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NFL - Quarterback-Ranking in Woche 6: Drake Maye klettert - Justin Herbert weiter bodenlos
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Die NFL-Saison ist im vollen Gange. Dabei gibt es einige Quarterbacks, die mit starken Leistungen überraschen. Andere wiederum fallen unerwartet ab. ran rankt alle Starting-Quarterbacks in Woche 6.
Nach vier NFL-Spieltagen können bereits erste Schlüsse darüber gezogen werden, welche Teams in dieser Saison um den Super Bowl kämpfen werden.
Wie immer spielen dabei die Leistungen der Quarterbacks eine entscheidende Rolle. Die Signal Caller können mit herausragenden Leistungen Spiele im Alleingang gewinnen. Auf der anderen Seite wiegen ihre Fehler aber umso schwerer.
ran analysiert im Quarterback-Ranking in Woche 6 die Formstärke der Spielmacher. Dabei werden nicht nur verschiedenste Statistiken in Betracht gezogen, sondern auch die Umstände des Spielers, wie er zu seinen Leistungen kommt.
Dabei wird die aktuelle Saisonleistung stärker gewichtet als das bereits gesehene Potential vergangener Jahre.
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Platz 32: Cam Ward (Tennessee Titans)
Müsste man in der NFL ein Synonym für Achterbahnfahrt finden, man würde wohl bei Cam Ward fündig werden. In der einen Minute wirft er exzellente Pässe zu Rookie-Receiver Carnell Tate, im nächsten Moment überwirft er Pässe, die eigentlich Routine sein sollten.
Fakt ist jedoch: Die Offense der Tennessee Titans ist nach Punkten die mit Abstand schwächste der NFL.
Platz 31: Malik Willis (Miami Dolphins)
Dass den Dolphins eine schwierige Saison bevorsteht, war abzusehen. Mit Malik Willis wurde zwar ein neuer Quarterback verpflichtet, dem Kader fehlt es aber an allen Ecken und Enden an Qualität. Oder um es in Zahlen auszudrücken: Die Dolphins zahlen mehr Geld an Spieler, die nicht im Kader stehen (179 Millionen US-Dollar), als an ihre aktiven Profis (156 Millionen).
Das macht das Leben für Willis erwartet schwer. Hier und da lässt er zwar sein Können immer mal wieder aufblitzen und die Dolphins lassen sich nicht herumschubsen, insgesamt kämpft er aber mit stumpfen Waffen. So ist eine höhere Platzierung nicht möglich.
Platz 30: Justin Herbert (Los Angeles Chargers)
Es ist noch gar nicht lange her, da waren die Hoffnungen bei den Los Angeles Chargers extrem groß. Quarterback Justin Herbert und der neue Offensive Coordinator Mike McDaniel werden gewiss große Erfolge feiern und Geschichte schreiben - hieß es zumindest.
Es ist allerdings bei den Hoffnungen geblieben. Die Chargers und ihr Spielmacher spielen derart desolat, Fans und Beobachter sind ob des eigentlich vorhandenen Potenzials entsetzt. Zwar bekommt Herbert von seinen Mitspielern nicht die benötigte Hilfe, er selbst ist aber auch meilenweit weg von dem, was er eigentlich zeigen müsste. Gegen die Broncos warf er erneut im entscheidenden Moment einen Pass in die Hände eines Linebackers.
Platz 29: Jacoby Brissett (Arizona Cardinals)
17 Spiele in Folge hat Brissett einen Touchdown erzielt - die sechstlängste Serie eines Quarterbacks seit 1950, der bei einem neuen Team angefangen hat. Drei Touchdowns gegen die Detroit Lions sehen wieder gut aus, aber 21 waren die wenigsten Punkte, die die bis dato schwächste Defense der NFL zugelassen hatte. Ein Zufall? Wohl kaum.
Jacoby Brissett fehlt die Athletik und das Kreieren von Plays, wenn seine erste Option gedeckt ist oder der Pass Rush schnell durchkommt.
Platz 28: Jalon Daniels (Tampa Bay Buccaneers)
Rookie-Alarm bei den Tampa Bay Buccaneers. Seit der Verletzung von Baker Mayfield führt Jalon Daniels die Bucs auf das Feld. Anfangs wirkte der 23-Jährige noch etwas unbeholfen und zeigte gegen die schwächelnden Green Bay Packers in Woche vier eine durchwachsene Leistung mit zwei Interceptions, überzeugte aber im Laufspiel.
Im Thursday Night Game von Week 5 sorgte Daniels dann für einen echten Schocker beim 24:16 gegen die Dallas Cowboys. Vor knapp 100.000 Zuschauern in Arlington zeigte sich der junge Playmaker diesmal cool und abgeklärt. Nur sechs seiner 25 Pässe kamen nicht beim Mitspieler an, am Ende standen 213 Yards und ein Touchdown zu Buche - und das ohne Turnover.
Der größte Upset der bisherigen Saison.
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Platz 27: Daniel Jones (Indianapolis Colts)
Ein Blick auf die bisherigen fünf Saisonspiele von Daniel Jones verrät: Vier Interceptions und vier Fumbles bei nur vier kombinierten Touchdowns sorgen nicht unbedingt für Begeisterung.
Nach dem zumindest als Team überzeugenden Spiel in London gegen die Überreste der Washington Commanders zeigten ihm die Pittsburgh Steelers wieder die Grenzen auf. Mehr als unteres Mittelfeld, wenn man das noch so nennen kann, ist nicht drin.
Der Ex-Giant kann aktuell einfach wirklich überzeugen und ist vor allem bei tieferen Pässen schwach.
Platz 26: Jalen Hurts (Philadelphia Eagles)
Die Philadelphia Eagles als Gesamtkonstrukt sind aktuell überaus fragwürdig. Seltsame Management-Entscheidungen, ein Rücktritt mitten in der Saison, Diskussionen über Tanking - in Philly kommt so einiges zusammen.
Dann wäre da noch Jalen Hurts. Was ist los mit dem Super-Bowl-Champion von 2024? Wo sind die tiefen Pässe hin? Liegt es nur am Fehlen von A.J. Brown? Seine Leistungen reichen von fragwürdig bis unterirdisch.
Platz 25: Bo Nix (Denver Broncos)
Bei den Denver Broncos gab es viel Aufregung rund um den Wechsel des Offensive Playcaller von Sean Payton hin zu Davis Webb. Es ist aber völlig egal, welche Spielzüge ausgewählt werden, wenn Nix nicht bereit oder in der Lage dazu ist, den Ball weit nach vorne zu werfen.
Kein anderer Quarterback in der Liga verzeichnet weniger "Air Yards" pro Passversuch. Die Gegner brauchen sich also keine Gedanken darüber machen, dass ihnen der Ball über die Köpfe hinwegfliegt. Jaylen Waddle, der Nix' Statistiken aufbessern sollte, kriegt kaum Ballberührungen.
Gut für den schwächelnden NIx: Die Defense der Broncos ist stark und kann einiges ausgleichen. Hilft nur wenig in diesem Ranking.
Platz 24: Geno Smith (New York Jets)
Einfach hat es Geno Smith bei den New York Jets wahrlich nicht. Zwar gewann er das Spiel gegen die Cleveland Browns mit 17:12, glänzen konnte er jedoch nicht.
Positiv für Smith: Vor allem bei langen Pässen zeigt er sich effektiv. Und auch eine Interception musste er bislang noch nicht hinnehmen, allerdings verlor er in der vergangenen Woche um ein Haar spielentscheidend einen Fumble.
Platz 23: Jameis Winston (New York Giants)
Nach Jaxson Darts Knieverletzung, die mindestens seine Regular Season beendet hat, ist Winston bei "Big Blue" am Ruder. Der Routinier ist bekannt dafür, bei seinen Leistungen in beide Extreme auszuschlagen, in Woche fünf hat er aber durchaus Anerkennung verdient.
Gegen die Commanders, die durch Rückkehrer Jayden Daniels konstant Scoring-Druck ausübten, blieb er effizient und sorgte mit über 300 Yards und drei Touchdowns dafür, dass die Giants sich das Unentschieden holten.
Platz 22: Tyler Shough (New Orleans Saints)
Der frühe Hype um Tyler Shough ist vorbei, der ran-Praktikant hat den Saints-Spielmacher bereits aus seinem Fantasy-Team entfernt. Gegen die Minnesota Vikings stieß Shough dann nach absteigenden Leistungen völlig an seine Grenzen.
96 Passing Yards bei 16 angekommenen Pässen und zwei Interceptions ohne eigenen Score sind auch gegen die beste Defense der NFL unterirdisch.
Tyler Shough (New Orleans Saints)
Bild: Icon Sportswire
Platz 21: Sam Darnold (Seattle Seahawks)
Nachdem sich der Super-Bowl-Sieger gleich im ersten Spiel verletzte - und dann im zweiten fehlte - ist er seit Woche drei wieder voll einsatzfähig. In Form ist er jedoch noch lange nicht.
Nach einem so-lala-Auftritt gegen die Chargers war das Spiel gegen die San Francisco 49ers wieder eins der schlechteren Sorte: Zwei Interceptions bei nur einem Touchdown und unter 200 Yards, wovon mehr als die Hälfte zu Jaxon Smith-Njigba gingen. Kein guter Look für Darnold.
Platz 20: Deshaun Watson (Cleveland Browns)
Dass Watson und nicht Shedeur Sanders Starter ist, nahmen viele Fans Head Coach Todd Monken sehr übel. Als dann auch noch der Saisonstart so richtig in die Hose ging, sahen sich die Anhänger in ihrer Haltung bestätigt, bevor er leistungsmäßig aufdrehte.
Das Spiel gegen die Jets war wieder ein Rückfall. Fragwürdige Pocket-Präsenz, weniger als 50 Prozent angekommener Pässe und als er einen Game Winning Drive hätte orchestrieren können, versagte er.
Platz 19: Kyler Murray (Minnesota Vikings)
Die bärenstarke Verteidigung der Minnesota Vikings macht es Kyler Murray aktuell wirklich einfach. Im Prinzip muss er lediglich drauf achten, das Spiel nicht aus der Hand zu geben. Immerhin: Gegen die Saints fand er Justin Jefferson mit einem Traumpass in der Ecke der Endzone, das sah wie zu alten Zeiten mit DeAndre Hopkins aus.
Der langjährige Cardinals-Spielmacher zeigt sich derzeit solide. Ein wenig beunruhigend ist allerdings, dass er bereits zehn Spiele in Folge weniger als 250 Yards geworfen hat. Nie hatte er in seiner Karriere eine längere Serie.
Platz 18: Kirk Cousins (Las Vegas Raiders)
War die Interception im letzten Drive gegen die Kansas City Chiefs der Knackpunkt bei Kirk Cousins? War er zuvor noch überragend, versagte er im jüngsten Spiel gegen die New England Patriots völlig. Zwar sorgte er nicht für einen Turnover, gegen die Practice-Squad-Defense der Patriots hatte er jedoch eine harte Zeit, die er nicht hätte haben müssen.
Am Ende wurde er sogar gebencht, damit Fernando Mendoza seine ersten Pässe in der NFL werfen kann. Waren die Raiders und damit Cousins doch nur ein Produkt der "einfachen" Gegner zum Start?
Platz 17: Michael Penix Jr. (Atlanta Falcons)
Seine Knieverletzung ist überstanden, seit Woche drei ist Michael Penix Jr. wieder bei den Atlanta Falcons als Spielmacher auf dem Feld. Und das überaus erfolgreich.
Gewiss, primär sorgen das Robinson-Duo aus Bijan und Brian für die Highlights, der Spielmacher hat aber seinen Job gut erledigt, seinen Beitrag geleistet und sich absolut nicht zuschulden kommen lassen, um im Ranking irgendwie schlecht dazustehen.
Platz 16: Tyler Huntley (Baltimore Ravens)
Wenn es um die Rangliste der besten Backup-Quarterbacks der NFL ginge, dann wäre Tyler Huntley wohl in den Top 3. Aber im Ranking aller Spielmacher ist er trotzdem in der oberen Hälfte.
Die Ravens gewinnen mehr als die Hälfte der Spiele, in denen er startet. Das ist kein Zufall. Der Overtime-Sieg bei den Atlanta Falcons zeigt zudem: Er liefert unter Druck. Wann Lamar Jackson wieder da ist, ist offen.
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Platz 15: Aaron Rodgers (Pittsburgh Steelers)
Ist das Vintage Aaron Rodgers? Zum dritten Mal in Folge wirft der Altmeister drei Touchdowns in einem Spiel, das erinnert ja fast schon an die MVP-Saison 2021. Und die Indianapolis Colts sind absolut keine schlechte Defense.
Ohne jede Frage: Rodgers gehört längst nicht mehr zu den besten Spielmachern und er ist nicht im Ansatz mehr der, der er mal war. Aber die Steelers-Offense sieht aktuell gut aus - auch dank ihm.
Quarterback Aaron Rodgers gegen die Indianapolis Colts
Bild: ZUMA Press Wire
Platz 14: Jayden Daniels (Washington Commanders)
Räumen wir zunächst den Elefanten im Raum weg: Dass sich Jayden Daniels in der Overtime in Field-Goal-Range nicht bewusst ist, dass die Uhr abläuft und die Commanders keine Timeouts mehr haben, ist absolut indiskutabel und darf nicht passieren.
Nun zum Positiven: Über 300 Total Yards und zwei Touchdowns sind ein gutes Comeback für Daniels, der diesen Fehler hoffentlich nicht mehr machen wird.
Platz 13: Caleb Williams (Chicago Bears)
Die Chicago Bears bekommen ihren Quarterback zurück! Caleb Williams ist zweifellos einer der talentiertesten jungen Spielmacher dieser Liga und lieferte vor allem in Woche 1 eine Top-Vorstellung ab.
Zwar ist Platz 13 mehrheitlich ob seiner individuellen Qualität und nicht wegen der bisherigen Auftritte, aber ihn in den 20ern in diesem Ranking einzusortieren, wäre auch irgendwie unsinnig.
Platz 12: Jordan Love (Green Bay Packers)
War der Sieg gegen die Chicago Bears das Get-Right-Game für die Green Bay Packers? Jordan Love wirkte befreit und warf das Leder tief, links und rechts. So, als wäre der gesamte Druck weg. Genau in diesen Situationen sieht man seine individuelle Qualität.
Wie lange jedoch kann er das aufrecht erhalten? Matt LaFleur muss ihn die richtigen Plays an die Hand geben, dann ist die Wahrscheinlichkeit nicht gering, dass damit etwas Gutes aus Packers-Sicht passiert.
Platz 11: Matthew Stafford (Los Angeles Rams)
Dass die Los Angeles Rams in Overtime das Spitzenspiel gegen die Buffalo Bills verloren, lag nicht an Matthew Stafford, er warf drei Touchdowns ohne Turnover.
Allerdings: Von der Verfassung der vergangenen Saison, in der er zum MVP gewählt wurde, ist Stafford weit entfernt - noch immer. Er fügt sich in die insgesamt schwächelnden Rams ein.
Platz 10: C.J. Stroud (Houston Texans)
Wenn ein Team nach fünf Spielen vier Niederlagen auf dem Konto hat, dann sollte man eigentlich meinen, dass der dazugehörige Quarterback am Ende des Rankings steht. Dem ist aber nicht so.
Die miese Bilanz der Houston Texans ist nämlich alles andere als die Schuld von C.J. Stroud. Die Running Backs des Teams tragen im Grund nichts bei, die hochgelobte Defense aus dem Vorjahr lässt zudem viel zu viele Punkte zu.
Da helfen auch die vielen Passing Yards von Stroud nicht weiter, zumal diese in einer konservativen Offense ohne wirklich explosive Waffen ohnehin nicht wirklich zur Geltung kommen. Was ihm hoch anzurechnen ist: Auch nach fünf Spieltagen steht beim Punkt Interceptions noch die Null.
Platz 9: Joe Burrow (Cincinnati Bengals)
Warf Joe Burrow gegen die Jaguars noch für eine Menge Yards und wenige Touchdowns, war es gegen die Miami Dolphins andersrum: Keine 200 Yards, dafür gleich vier Scores. Langsam kommt er wieder in die Nähe seiner Bestform
Gut für Burrow: Im Vergleich zum Vorjahr hat er eine funktionierende Defense. Sollte er noch eine Schippe drauflegen, könnte Cincinnati in der AFC ein sehr unangenehmer Gegner werden.
Dak Prescott bei der Niederlage gegen die Buccaneers
Bild: UPI Photo
Platz 8: Dak Prescott (Dallas Cowboys)
In Woche vier zerlegte Dak Prescott mit den Cowboys die Texans noch regelrecht. Der 33-Jährige sorgte mit 335 Passing Yards dabei für seinen Saisonbestwert und bildete mit Star-Receiver CeeDee Lamb ein überragendes Duo (17 Catches, 189 Yards, 1 TD).
Die Freude hielt jedoch nur kurz an, denn in Woche fünf kam es zum Albtraum-Spiel gegen die Bucs. Die Offense aus Dallas hatte massive Probleme, sowohl über den Lauf als auch in der Luft.
Prescott brachte nur magere 24 seiner 42 Pässe für 316 Yards an, einem Touchdown standen zwei Interceptions gegenüber. Lieblings-Anspielstation CeeDee Lamb verletzte sich und verbuchte am Ende nur zwei Catches für neun Yards. Das gesamte Team kam zudem nur auf 50 Rushing Yards.
Es war ein Spiel zum Vergessen. Nach der nicht eingeplanten Niederlage gegen die mit 0-4 angereisten Buccaneers stehen die Cowboys nur bei 2-3 - ein herber Dämpfer.
Platz 7: Drake Maye (New England Patriots)
Drake Maye ist wieder da. Nach einem starken Spiel gegen die Buffalo Bills legte er ein noch viel besseres Spiel gegen die Las Vegas Raiders hin. Er schraubte die opportunistische Raiders-Defense nach allen Regeln der Kunst auseinander.
Und das, obwohl die Patriots beinahe zwei dutzend Verletzte haben - alles egal. Maye lieferte mit fünf Touchdowns und einem 151er-Passer-Rating jeweils Bestwerte des Spieltags.
Platz 6: Bryce Young (Carolina Panthers)
Es ist noch gar nicht lange her, da waren die Carolina Panthers der Inbegriff von Pleiten in der besten Football-Liga der Welt. Inzwischen ist das Team eine ernstzunehmende Franchise, woran auch Bryce Young erheblichen Anteil hat.
Der einstige Nummer-1-Pick galt bereits in seinem zweiten Jahr als gescheitert, hat sich inzwischen aber wieder rehabilitiert. Und so kommt es, dass er die NFL nach vier Spieltagen im Bereich Passing Yards (1.268) anführte.
Beeindruckend ist dies auch deshalb, weil kein anderer Quarterback von den gegnerischen Verteidigungslinien statistisch gesehen derart unter Druck gesetzt wird.
Platz 5: Trevor Lawrence (Jacksonville Jaguars)
Das London Game gegen die Philadelphia Eagles war eigentlich eine sichere Niederlage für die Jaguars, bis ein Kickoff Return weit in die Hälfte der Eagles ging.
Lawrence lieferte dabei eins seiner schwächeren Spiele, allerdings trübt das den Eindruck der fantastischen Saison ob des Sieges nur bedingt. Mit einem 107er-Passer-Rating gehört er zu den besten Signal Callern in dieser Spielzeit.
Platz 4: Jared Goff (Detroit Lions)
Die Offense der Detroit Lions ist überragend. Zwar auch, weil sie das dank der desolaten Defense sein muss, Jared Goff spielt aber auch einfach stark.
Zwei Drittel der Pässe kommen an, dabei erwirft er fast 300 Yards pro Spiel und steht bei zwölf Touchdowns und noch null Turnovern. Das ist nicht weniger als überragend und ein verdienter Platz in den Top 5.
Platz 3: Josh Allen (Buffalo Bills)
Vor Woche vier noch unangefochtene Spitze, aktuell reicht es gerade so für das Podium. Nach dem mäßigen Auftritt gegen die New England Patriots nahm Josh Allen sein Schicksal offenbar selbst in beide Hände und war für rund drei Viertel der offensiven Yards der Bills gegen die Rams eigens verantwortlich.
Zwar trübt erneut eine Interception (die fünfte im fünften Spiel) das Gesamtbild, nach dieser Performance ergäbe es jedoch wenig Sinn, ihn herunterzustufen.
Platz 2: Patrick Mahomes (Kansas City Chiefs)
Aber: An Patrick Mahomes ist aktuell kein Vorbeikommen für Allen. Der dreimalige Super-Bowl-Champion ist wieder fast da, wo er sich selbst am liebsten sieht: ganz oben. Nachdem ihm zu Saisonbeginn noch ein wenig der Rost anzumerken war, ist davon längst nichts mehr zu spüren.
Trotz seiner Verletzung hat er kaum Athletik eingebüßt, auch bei den tiefen Pässen kann er wieder mit seinem Timing punkten. Und er ist da, wenn man ihn braucht. Die Chiefs mussten in der laufenden Saison - auch dank Mahomes - noch keine Pleite hinnehmen.
Platz 1: Brock Purdy (San Francisco 49ers)
Es kann nur einen geben: Der einstige Mr. Irrelevant steht an der Spitze des Power Rankings. Nach dem Sieg gegen die Seahawks können die San Francisco 49ers eine makellose 5-0-Bilanz vorweisen - und ihr Spielmacher hat daran entscheidenden Anteil.
Allerdings: Der Vorsprung auf die Konkurrenz ist geschmolzen, gegen eine eisenharte Defense aus Seattle sah er erstmals in dieser Saison nicht ganz wie ein MVP aus. Allerdings: Gegen einen solch starken Gegner ist ein "nur" über 90er-Passer-Rating tatsächlich zu entschuldigen.
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