American Football
NFL: Miami Dolphins entlassen Bradley Chubb - Bühne frei für einen Umbruch
Aktualisiert:
von Chris LugertBradley Chubb spielte seit 2022 für die Dolphins.
Bild: ZUMA Press Wire
Die Miami Dolphins stehen vor einem Umbruch. In Bradley Chubb wurde nun der erste namhafte Spieler entlassen, weitere könnten folgen.
Die Miami Dolphins stehen vor einem Neuanfang in der NFL. Nicht nur geht die Franchise aus Florida mit einem neuen Head Coach und einem neuen General Manager in die Saison 2026, auch der Kader dürfte sich deutlich verändern. Altlasten sollen weg, eine neue Identität muss aufgebaut werden.
Jetzt ist der erste namhafte Spieler dem anstehenden Rebuild zum Opfer gefallen. Pass Rusher Bradley Chubb wurde trotz Vertrages bis 2027 vorzeitig entlassen.
Die Dolphins müssen damit zwar fast 24 Millionen Dollar Dead Cap schlucken, sparen aber dennoch etwas über sieben Millionen Dollar an Cap Space. Chubb hatte für 2026 mit mehr als 31 Millionen Dollar den dritthöchsten Cap Hit im Dolphins-Kader, konnte diesen zuletzt aber sportlich nicht mehr rechtfertigen.
Zwar führte der 29-Jährige sein Team mit 8,5 Sacks in der Saison 2025 an, doch seit seinem Kreuzbandriss in der Schlussphase der Spielzeit 2023 ließ Chubb die frühere Dominanz vermissen. Chubb spielte seit 2022 für Miami, seine Karriere begann er zuvor 2018 bei den Denver Broncos.
Miami Dolphins: Was passiert mit Tua?
Chubb blieb nicht der einzige prominente Akteur, von dem sich Miami trennte. Auch Wide Receiver Tyreek Hill, der aktuell sogar einen Cap Hit von mehr als 51 Millionen Dollar aufweist, muss seine Koffer packen. Der Superstar wäre in sein letztes Vertragsjahr gegangen.
In den kommenden Wochen und Monaten dürften weitere harte Personalentscheidungen am South Beach folgen. Offen bleibt weiterhin die Frage, wie es mit Quarterback Tua Tagovailoa weitergeht. General Manager Jon-Eric Sullivan erklärte zuletzt, eine Entscheidung über die Zukunft des Hawaiianers stehe bevor.
Eine Entlassung des Spielmachers würde aus finanziellen Gründen keinen Sinn ergeben, der Dead Cap würde astronomische 99,2 Millionen Dollar betragen und damit den aktuellen Cap Hit fast verdoppeln. Allerdings könnten die Dolphins mit einem Trade des Quarterbacks Geld sparen. Ob sich ein Abnehmer findet, ist unklar.
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