20:29
Beginn 2. Drittel
20'
20:16
Drittelfazit:
Nach 20 gespielten Minuten steht es in Spiel 4 zwischen den Kölner Haien und den Eisbären Berlin 1:1-Unentschieden. In Summe machen hier Kleinigkeiten den Unterschied, Nuancen entscheiden über den bisherigen Spielverlauf. Der KEC eröffnete mit sehr hohem Forechecking, setzte die Gäste direkt unter Druck. Mit der zweiten Angriffswelle war es dann der auffällige Dominik Bokk, der die Scheibe nach einem Cutback freibekommt und für den nachziehenden Storm perfekt ablegt. Der erste Schuss sollte gleich ein Treffer sein, danach entwickelte sich eine sehr unterhaltsame Partie, bei der beide Seiten ihre Aktien am Geschehen hatten. Auffällig war jedoch, dass sich die Berliner über die gesamten 20 Minuten äußerst anfällig gegenüber schnellen Kontern zeigten, daraus machten die Haie in Summe noch zu wenig. Auch im Powerplay mit neun Schüssen aufs Tor wäre mehr drin gewesen, stattdessen war es dann Ty Ronning in Überzahl mit einem harten Schuss unter die Latte von der rechten Seite, der zum Ausgleich führte. So darf es gerne weitergehen, bis gleich zum zweiten Abschnitt!
20'
20:11
Die letzte Spielminute bringt dann nichts mehr ein, es geht nochmal munter hoch und runter, beide Teams setzen sich kurz an der Bande fest, kommen aber nicht mehr gefährlich in den Slot. Damit steht das Remis zur Pause.
19'
20:09
Einmal mehr löst es Dominik Bokk gegen gleich zwei Gegenspieler wirklich gut, das ist fast schon eine Art pick and roll, der Block für Louis-Marc Aubry ist überragend. Aubry kann dann über die linke Seite frei auf Keeper Jake Hildebrand zu sliden, findet in der Fünf aber keine Lücke.
19'
20:08
Besonders auffällig zeigt sich, dass die Kölner eine starke Präsenz bei den Bullies haben. Stand jetzt haben die Gastgeber die Statistik mit 19:8 auf ihrer Seite, auch das sorgt hier für insgesamt mehr Sicherheit im Spiel. Doch abgesehen von der Konterabsicherung sind die Eisbären hier voll auf der Höhe.
18'
20:06
Die zweite Berliner Überzahl verpufft, insbesondere weil die Haie es richtig gut im Forechecking machen. So kommen die Eisbären nicht in ihre gewohnte Formation, dann geht es in die Schlussphase des ersten Abschnitts.
17'
20:05
Doch statt Belagerung der Haie folgt der nächste Konter für die Kölner. Die Absicherung der Berliner ist bisher wirklich unterirdisch, die Gäste zeigen sich enorm anfällig für Fastbreaks und schnelle Umschaltmomente, auch in Unterzahl. So geht Maximilian Kammerer frei auf Jake Hildebrand zu, will die Scheibe links flach vorbei legen, doch Berlins Goalie schiebt mit dem Schoner zu.
16'
20:03
Kleine Strafe (2 Minuten) für Valtteri Kemiläinen (Kölner Haie)
Und es folgt direkt das nächste Powerplay für die Berliner! An der rechten Bande führt Kemiläinen den Schläger deutlich über dem Kopf, trifft Liam Kirk auch noch leicht im Gesicht. Können die Hauptstädter jetzt noch einen Treffer nachlegen?
15'
20:02
Sobald der KEC hier die Tür auch nur einen Spalt aufmacht, stellen die Eisbären aber mal gleich beide Füße rein. Es ist eine komplett offene Partie nach jeweils einer Überzahl...
14'
19:59
Tor für Eisbären Berlin, 1:1 durch Ty Ronning
Ausgleich! Mit 13:3 Torschüssen haben die Haie hier das Spiel gemacht, eine unglaublich dominante Vorstellung. Und trotzdem sind die Berliner völlig unbeeindruckt auf den Punkt da. Reinke baut das Play an der blauen Linie auf, serviert für Ty Ronning auf der rechten Seite, der sich die Scheibe zurecht legen kann. Mit einem starken Verzögern öffnet sich die Schussbahn, dann knüppelt Ronning das Hartgummi im kurzen Eck unter die Latte.
13'
19:58
Kleine Strafe (2 Minuten) für Maximilian Kammerer (Kölner Haie)
Nach dem Dauerfeuer für Köln - Die Haie haben satte neun Schüsse in Überzahl auf das Tor von Jake Hildebrand abgegeben - gibt es jetzt wegen Stockschlags die erste kleine Strafe für die Hausherren. Das könnte bei einer guten Überzahl der Gäste für einen kompletten Switch des Momentums sorgen.
13'
19:57
Aber auch in der Folge lassen die Gastgeber kein Deut nach, das Gaspedal bleibt bis zum Anschlag durchgedrückt. Die Berliner kommen nicht mehr hinten raus, immer wieder muss Goalie Jake Hildebrand als letzte Instanz auf der Linie retten. Diese Serie ist vom Heimvorteil geprägt, Köln dominiert diese Matchphase komplett.
12'
19:56
Überragender Save von Jake Hildebrand! Einmal mehr schaffen es die Kölner einen Berliner an die Bande rauszuziehen, Valtteri Kemiläinen schafft es mit der Scheibe frei Richtung Slot. Doch dort trifft er den Puck nicht richtig, Hildebrand bleibt groß, fischt die Scheibe mit der Schulter raus.
12'
19:54
Bisher haben die Kölner nur einen einzigen Treffer ins elf Powerplays erzielt in den Playoffs. Gregor MacLeod hat sich auf die Fahne geschrieben das zu ändern: Nach einem gewonnenen Bully geht die Scheibe an die blauen Linie, Louis-Marc Aubry stellt im Slot den Screen, dann feuert Gregor MacLeod aus halbrechter Position aufs kurze Eck, Jake Hildebrand kratzt das Schwarze gerade noch vor der Linie weg.
11'
19:51
Kleine Strafe (2 Minuten) für Leo Pföderl (Eisbären Berlin)
Es ist zwar eine intensive, aber bisher sehr faire Partie. Dann hakt Pföderl gegen Schnarr an der Bande mit dem Stock in die Beine ein, dafür geht es für 120 Sekunden in die Eisbox. Das Powerplay war bisher kein entscheidendes Element in diesen Playoffs, können die Haie jetzt heute den Knoten platzen lassen?
11'
19:51
In Summe halten es beide Teams aber sehr einfach, mit direktem Spiel nach vorne wird im Angriffsdrittel der Abschluss bevorzugt. Sehr geradlinig, mit hohem Forechecking, mit intensiven Zweikämpfen, doch in dieser Phase ohne die ganz großen Möglichkeiten.
10'
19:50
Starke Einzelleistung von Liam Kirk! Aus dem eigenen Drittel beginnt seine Reise, Kirk forciert den Abschluss, bringt sich nach starken Slalom selbst in Position. Mit gleich zwei Kölner Abwehrspielern als Screen ist der Schuss kurz hinter der blauen Linie wirklich gefährlich, doch Janne Juvonen passt auf und hält die Scheibe sicher fest.
9'
19:46
In der Defensive drängen die Haie ihre Kontrahenten immer wieder Richtung Bande, so muss Berlin das Spiel wirklich breit aufziehen. Mit großer Distanz an der blauen Linie läuft der Puck aber auch nicht besonders flüssig, weil die Kölner es immer wieder aggressiv ins hohe Pressing schaffen. Es folgt das erste Powerbreak.
8'
19:44
Noch ist der Berliner Ty Ronning ohne eigenen Treffer in dieser Serie, doch der Eisbär lässt nichts unversucht. Nach einem gewonnenen Zweikampf zeiht der Stürmer in den Slot, sucht den Abschluss, setzt den Schuss aber knapp links neben den Pfosten.
7'
19:42
Berlin ist das aktivere Team, versucht das Spiel zu machen und schiebt insbesondere mit der Verteidigungsreihe weit nach vorne. Doch das eröffnet für die Kölner im Umschaltspiel, mit schneller Transition geht das Chancenplus hier absolut in Ordnung. So hätten die Hausherren hier auch schon mit zwei oder drei Toren führen können.
6'
19:41
Auch die nächsten beiden Großchancen gehören den Haien! Erst ist es Jan Luca Sennhenn nach Bullygewinn im Angriffsdrittel, den Schuss kann Goalie Jake Hildebrand noch parieren. Dann läuft der KEC den nächsten Konter, spielt das Drei auf Zwei perfekt aus, Valtteri Kemiläinen kommt im Slot frei zum Abschluss. Wieder ist es Hildebrand, der die Scheibe mit der Maske gerade noch an den Pfosten lenken kann.
5'
19:39
Wieder sind es die Gastgeber, die auf eine schnelle Umschaltsituation lauern. Dominik Bokk zieht mit dem Hartgummi aus der neutralen Zone ins Eins gegen Eins gegen Adam Smith. Der Berliner weiß sich bei Bocks hohem Tempo nur noch mit einem Hüftcheck zur Wehr zu setzen, doch die Schiedsrichter packen noch nicht die erste Strafe aus.
3'
19:37
Die Eisbären suchen frühzeitig die Zweikämpfe, sind das etwas aktivere Team. Köln kann sich ein erstes Mal nur mit einem Icing befreien. So richtig Spielkontrolle entsteht aber noch nicht, die Anfangsphase ist noch sehr hektisch und angespannt - auch ob des schnellen ersten Tores.
2'
19:36
Mit der zweiten Offensivwelle fällt mit dem ersten Schuss das erste Tor, sehr zur Freude der ausverkauften Lanxess-Arena, das Haifischbecken brodelt direkt auf Hochtouren. Jetzt gilt es für die Gäste sich schnell zu schütteln, der erste Wechsel tut dem Spiel gut, auch weil sich die nächste Reihe mutig nach vorne wagt.
1'
19:32
Tor für Kölner Haie, 1:0 durch Frederik Storm
Blitzstart für Köln! Die Haie stehen unter Druck und liefern direkt ab, das ist eine eiskalte Dusche für die Eisbären Berlin. Der Hexenkessel im Rheinland explodiert, nach 42 Sekunden führt der KEC. Mit hohem Forechecking kommen die Hausherren in den Scheibenbesitz, Kemiläinen schickt Bock über die linke Seite, zieht den Verteidiger tief mit runter. Mit dem Cutback ist die Stockseite frei, der nachsetzende Frederik Storm löffelt den Puck über die Fanghand von Jake Hildebrand in die Maschen.
1'
19:31
Los geht's, das vierte Halbfinalspiel zwischen Köln und Berlin ist eröffnet!
19:28
Personell müssen die Kölner kurzfristig auf Patrick Russell und Parker Tuomie verzichten. Die Berliner hingegen werden heute auf Yannick Veilleux und den verletzten Lean Bergmann verzichten. Ansonsten haben beide Trainer ihr gewohntes Personal zur Hand - Es steht ein ganz großes Spiel in den Startlöchern, es knistert in der ganzen Arena!
19:24
Nicht nur auf dem Eis herrschte Spektakel in den ersten drei Partien, auch auf den Rängen wussten die beiden Eishockey-Metropolen mit starken Choreos und überragendem Support zu unterstützen. Schaffen es die Domstädter die Serie zum 2:2 auszugleichen oder können die Berliner einen immens wichtigen Sieg aus dem Rheinland entführen? Eisbären-Trainer Serge Aubin schätzt die Lage vor dem Spiel so ein: „Wir müssen auf die Kleinigkeiten achten. Zudem werden die Special Teams von großer Bedeutung sein. Am Sonntag haben wir unser Spiel über die gesamte Spieldauer durchgezogen. Es gilt, daran anzuknüpfen. Beim zweiten Spiel der Serie in Köln hatten wir ein gutes Startdrittel, die beiden folgenden Spielabschnitte waren dann jedoch nicht gut. Das darf uns nicht noch wieder passieren. Wir müssen unsere Leistung über die vollen 60 Minuten abrufen.“ Vizemeister gegen Titelverteidiger, Haie oder Eisbären – Wer behält am Ende die Oberhand und sichert sich den Erfolg in Spiel vier?
19:16
In der Hauptstadt dürfte man noch beste Erinnerungen an die Vorjahres-Serie haben: Gleich ein dreifaches 7:0 in Serie beendete den Klassiker, eine herbe Klatsche für die Haie. Doch in dieser Saison stehen die Playoffs unter anderen Vorzeichen: Die Spreestädter hatten Mühe in die Saison zu finden, hatten auch immer wieder mit Verletzungssorgen zu kämpfen. In Summe sprang für die Eisbären am Ende nur der sechste Platz in der Hauptrunde heraus, im Grunde genommen zu wenig aus Sicht des amtierenden deutschen Meisters. Während Köln sich mit einem Sweep das Halbfinalticket sicherte, waren die Berliner im Viertelfinale gegen Straubing mächtig gefordert: Die Serie ging bis in Spiel sechs, ehe die Hauptstädter vor eigener Kulisse in der Overtime den 6:5-Siegtreffer erzielen konnten. Somit ist das Team von Trainer Serge Aubin bereits erprobt in einer engen und umkämpften Serie. Allerdings gehen die Kölner in diesem Jahr ja mit dem Heimvorteil in die Serie, Berlin könnte heute also einen großen Coup landen, um Freitag den ersten Matchpuck zu haben.
19:08
Köln gegen Berlin – Ein Klassiker, wie er im Buche steht, eine spektakuläre Serie, die immer wieder für Überraschungen gut ist. Gleichzeitig ist es die Neuauflage des Finals der letzten Saison, so dürften die Haie nach den krachenden Niederlagen durchaus noch offene Rechnungen mit den Eisbären zu begleichen haben. Der Weg in die Playoffs des KEC war beeindruckend, auf dem Eis waren die Kölner eine Macht, dominerten vorne wie hinten und marschierten in der Hauptrunde souverän auf den ersten Tabellenplatz. Dann hieß es Geduld zu haben, über die Play-Ins kam Schwenningen als Playoff-Gegner im Viertelfinale ins Duell mit dem deutschen Vizemeister. Doch die Wild Wings waren am Ende trotz guter Leistungen chancenlos, sahen sich mit einem 0:4-Sweep konfrontiert, die Marschroute der Haie war klar. Doch gegen Berlin hat die Dominanz der Rheinländer nachgelassen: Mit nur einem Heimsieg aus den ersten drei Spielen stehen die Mannen von Trainer Kari Jalonen mächtig unter Zugzwang. So muss vor heimischer Kulisse heute definitiv ein Sieg her, um Berlins ersten Matchball noch abzuwenden.
19:00
Hallo und herzlich willkommen zu den Playoffs der Eishockey Bundesliga! Im Halbfinale gehen die Kölner Haie und die Eisbären Berlin in das vierte Spiel der Serie, das Auftaktbully erfolgt in der Lanxess-Arena um 19:30 Uhr!