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NFL - Pittsburgh Steelers: Hall of Famer hat genug von Aaron Rodgers
Veröffentlicht:
von Mike StiefelhagenNFL
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Videoclip • 01:10 Min
Die Pittsburgh Steelers wissen noch nicht, ob Aaron Rodgers für die Saison zurückkehrt. Eine Franchise-Legende kritisiert diese Abhängigkeit scharf und fordert ein Umdenken.
Rod Woodson ist genervt.
Der Hall of Famer gehört zu den Legenden der Pittsburgh Steelers und ist im Fall Aaron Rodgers sichtlich bedient. Er kann das anhaltende Warten auf eine Entscheidung des Quarterbacks nicht mehr nachvollziehen und fordert von Pittsburgh, sich nicht länger hinhalten zu lassen.
Bisher ist nichts öffentlich bekannt. Weder, ob Rodgers seine Karriere fortsetzt, noch ob das bei den Steelers sein wird.
In der "Rich Eisen Show" ärgerte sich der einstige Defense-Star Woodson über dieses Verhalten von A-Rod.
Pittsburgh Steelers und die Quarterback-Frage
Woodson deutlich: "Wird er spielen? Ich bin das langsam leid. Wenn er spielen will, dann soll er sagen, dass er spielt und zurückkommt. Und die Steelers sollten nicht auf Aaron Rodgers warten. Sie müssen weitermachen."
Schon im Vorjahr hatte sich die Personalie Rodgers lange hingezogen. Nach zwei enttäuschenden Jahren bei den New York Jets landete der Quarterback zwar in Pittsburgh, seinen Vertrag unterschrieb er allerdings erst im Juni.
Nun droht sich das Szenario zu wiederholen.
Unmittelbar nach der damaligen Einigung auf einen Einjahresvertrag hatte Rodgers noch erklärt, er sei sich "ziemlich sicher", dass die Saison 2025 seine letzte sein werde.
Je näher das Ende der Spielzeit rückte, desto weniger sicher klang diese Einschätzung jedoch. Die Folge: Mitte März haben die Steelers die meisten Fragezeichen auf der Quarterback-Position. Mal wieder.
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Aaron Rodgers widerspricht General Manager der Steelers
Aktuell stehen mit Will Howard, der vor seinem zweiten NFL-Jahr steht, und Mason Rudolph lediglich zwei Quarterbacks im Kader der Steelers.
Beim NFL Scouting Combine hatte General Manager Omar Khan betont, dass eine weitere Zusammenarbeit mit Rodgers grundsätzlich möglich sei. Khan sagte aber auch, dass er sich eine frühere Entscheidung als im vergangenen Jahr wünsche.
Rodgers selbst dämpfte diese Hoffnung. Es gebe "keinen Zeitdruck". Und nichts Konkretes, wie er vor rund zwei Wochen in der "Pat McAfee Show" verriet: "Ich habe kein Vertragsangebot oder irgendetwas in der Art bekommen. Es gibt also nichts, zwischen dem ich abwägen müsste. Ich bin Free Agent. Ich genieße meine Zeit mit meiner Frau und diese Phase der Offseason. Ich denke, dass es später noch Gespräche geben wird. Aber im Moment nicht. Es hat keine fortschreitenden Gespräche gegeben."
Seitdem ruht der Fall. Woodson sieht die Steelers deshalb an einem Punkt, an dem sie aktiv entscheiden sollten. Allerdings spricht wenig dafür, dass Rodgers sich von außen zu einer schnellen Entscheidung drängen lässt. Er ist für seine langen Wartezeiten bekannt.
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Steelers-Legende hätte Jaxson Dart genommen
Auch daran erinnerte Woodson mit einem spürbar genervten Unterton. "Was ist eigentlich mit diesen ehemaligen Packers-Quarterbacks, dass man ständig über sie reden muss? Brett Favre war jahrelang genauso. Über den mussten wir auch dauernd reden".
Für Woodson wäre eine Rodgers-Rückkehr allenfalls eine kurzfristige Lösung. Das eigentliche Problem, die Suche nach einem Quarterback für die Zukunft, bleibt aus seiner Sicht ungelöst.
"Sie hätten Jaxson Dart nehmen sollen. Er ist ihnen quasi vor die Füße gefallen. Das war ihre beste Gelegenheit, diesen Quarterback zu holen. Er hat den gewissen Swagger und passt genau in das Steelers-Profil".
Der Quarterback ging in Draft 2025 an Position 25 zu den New York Giants. Pittsburgh holte an Nummer 21 Defensive End Derrick Harmon.
Woodson beendete seinen Ärger mit der Frage: "Und wonach suchen sie jetzt? Immer noch nach dem Quarterback der Zukunft."
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