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NFL: Aaron Rodgers vertraut mit McCarthy-Spielzügen: "Das, was wir früher schon gespielt haben"

Veröffentlicht:

von Luis Woppmann

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NFL: Kryptische Botschaft! Aaron Donald heizt Comeback-Gerüchte an

Videoclip • 01:08 Min


Aaron Rodgers steht wohl vor seiner letzten NFL-Saison. Dabei trifft er mit Mike McCarthy auf einen alten Vertrauten aus seiner Zeit in Green Bay. Kann der Head Coach in der letzten Saison des 42-Jährigen noch einmal an seine besten Zeiten anknüpfen?

In Pittsburgh bricht in der kommenden Saison eine neue Ära an. Nach der abgelaufenen Spielzeit trat Mike Tomlin nach 19 Saisons als Cheftrainer der Franchise zurück.

Als Nachfolger kommt Mike McCarthy nach Pennsylvania. Der 62-Jährige war von 2006 bis 2018 bei den Green Bay Packers und gewann 2010 mit der Franchise den Super Bowl.

Und das mit Aaron Rodgers als Quarterback - eben jener Rodgers, mit dem er nun auch bei den Steelers arbeiten wird.

Der große Vorteil daran: Der 42-Jährige ist bereits jetzt mit den Taktiken seines Cheftrainers vertraut: "Ich habe 13 Jahre in (McCarthys Offensive, Anm. d. Red) verbracht", erklärte Rodgers. "Er hat einige Dinge geändert, als er in Dallas war. … Aber es sind Spielzüge, die wir früher schon gespielt haben, aber er nennt sie jetzt einfach anders."

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Pittsburgh Steelers: Mike McCarthy soll schwache Offensive verbessern

Nach seiner Zeit in Green Bay trainierte McCarthy die Dallas Cowboys. Dort führte er die Franchise zwischen 2021 und 2023 zu drei Playoff-Teilnahmen in Serie, kam jedoch nur einmal über die Wild Card Round hinaus.

Ein ähnliches Problem gibt es in Pittsburgh, denn die Franchise schied bei ihren letzten fünf Playoff-Teilnahmen jeweils in der ersten Runde aus. Im vermeintlich letzten Jahr von Aaron Rodgers wollen die Steelers noch einmal angreifen und den Quarterback gebührend in die wohlverdiente Football-Rente schicken.

In der abgelaufenen Saison war die Offense eine der größten Schwachstellen der Franchise, ligaweit erzielte man die achtwenigsten Yards. Darüber hinaus war es bereits die sechste Saison in Folge, in der das Team nicht unter die Top 10 in erzielten Punkten war.

Genau das soll McCarthy ändern. In seinen 18 Saisons Green Bay landete der Trainer mit seinem Team elf Mal unter den Top 10 in erzielten Yards und zwölfmal unter den Top 10 bei den erzielten Punkten.

Dafür setzt der 62-Jährige weiterhin auf seine bewährten Strategien: "Man hat Grundüberzeugungen, die sich in den frühen Jahren herausgebildet haben, und daraus ergeben sich dann Variationen", sagte er gegenüber der Tageszeitung "Pittsburgh Tribune-Review". "Wenn man sich den Profifootball ansieht, gibt es viele ähnliche Spielzüge, viele ähnliche Spielsysteme – aber jeder setzt sie ein wenig anders um."

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Steelers holen in der Offseason einige Sofortverstärkungen

In der Offseason setzte die Franchise bereits alles daran, den Kader nach McCarthys Vorstellungen zu verstärken. So holte das Team Rico Dowdle von den Carolina Panthers, der in der abgelaufenen Spielzeit die zweite Saison in Folge die 1.000-Yard-Marke knacken konnte.

Zusammen mit Jaylen Warren, der in der letzten Spielzeit ein Karrierehoch von 1.200 Scrimmage Yards erreicht hat, bilden die beiden ein extrem vielversprechendes Running-Back-Duo - etwas, dass extrem wichtig in den Offensiven von McCarthy ist.

Dazu kam die Verpflichtung von Michael Pittman Jr. von den Indianapolis Colts. Der Receiver stellt neben DK Metcalf die nächste Top-Anspielstation für Rodgers dar.

Und auch in der Defensive hat sich etwas getan. Dort hat sich die Franchise die Dienste von Cornerback Jamel Dean gesichert. Der 29-Jährige unterschreibt dabei einen Dreijahresvertrag in Höhe von bis zu 36,75 Millionen Dollar und soll die siebtschlechteste Defense in zugelassenen Yards in der abgelaufenen Saison verbessern.

Im Draft investierten die Steelers ihren Erstrundenpick in Offensive Tackle Max Iheanachor, in Runde zwei kam mit Germie Bernard ein weiterer Wide Receiver.

Es bleibt abzuwarten, ob sich die Steelers mit diesen Verstärkungen in der AFC North gegen die Baltimore Ravens und Cincinnati Bengals behaupten können, oder ob Rodgers' wohl letzte NFL-Saison ohne Playoff-Teilnahme endet.

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