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NFL - Shilo Sanders greift Reporterin Mary Kay Cabot an: "Mach mir ein Sandwich"

Veröffentlicht:

von Leopold Grünwald

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Videoclip • 01:02 Min


Die Meinung der renommierten Cleveland-Browns-Reporterin Mary Kay Cabot zum Quarterback-Duell zwischen Shedeur Sanders und Deshaun Watson animiert Sanders' Bruder Shilo zu einem sexistischen Gegenschlag. In einem Stream legt er sogar nach.

Shilo Sanders, Sohn von Cornerback-Legende Deion Sanders, hat mit einem sexistischen Post zu NFL-Reporterin Mary Kay Cabot für Schlagzeilen gesorgt.

Die langjährige Cleveland-Browns-Insiderin hatte berichtet, dass sie der Meinung sei, dass Deshaun Watson die bessere Wahl der Browns beim internen Quarterback-Duell gegenüber Sanders' Bruder Shedeur sei. Unter einer entsprechenden Meldung auf Instagram kommentierte Shilo Sanders daraufhin: "Mach mir ein Sandwich, Mary."

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Shilo Sanders legt in Twitch-Stream gegen Cabot nach

In einem Twitch-Stream legte der Verteidiger nach: "Das geht an Mary Kay. Wenn du ein Reporter sein willst, sei ein Reporter und berichte über Fakten. Wenn du deine Meinung sagst und die immer hasserfüllt gegenüber Shedeur ist, wirkt das komisch, als ob du ein Ziel verfolgst."

Den Sexismus-Vorwurf wollte er derweil nicht auf sich sitzen lassen. "Es gibt viele Frauen in diesem Feld, die das Ernst nehmen, seriös über Football berichten und ihre Hausaufgaben machen", sagte Sanders und stellte klar, dass sein Problem sei ausschließlich mit Cabot sei.

"Bei dir ist so viel Emotion dabei. Ich möchte nicht, dass du Frauen schlecht aussehen lässt, wenn es um das Reporter-Dasein geht, weil du nicht den Willen hast, über Dinge zu sprechen hast, die tatsächlich passieren", meinte Sanders.

Sein konkreter Vorwurf: Seit der Ankunft seines Bruders in Cleveland vor einem Jahr sei Cabot nur damit beschäftigt, über den Spielmacher zu lästern. "Du sagst verrückte Dinge über ihn (Shedeur, Anm. d. Red.), seit er angekommen ist. Lass das einfach bleiben. Es lässt dich verrückt aussehen", schob Sanders hinterher.

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NFL: Cabot wehrt sich in Radio-Statement

Cabot, die seit 1988 über die Browns berichtet, antwortete ihrerseits in einer Sendung des Radiosenders 92.3 The Fan in Cleveland auf die verbalen Attacken von Sanders, der sich den Bucs 2025 als ungedrafteter Free Agent angeschlossen hatte, aber kurz darauf wieder entlassen worden war und inzwischen vertragslos ist.

"Ich glaube wirklich, dass ich viele Frauen und junge Mädchen inspiriert habe, zu merken, dass man rausgehen kann und gute Arbeit in einer Welt voller Männer leisten kann", befand die 64-Jährige.

Sie wisse, "dass es so viele Frauen gibt, die es gerade wegen der Dinge, die ich über die Jahre leisten konnte, in die Football-Welt gezogen hat", wehrte sie sich gegen Sanders-Kritik, ohne auf den Sandwich-Kommentar einzugehen.

Shedeur Sanders war vergangenes Jahr im NFL Draft überraschend spät in der fünften Runde von den Browns ausgewählt worden. In seiner Rookie-Saison war er in acht Spielen zum Einsatz bekommen, wobei er sieben Partien von Beginn an absolvierte.

Shedeur Sanders mit mauer Rookie-Bilanz

Dabei komplettierte er 56,6 Prozent seiner Pässe für 1400 Yards und sieben Touchdowns, leistete sich dabei aber auch zehn Interceptions. Als Läufer kam er insgesamt auf 169 Rushing Yards und einen Touchdown.

Watson spielt seit 2017 in der NFL. Bei den Houston Texans stieg er schnell zum Top-Star auf, boykottierte im Zuge seiner Unzufriedenheit mit der Franchise trotz einer lukrativen Vertragsverlängerung die Saison 2021.

Während der heute 30-Jährige pausierte, kamen Vorwürfe von diversen Frauen auf, die Watson wegen sexueller Übergriffe anzeigten. Trotz der Anschuldigungen, die Watson größtenteils mit außergerichtlichen Einigungen beenden konnte, tradeten die Browns zur Spielzeit 2022 für den Quarterback und statteten ihn mit einem vollständig garantierten Vertrag über 230 Millionen Dollar aus.

Die Hoffnung des Teams aus Ohio konnte Watson allerdings nie erfüllen. In drei Jahren in Cleveland kam er verletzungsbedingt nur in 19 Partien zum Einsatz, während denen ihm insgesamt 3365 Passing Yards, 19 Passing Touchdowns und zwölf Interceptions bei einer Passquote von 61,3 Prozent gelangen.

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