89:103
40'
20:27
Fazit:
Rasta Vechta liefert eine überragende Leistung und schlägt die auf Zwei gesetzten Hauptstädter in eigener Halle mit 103:89. In Summe zeigte ALBA Berlin hier eine gute Leistung, doch gegen den exzellenten Auftritt der Niedersachsen war heute schlichtweg kein Ankommen. Damit bleibt Berlins Coach Pedro Calles seit 16 Playoff-Spielen ohne Sieg und steht für Spiel zwei am Dienstag mächtig unter Druck. Von Beginn an überzeugten die Gäste mit einer mutigen und temporeichen Spielweise, dazu erwischte nahezu die ganze Bank einen Sahnetag. Am Ende waren es 50% Dreierquote und 14 Steals, die hier den Unterschied machten. Die Berliner schafften es nicht das hohe Volumen dauerhaft mitzugehen, kamen in Summe mit 43% Trefferquote von Downtown nicht dagegen an. Das eigene Spiel war phasenweise etwas zu statisch und egal was die Hausherren auch probierten, Vechta hatte eine Antwort darauf. Vor allem Tevin Brown war in der zweiten Halbzeit nicht zu stoppen, legte 30 Punkte und fünf Assists auf und führte seine Farben zum Auswärtssieg. ALBA hat hier in Summe ein gutes Spiel gemacht, Wood, Kayil und Hermannsson überzeugte weitestgehend, doch die Gäste aus Niedersachsen waren heute in allen Belangen schlichtweg etwas besser. Das war ein famoser Auftakt mit einer ordentlichen Überraschung, weiter geht es bereits am Dienstag mit dem zweiten Spiel aus Berlin. Einen schönen Abend noch!
89:103
40'
20:22
Da wird der Dreier von Hermannsson zur Nebensache, das ist dann nur noch Ergebniskosmetik. Tevin Brown testet nochmal vom Logo, doch dieses Kunststück soll heute nicht gelingen. Damit entführt Vechta direkt Spiel 1 aus der Uber Arena, was für eine Überraschung!
86:103
40'
20:21
Und wieder ein Cut Backdoor! Die Gäste machen, was sie wollen, heute funktioniert nahezu alles. Tevin Brown geht frei auf den Korb, der Leger gefühlvoll ans Brett und dann noch der Stretch Dreier von TJ Bamba - Das ist einfach exzellent, was Vechta hier heute auf den Court bringt.
86:98
39'
20:20
Vechta ist voll da! Erst versenkt Tommy Kuhse von der Dreierlinie, dann nimmt Pandi den Steal mit unterm ALBA-Korb und verbucht zwei ganz wichtige Punkte, die Berlin richtig weh tun. Offensiv fand Hermannsson zuletzt gute Lösungen, doch so ein Turnover ist ein Genickbruch.
82:93
38'
20:18
26 Freiwürfe auf der Habenseite ist gut, doch nur 16 getroffen, ist für die Berliner zu wenig. TJ Bamba cuttet an der Baseline, steht knochenfrei im Rücken der Verteidigung. Rataj scort im Gegenzug aus der Transition, doch Trading Buckets helfen gerade nicht weiter aus Sicht der Berliner.
80:91
37'
20:16
Das spielen die Berliner jetzt wirklich gut, Hermannsson legt aus dem Dribbling den Ball hoch in die Luft, Agbakoko stopft imm Fliegen das Spielgerät in die Maschen. Und dann folgt noch eine gute Nachricht aus Sicht der Albatrosse: Tevin Brown kann von der Dreierlinie auch noch daneben werfen und scheitert am Ring - Der Ball ist allerdings bei Berlin!
77:89
37'
20:15
Und sofort unterbricht Vechta-Trainer Christian Held mit seiner nächsten Auszeit! Es waren mal 20 Punkte Abstand, den konnten die Berliner auf zwölf Zähler reduzieren, weil Jack kayil sieben Punkte in Folge aufgelegt hat. Können Pleiß und Brown jetzt dagegen halten?
77:89
36'
20:14
Und doch robbt sich Berlin nach und nach wieder heran! Angeführt von Jack Kayil steigern sich die Hausherren mit jedem Angriff, kommen immer gefährlicher in die Zone. Mit viel Mut geht es erst für Agbakoko ins Alley Oop, dann schießt Kayil aus dem pick and roll den nächsten Dreier ins Ziel.
72:89
36'
20:12
Der Heatcheck geht weiter! Tevin Brown kommt von der Bank und nimmt sich direkt die erste Aktion. Dieser Wurf ist einfach nicht zu verteidigen, fast auf Höhe vom Logo fliegt der ganz tiefe Dreier in die Reuse. So werden die Hauptstädter nicht dichter heran kommen, doch den Auswärtssieg, auf den Vechta hier zusteuert, haben sie sich auch redlich verdient.
70:86
35'
20:11
Über 10/24 kann sich Berlin von der Dreierlinie eigentlich nicht beschweren, doch Vechta übertrumpft das heute mit 14/27. Dazu stehen die Gäste jetzt schon bei 13 Steals, gegen das etwas zu statische Spiel der Gastgeber ist das eine enorme Waffe heute.
70:86
34'
20:09
Wenn hier heute noch was für die Berliner gehen soll, dann nur Possession für Possession. Ein Anfang sind die drei Freiwürfe für Jack Kayil, zwei Versuche fallen. Doch insgesamt muss man sagen, dass die Vechtaer hier wirklich ein ganz starkes Auswärtsspiel hinlegen und ihre aktuelle Topform bestätigen.
68:86
33'
20:07
Doch verglichen mit Vechta machen die Hausherren heute zu viele einfache Turnover, die Gäste bleiben aktiv und gehen mit vollem Risiko auf den Steal. Die hohe Athletik von TJ Bamba zahlt sich aus, im Fastbreak folgt der Korbleger, Pedro Calles bleibt an der Seitenlinie nur die nächste Auszeit!
68:84
32'
20:05
Doch sofort kommt dann ein Lloyd Pandi um die Ecke und schmeißt die Kugel ebenfalls von der Dreierlinie in die Maschen. Die Gäste machen das weiterhin richtig gut, mit viel Bewegung ohne Ball und hoher Passgeschwindigkeit kommen die Niedersachsen wiederholt zu guten Würfen. Immerhin kann Martin Hermannsson mit zwei guten Drives mal vier einfache Punkte mitnehmen.
64:81
31'
20:04
Rein in den Schlussabschnitt! Verge, Jr. setzt direkt einen schnellen Antritt, scort per Korbleger. Das Tempo, die Intensität bleibt weiter hoch, aus dem pick and roll drückt Moses Wood den nächsten Dreier ab, auch der Powerforward hat ein richtig heißes Händchen und steht mittlerweile bei 20 Punkten.
31'
20:02
Beginn 4. Viertel
61:79
30'
20:02
Viertelfazit:
Auch im dritten Abschnitt dominiert Rasta Vechta nach Belieben. Angeführt von einem überragenden Tevin Brown, der in der Schlussphase satte elf Punkte in die Reuse zauberte, konnten sich die Gäste hier deutlich absetzen. Mit viel Mut und Aggressivität haben die Niedersachsen sechs Steals mehr auf dem Konto, gewinnen das Reboundduell, dazu kommen 57% Dreierquote bei 13/23. ALBA spielt gut, hatte zuletzt aber etwas Wurfpech, hier muss der Ball noch etwas schneller laufen. Doch in Summe schlägt bisher ein überragender Angriff eine gute Defensive.
61:79
30'
19:59
Das ist einfach nur bockstark, was Vechta hier heute anbietet. Angeführt von Tevin Brown fällt in der Schlussphase jeder Wurf, immerhin kann Moses Wood drei Sekunden vor dem Ende mit einem Dreier noch etwas Schadensbegrenzung betreiben.
58:79
29'
19:57
Die Berliner kommen weiter zu guten Chancen, doch zum nicht vorhandenen Glück kommt noch das Pech dazu. Bälle rollen raus, Bouncen auf dem Ring, wollen einfach nicht in die Maschen. Auf der anderen Seite machen die Gäste viel Druck im Tempo, bei Devin Brown fällt einfach alles. So auch der schwere Dreier gegen den Block, der Forward netzt auch aus fast neun Metern.
56:74
28'
19:56
Jetzt läuft Tevin Brown aber mal so richtig heiß! Erst der Dreier, dann der starke Korbleger aus dem Drive: Dann geht es aus dem Crossover behind the back in den Fadeaway, das ist einfach nur überragendes Ballhandling in der Zone. Damit steht der Forward jetzt schon bei satten 22 Punkten.
54:72
27'
19:54
Immerhin finden die Gastgeber jetzt die schnelle Antwort, trafen den Dreier in Person von Jack Kayil. Im Gegenzug tankt sich erneut Tevin Brown zum Korbleger durch, auch das And-One fällt noch. Da müssen die Berliner Endich konsequenter werden und so foulen, dass es nicht das And-One gibt.
51:69
26'
19:53
Doch was Berlin alles gut macht, macht Vechta heute noch zwei Stufen besser. Noch mehr Energie, noch mehr Einsatz bei den Rebounds und vor allem weiterhin eine magische Wurfquote von Downtown gegen eine wirklich solide ALBA-Defensive. 56% Wurfquote aus dem Feld, 52% von der Dreierlinie, was soll man da noch sagen? Tevin Brown trifft von Downtown und reiht sich da mustergültig ein.
51:66
26'
19:51
Die Hauptstädter spielen wirklich solide, das ist bei weitem keine schlechte Partie. Im Drive bindet Kayil den zweiten Mann, findet per Kickout Rataj, der das Leder mit einem Extrapass noch weiter in die linke Corner schickt. Alex O'Connell netzt den freien Dreier, das machen die Berliner wirklich gut.
48:64
26'
19:49
In dieser wilden Phase behalten die Gäste nach der Auszeit trotzdem die Nerven, gerade unter den Brettern sind die Vechtaer richtig gut unterwegs, hustlen nach jedem Ball und nehmen die höhere Physis auch immer besser an. So muss jetzt Berlin-Übungsleiter Pedro Calles mit einer Auszeit intervenieren.
48:64
25'
19:48
Das Drei-Punkte-Spiel beantwortet Bean mit einem starken Dreier aus dem pick and roll, nach einem Steal von Kayil lassen die Gastgeber dann allerdings das Alley Oop aus. So will der Vorsprung nicht wirklich schrumpfen.
45:62
24'
19:47
Die Berliner haben die Körperlichkeit dieser Partie deutlich erhöht, provozieren auch immer wieder gute Fouls, sodass Vechta bereits nach dreieinhalb Minuten die Teamgrenze erreicht hat. Zudem sehen sich die Gäste jetzt mit einer 3-2-Zone konfrontiert, Pandi setzt sich aber durch mit einem spinmove zur Baseline und zieht nach dem Korbleger auch noch das erfolgreiche And-One.
45:59
24'
19:45
In dieser Phase weicht der Spielfluss etwas den Fouls, vor allem Pleiß und Agbakoko stehen da mit jeweils einem Offensivfoul im Fokus. Sofort nimmt Rasta-Coach Christian Held seine nächste Auszeit und versucht seine Mannen wieder auf das druckvolle und mutige Spiel zurückzuführen.
45:59
24'
19:43
Die Hausherren stehen sehr kompakt um die Freiwurflinie, erhöhen dann aber den Druck gegen den Ballführenden und provozieren bei Lloyd Pandi einen Schrittfehler. Das muss jetzt die Berliner Devise sein, Stück für Stück gilt es sich jetzt wieder heran zu robben. Nachdem Kayil noch von Dowtnwon auslässt, scort Hermannsson aus der mid-range mit einem fadeaway.
43:59
23'
19:41
Kayil und Pleiß prägen mit ihrer Athletik die Anfangsphase dieser zweiten Hälfte! Mit körperlicher Robustheit und guten Abschlüssen aus der Zone fallen die Würfe aus der Mitteldistanz, Kayil bringt dazu noch zwei Freiwürfe in die Reuse.
39:57
22'
19:40
Und nachdem Kayil mit einem Floater am Ring hängen bleibt, setzt Pleiß noch einen Korbleger hinterher. Wood trifft zwei Freiwürfe, im Gegenzug scort Verge Jr. nach einem Stepback über den Block hinweg.
37:53
21'
19:38
Die Albatrosse stellen ihre Defense noch kompakter auf, so kommt dann aber die Hilfe viel zu früh, ohne Stopp geht der Ball raus in die Corner. TJ Bamba eröffnet das Viertel an der Baseline mit einem weiteren Dreier, so dürfte sich das ALBA bei weitem nicht vorgestellt haben.
37:50
21'
19:37
Rein in die zweite Hälfte! Kommt Berlin mit Schwung aus der Kabine und nochmals auf Tuchfühlung oder klaut Vechta direkt im ersten Spiel den Heimvorteil?
21'
19:36
Beginn 3. Viertel
37:50
20'
19:25
Halbzeitfazit:
Im ersten Viertelfinalspiel zwischen ALBA Berlin und Rasta Vechta steht es zur Pause 37:50. Die Gäste spielten von Anfang an befreit auf, fanden schnell ihren Rhythmus und überzeugten mit vielen guten Entscheidungen im Tempospiel. Ohnehin war es eine sehr unterhaltsame erste Hälfte, denn auch die Berliner gingen die Schlagzahl mit, lediglich in der Wurfquote konnten die Hauptstädter nicht ganz mithalten. Die Niedersachsen legten Spielwitz, Geschwindigkeit und Übersicht an den Tag, gerade Alonzo Verge, Jr. war mit seinen Antritten in die Zone kaum zu stoppen, dazu fiel der Dreier mit 9/17 überragend gut. Im zweiten Viertel mühte sich ALBA dann Chancen zu kreieren, mehrere leichte Turnover erschwerten das Aufbauspiel und wurden mit einfachen Fastbreakpunkten bestraft. Zudem wussten die Gäste ihre Fouls clever einzusetzen, die Albatrosse kamen zwar an die Linie, doch mit 10/17 ließen die Berliner hier deutliche Chancen aus. In Summe ist die Führung für Vechta Dank eines sehr unterhaltsamen Auftritts mehr als verdient, doch abschreiben sollte man Berlin keinesfalls. Bis gleich zur zweiten Hälfte!
37:50
20'
19:21
Knappes Ding! Tommy Kuhse verpasst nach der Auszeit den Dreier aus der Bewegung, der Ball bleibt am Ring hängen. Damit geht Vechta hier mit Plus 13 in die Pause.
37:50
20'
19:19
Dass Vechta hier so mühelos 50 Punkte in der Hauptstadt auflegt, war so gegen eine eigentlich starker Berliner Defensive nicht zu erwarten. Und nachdem Agbakoko wieder nur einen Freiwurf trifft, nimmt Rasta-Trainer Christian Held bei noch gut fünf Sekunden auf der Uhr eine Auszeit.
36:50
20'
19:17
Mit neun Steals in der Defensive und einem knapp gewonnenen Reboundduell führt vor allem Luc Van Slooten defensiv seine Farben durch die Partie. Fünf Rebounds gehen auf sein Konto, so auch nach dem Wurf Agbakoko. Danach geht es wieder strukturiert nach vorne, Tommy Kuhse netzt nach stepback den nächsten Dreier.
34:47
19'
19:15
Zusammengefasst hat Berlin gerade zwei Probleme: Die Rebounds am eigenen Brett und die Freiwurfquote. Mit nur 7/12 an der Linie ist das auf Strecke zu wenig, zumal die Gäste weiter mit schnellem Ballhandling bestechen und Luc Van Slooten den tiefen Zweier versenkt.
33:45
19'
19:14
Das Rezept der Gäste in dieser Phase ist einfach: Über Tommy Kuhse gibt es einen Antritt in die Zone, einen Fadeaway, danach wird mit aller Kraft dem Rebound nachgesetzt, ehe dann Ferner aus der linken Corner für Drei abdrückt. Damit wird Trainer Pedro Calles in die nächste Auszeit gedrängt.
33:42
18'
19:12
Es bleibt eine sehr kurzweilige und schnelle Partie, beide Seiten suchen die Würfe, drücken aufs Tempo, sind aufmerksam in der Verteidigung. Das ist bis dato hoch unterhaltsam, in Summe bestimmt aber Vechta hier den Rhythmus.
33:42
17'
19:11
Wie viele Chancen will Vechta denn noch haben? Die Berliner bekommen den Ball nicht weg vom eigenen Brett, die Niedersachsen holen sich gleich vier Offensivrebounds, halten den Druck hoch und belohnen sich am Ende über Tommy Kuhse, der den Dreier vom Parkplatz einschweißt.
31:39
16'
19:09
Sowohl Luc Van Slooten, als auch Moses Wood packen an ihren Brettern jeweils ganz starke Blockaktionen aus. Immer wieder überzeugen beide Teams auch in der Defensive, gewinnen die Zweikämpfe, stellen sich den schnellen Antritten entgegen. Tommy Kuhse erhöht derweil mit zwei Freiwürfen den Abstand.
31:37
15'
19:07
Aber auch nach zwei Turnovern, inklusive der Fastbreakpunkte, lassen sich die Berliner hier nicht abschütteln. Erst ist es Jack Kayil, der das Offensivfoul zieht, vorne holt sich der Youngster dann das Foul beim Wurf und netzt beide Freiwürfe.
29:37
15'
19:06
Martin Hermannsson hat zunehmend Schwierigkeiten in die Zone zu kommen, Vechta steht jetzt ebenfalls deutlich kompakter und verhindert die Drives in die Box. Moses Wood bringt aus halblinker Position den Dreier in den Korb, doch Berlin muss jetzt viel für Punkte investieren.
26:37
14'
19:05
An beiden Brettern sind die Gäste voll auf der Höhe! Erst verbucht Verge, Jr. den Steal, setzt dann Parsons in Szene, der auch gegen den Block den Ball noch in die Reuse wuchtet. Danach schenkt Hermannsson erneut die Kugel weg, wieder ist es Parsons im Fastbreak mit zwei einfachen Punkten.
26:33
13'
19:03
Auch deshalb bittet Trainer Pedro Calles seine Mannen zu ersten Auszeit ran! Offensiv finden Bean und Hermannsson gute Lösungen, defensiv wollen die Albatrosse jetzt defensiver stehen und die Zone gegen Verge, Jr. kompakter halten, um seinen schnellen Antreten entgegen zu wirken.
26:33
13'
19:02
Auf den Punkt gespielt! Alonzo Verge, Jr. bindet im Dribbling den zweiten Mann, mit dem Extrapass über Van Slooten steht am Ende Lloyd Pandi in zentraler Position für den Dreier frei. Überragende Offensive schlägt gute Defensive, ALBA findet gerade keinen Zugriff gegen die Schützen Vechtas.
26:28
12'
19:00
Dann ist es nur noch ein One-Possesion-Game, weil Justin Bean aus dem hohen pick and roll in die Zone cuttet und mit einem Korbleger über die rechte Hand vollendet. Dann offenbart sich beim starken Spielgestalter der Gäste Alonzo Verge, Jr. eine kleine Schwäche: Der offene Dreier fällt bei ihm heute noch nicht.
24:28
11'
18:59
Auch im zweiten Abschnitt geht es mit offenem Visier weiter, Luc Van Slooten eröffnet das Viertel mit einem Dreier. Dieser wird jedoch sofort getradet, Hermannsson wird den Ball aus dem Drive noch los, kicked die Kugel raus zu Mattisseck, der ebenfalls für drei Zähler einnetzt.
11'
18:58
Beginn 2. Viertel
21:25
10'
18:58
Viertelfazit:
Nach zehn gespielten Minuten führen die Gäste aus Vechta dank eines starken und temporeichen Auftritts. Die Mannen von Trainer Held drückten oftmals aufs Gaspedal, suchten vor allem aus der Transition die schnellen Abschlüsse. Die Gäste hatten früh einen guten Rhythmus, vor allem die 4/7 von Downtown sprechen dafür. In Summe ist es ein Duell auf Augenhöhe, jedoch hatten die Hausherren Mühe die hohe Schlagzahl mitzugehen. Nur 33% Trefferquote von draußen ist noch etwas wenig, doch die Albatrosse sind auch voll in der Partie und liefern Highlights wie das Alley Oop auf Agbakoko.
21:25
10'
18:55
Den Schlusspunkt setzt dann aber Tommy Kuhse, der letzte Angriff ist auf den Punkt zu Ende gespielt. Aus dem pick and roll drückt der Guard einen tiefen Zweier in die Maschen, Hermannsson vergibt dann noch den Buzzerbeater aus der eigenen Hälfte.
21:23
10'
18:54
Bis auf acht Punkte konnten sich die Niedersachsen bisher absetzen, doch auch die Berliner schaffen es den Druck hoch zu halten, kommen ihrerseits immer wieder gefährlich in die Zone. Bean trifft an der Linie einen Freiwurf, zieht danach das unsportliche Foul gegen Tommy Kuhse und netzt erneut einfach.
19:23
9'
18:52
Ist das stark! Das ist einfach nicht zu verteidigen, Tibor Pleiß bleibt zwischen Korb und Gegenspieler, doch der Alley Oop von Kayil auf Agbakoko ist perfekt gespielt, der Center stopft die Kugel in die Reuse.
17:23
8'
18:51
Die Albatrosse sind bemüht hier Schritt zu halten, doch die Gäste haben wirklich einen guten Ballfluss, haben ein gutes Timing, einen guten Touch im Abschluss. Mit 4/7 von der Dreierlinie legen die Vechtaer hier ordentlich vor.
15:23
7'
18:50
Vechta zeigt hier eine ganz starke Leistung im ersten Abschnitt, Brown trifft von der Dreierlinie, auch Wood und Kuhse treffen von Downtown. Beide Seiten haben einen guten Touch kommen jetzt aber kaum nicht in die Stopps.
12:15
6'
18:47
Der Short roll von Tibor Pleiß öffnet den Raum, an der Baseline cuttet Tevin Brown und bekommt das Leder. Der Korbleger ungechallenged ist dann nur noch Formsache. Auf der Gegenseite geht J'Wan Roberts nach einem taktischen Foul doppelt an die Linie, doch beide Versuche sind sichtlich zu kurz.
12:13
5'
18:45
Das ist mal ein Einstand nach Maß! Jack Kayil kommt von der Bank und attackiert direkt den Korb. Mit voller Überzeugung zieht Kayil aus dem Aufposten in die Zone, findet die Lücke für den Korbleger, lässt nach Foul dann aber das And-One liegen.
10:13
5'
18:44
Mit etwas Glück bleibt Hermannsson am Ball, im Dribbling ist die Kugel fast weg, doch es folgt unter Bedrängnis noch der Kickout-Pass. An der Dreierlinie ist Moses Wood der Nutznießer, versenkt den offenen Dreier. Dieser wird jedoch prompt getradet durch TJ Bamba, der aus der Transition von draußen abdrückt.
7:8
4'
18:42
Es geht munter hoch und runter, beide Teams spielen einen schnellen Ball, suchen die schnellen Abschlüsse aus der Transition. So richtig Kontrolle kommt noch nicht auf, stattdessen zögern beide Seiten nicht in die Entscheidung zu gehen, Alex O'Connell bleibt von Downtown am Ring hängen.
7:8
4'
18:41
Nach einem ersten sehr guten Angriff versuchen es die Gäste aus Vechta wiederholt mit dem pick and roll, Alonzo Verge, Jr. cuttet in die Box, läuft dabei aber Hermannsson über den Haufen. Es folgt das Stürmerfoul, doch nach einem Steal scort Bamba per Korbleger.
7:6
3'
18:40
Aus einer guten Defensive kommen die Berliner immer wieder mit Tempo in die Transition, Hermansson findet mit einem Kickout-Pass Alex O'Connell auf der linken Seite, dann verbuchen auch die Hauptstädter ihren ersten Dreier. Dazu legt der Berliner Spielmacher noch zwei Freiwürfe nach und markiert die erste Führung.
2:6
2'
18:38
Offensiv starten auch die Albatrosse schwungvoll in die Partie, aus dem pick and roll zieht Hermannsson mit dem Ball in die Box und setzt den Floater in die Reuse. Im Gegenzug drücken die Gäste aufs Gaspedal, Thiemann drückt die Kugel schwungvoll in die Reuse mit einem Dunk.
0:3
1'
18:37
Die Hausherren verdichten früh die Zone gegen die Drives von Alonzo Verge Jr., so wird Tevin Brown in der linken Corner aber vergessen, der erste Dreier an der Baseline geht direkt mal in die Maschen.
0:0
1'
18:36
Los geht's, das erste Spiel im Viertelfinale zwischen Berlin und Vechta ist eröffnet!
Die Starting-Five
18:33
Beide Teams sind eingelaufen, gleich fliegt der Ball in der Uber Arena. Personell gibt es keine Überraschungen, ALBA startet mit Bean, Agbakoko, Hermannsson, Mattisseck und O'Connell. Vechta beginnt mit Pandi, Thiemann, Brown, Verge Jr. und Bamba.
Vechta mit guten Chancen auf eine Überraschung
18:27
Auf der anderen Seite steht mit Rasta Vechta ein sehr spielfreudiges Team, die Niedersachsen haben nach einem schweren Start in die Saison lange in der Riege der Absteiger gehangen, konnten sich mit 10-3 Siegen allerdings bis ins Mittelfeld zurück kämpfen. Zwar gelang nicht die direkte Qualifikation für das Viertelfinale, doch das Team von Trainer Christian Held wusste im ersten Play-In-Spiel vor heimischer Kulisse zu überzeugen. Am vergangenen Dienstag schoss man Aufsteiger Trier mit 111:83 aus der Halle, federführend war dabei Malik Parsons mit starken 24 Punkten, sowie Alonzo Verge Jr., der mit 18 Punkten und zehn Assists ein Double-Double auflegte. Einen ähnlich couragierten Auftritt braucht es heute auch, dann könnte die Serie im Fall eines Auswärtssieges der Rasta-Truppe brandgefährlich werden.
Berlin in Favoritenrolle mit Heimvorteil im Rücken
18:18
Aus Sicht der Berliner bietet sich hier eine interessante Konstellation: Nach einem großen Umbruch und mehreren wackligen Spielzeiten schafften es die Spreestädter sich seit dem 17. Spieltag auf dem zweiten Platz festzusetzen. So richtig Druck von unten gab es nicht, die Bayern auf Platz eins waren ebenfalls weit enteilt. Nach der Länderspielpause boten die Mannen von Trainer Pedro Calles zahlreiche routinierte Auftritte, 9-4 Siegen waren die Playoffs zu keinem Zeitpunkt in Gefahr. Allerdings hat Berlins Trainer bisher kein gutes Händchen in der Postseason gehabt: Lediglich mit Vechta gelang 2019 der überraschende Einzug ins Viertelfinale, danach erlebte Calles gleich fünf Mal in Folge einen 0-3 Sweep in der Runde der letzten Acht. Wird dieser Playoff-Fluch nun ausgerechnet gegen die alte Liebe durchbrochen?
Der Modus
18:09
Endlich ist es soweit, die heiße Saisonphase steht in den Startlöchern. Es geht um nichts weniger als den Titel des deutschen Meisters und darum den FC Bayern München vom Thron zu verdrängen. Acht Teams haben sich gefunden, nach der Hauptrunde haben Berlin und Vechta den zweiten bzw. siebten Platz belegt, die Niedersachsen kamen über den Umweg der Play-Ins in die Postseason. Damit startet also heute die Serie im Modus Best-of-Five, wer also zuerst drei Spiele gewonnen hat, zieht in die nächste Runde ein. Dabei dürften die Hauptstädter einen kleinen Vorteil auf ihrer Seite haben, durch die bessere Platzierung in der Hauptrunde starten die Berliner mit zwei Heimspielen, ehe die Serie dann für mindestens ein Spiel nach Vechta wechselt. Sollte das Duell über die volle Distanz von fünf Spielen gehen, hätte Berlin das Entscheidungsspiel vor heimischer Kulisse. Um also ins Halbfinale einzuziehen, müssen die angriffslustigen Vechtaer mindestens ein Spiel in der Spreestadt gewinnen.
18:00
Hallo und herzlich willkommen zu den Playoffs der Basketball Bundesliga! Im ersten Spiel der Viertelfinalserie genießt ALBA Berlin Heimrecht gegen Rasta Vechta, tip-off ist in der Uber Arena um 18:30 Uhr!