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NFL: Der besondere Neustart der Miami Dolphins als "Green Bay South"
Veröffentlicht:
von Franziska WendlerNFL
NFL: Kabinen-Zoff mit McDaniel? Ex-Dolphins-Star packt aus
Videoclip • 01:14 Min
Die Miami Dolphins wagen einen Neustart - mit vielen Neuzugängen aus Green Bay. Im Mittelpunkt steht Quarterback Malik Willis.
Als Packers-Head-Coach Matt LaFleur kürzlich von Journalisten auf die unzähligen aus Green Bay kommenden Neuzugänge der Miami Dolphins angesprochen wurde, begegnete er der Situation mit Humor. "Green Bay South" titulierte der Übungsleiter das Team aus der AFC East.
Eine humorvoll gemeinte Aussage, in der mehr als nur ein Funke Wahrheit steckt. In Jon-Eric Sullivan installierten die Dolphins den ehemaligen Personalchef der Packers als neuen General Manager.
Der Defensive Coordinator der Cheeseheads, Jeff Hafley, wurde als neuer Head Coach eingestellt. Dieser brachte mit seinem langjährigen Assistenten Sean Duggan, dem ehemaligen Secondary-Trainer Ryan Downard sowie Defensive-Quality-Control-Coach Wendel Davis weitere Packers-Mitarbeiter mit.
Und das ist noch nicht alles. Denn neben Safety Zayne Anderson kam auch der zukünftig wichtigste Spieler der Franchise aus dem kalten Wisconsin: Quarterback Malik Willis.
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Miami Dolphins wagen Neustart
2024 hatten sich die Packers den 2022er-Draft-Pick der Tennessee Titans geschnappt, in den vergangenen beiden Spielzeiten agierte er als Backup-Spielmacher für Jordan Love – und brillierte.
Der 26-Jährige konnte dabei derartig überzeugen, dass Miami ihn mit einem Dreijahresvertrag über 67,5 Millionen US-Dollar ausgestattet hat, 45 Millionen davon garantiert.
Viel Geld für einen Spielmacher, der in seiner Karriere erst in sechs NFL-Spielen als Starter auf dem Feld stand - und ein gänzlicher Neuanfang im Vergleich zum bisherigen Kader.
Signal Caller Tua Tagovailoa ist weg, auch die Star-Receiver Tyreek Hill und Jaylen Waddle gehören dem Kader nicht mehr an. Miami wagt einen Neustart.
Und bei diesem Neustart nimmt Willis eine besondere Rolle ein. Eine Rolle, in der der Neuzugang gewiss unter Druck geraten wird.
Hafley nimmt Druck bei Willis raus
Sein neuer und doch altbekannter Trainer Jeff Hafley machte bereits zu Beginn der Offseason-Workouts klar, welche Botschaft er seinem Spielmacher mitgeben möchte.
"Ich hatte gestern ein tolles Gespräch mit ihm", konstatierte der Head Coach vor US-Reportern.
"Er kam ins Büro. Ich sagte: 'Verändere nicht, wer du bist.' Ich sagte: 'Setze dich nicht zusätzlich unter Druck. Du hast dir das Recht verdient, hier zu sein und diese Chance zu bekommen, und das hast du geschafft, indem du alles richtig gemacht hast – ändere daran nichts. Setz dich nicht unter Druck, sei einfach du selbst.'"
Was für Hafley dabei besonders wichtig ist: "Ich möchte sicherstellen, dass er das versteht. Es muss nicht perfekt sein. Es werden Fehler passieren, aber ich möchte, dass er mit diesem Selbstvertrauen spielt, und ich möchte, dass er so spielt, wie er es immer getan hat."
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Großes Vertrauen zwischen den Beteiligten
Das dafür nötige Selbstvertrauen dürfte Willis von seinem Trainer bekommen. Wie wichtig dieser für ihn ist, machte der Sportler bereits klar, als sein Wechsel in Richtung Florida bekannt wurde.
"Es gibt viele gute Gründe, hier zu sein. Diese beiden Herren (GM Sullivan und Cheftrainer Hafley, Anm. d. Red.) sind meiner Meinung nach die wichtigsten, wenn es darum geht, wie ich mir die Zukunft dieser Organisation und dieses Teams vorstelle", so Willis.
"Ich kann zwar nicht in die Zukunft sehen, aber ich weiß, dass sie jeden Tag ihr Bestes geben werden, genauso wie ich versuchen werde, das Gleiche zu tun. Egal welche Rolle, welche Führungsaufgabe, was auch immer es ist – sie haben mich als Teil des Puzzles geholt, das sie hier zusammenstellen wollen, und ich bin dankbar und fühle mich geehrt, ein Teil davon zu sein."
Willis schwärmt von Trainer und GM
Head Coach, Quarterback, General Manager – drei der wohl wichtigsten Positionen im American Football, besetzt von einem Trio, welches sich bereits aus Green Bay kennt – und dementsprechend schätzt und vertraut.
Beim Gedanken an seinen neuen Head Coach und seinen neuen GM geriet Willis in jedem Fall bereits ins Schwärmen.
"Ich finde es beeindruckend, wie sie jeden Tag an die Arbeit gehen und mit Menschen umgehen. Ich glaube, das ist das Wichtigste, wenn man in einem Geschäft tätig ist, das auf Menschen basiert."
Für Erfolge in "Green Bay South" mit Sicherheit nicht die schlechtesten Voraussetzungen.
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