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NFL Power Ranking vor Week 6: Baltimore Ravens fliegen in die Top 10, Philadelphia Eagles stürzen krachend ab
Aktualisiert:
von Kai EsserNFL
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Die neue Saison läuft, die ersten fünf Wochen sind gespielt und die NFL-Teams haben mittlerweile klare Tendenzen gezeigt, mit wem zu rechnen ist. Wie sieht das Kräfteverhältnis der Liga wirklich aus? Das aktuelle Power Ranking.
Die NFL-Saison läuft und liefert in gewohnter Manier ab. Während die Los Angeles Chargers völlig am Boden sind, haben sich die New England Patriots nach schwachem Start wieder gefangen.
Aber wie ist das Kräfteverhältnis in der NFL wirklich einzuschätzen?
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ran wagt eine Einordnung im Power Ranking.
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Platz 32: Tennessee Titans (Vorwoche: Platz 32)
In Nashville nichts Neues. Das ist kein Filmtitel, sondern der aktuelle Zustand der Tennessee Titans.
Beim 3:26 gegen die Houston Texans wurde der aktuelle Zustand der Titans schonungslos offengelegt: Gegen ein anderes 0-4-Team hatte Tennessee nicht den Hauch einer Chance. Cam Ward? Von der Rolle. Carnell Tate? Noch nicht konstant genug. Platz 32 sollte relativ einstimmig sein.
Platz 31: Los Angeles Chargers (Vorwoche: Platz 29)
Immer wenn man denkt, dass es schlechter nicht mehr geht, dann setzen die Los Angeles Chargers einen drauf. Beim 17:23 gegen die Denver Broncos war Justin Herbert wieder ineffizient, ängstlich und warf das Spiel schlussendlich mit einer Interception weg.
Gefühlt gibt es im Narrativ nur zwei Lager: Entweder ist Herbert alles schuld oder er hat keine Hilfe. Tatsächlich kann beides wahr sein. Als Quarterback ist er maßgeblich für die Leistung der Offense. Aber die macht es ihm sicher auch nicht leichter.
Platz 30: Miami Dolphins (Vorwoche: Platz 31)
Trotz eines 0-5-Records stehen die Miami Dolphins auf Platz 30. Das liegt vor allem daran, weil sie mit Herz spielen. Gegen wirklich starke Gegner zuletzt lieferten sie eine Leistung ab, nach der sie sich nichts vorzuwerfen haben.
Auch beim 24:31 gegen die Cincinnati Bengals waren sie nicht weit weg vom Sieg. Aber die Wahrheit ist auch: Ohne Top-Star De'Von Achane ist dieses Team, was Talent angeht, einfach nicht wirklich konkurrenzfähig.
Platz 29: Arizona Cardinals (Vorwoche: Platz 26)
Wir haben genug gesehen: Die Arizona Cardinals sind ein wirklich schlechtes Team und stehen absolut zu Recht bei 1-4. Gegen eine unterirdische Defense der Detroit Lions brachte es Jacoby Brissett zwar auf 292 Yards und drei Touchdowns, dagegen stehen aber nur 21 Punkte und eine Interception.
Auch das Laufspiel bleibt eine mittelschwere Katastrophe: Bei 16 angesagten Laufspielzügen kamen die Running Backs der Cardinals nur auf 37 Yards Raumgewinn.
Platz 28: New Orleans Saints (Vorwoche: Platz 22)
Gleiches gilt mittlerweile auch für die New Orleans Saints. Von den Minnesota Vikings wurden der Saints-Offense nicht nur die Grenzen aufgezeigt - sie wurden gnadenlos vorgeführt.
Tyler Shough war so schwach, dass Fantasy-Spieler die Position hätten freilassen können und wären damit besser dran gewesen. Am Ende war das 13:23 ein Beweis dafür, dass abgesehen von Chris Olave und vielleicht DeVaughn Vele Playmaker in dieser Offense fehlen.
Platz 27: Philadelphia Eagles (Vorwoche: Platz 19)
Der Trainerstuhl von Nick Sirianni dürfte aktuell der heißeste der Liga sein. Das hat sich auch nach dem 17:19 gegen die Jacksonville Jaguars nicht geändert.
Dabei war die (erneut) dürftige Leistung der Offense nur zweitrangig. Bei einer 17:16-Führung acht Sekunden vor Schluss muss die Traineransage lauten: "Schieß den Kickoff so weit du kannst." Stattdessen wird der Kick returniert und sorgt dafür, dass Cam Little ein Game Winning Field Goal schießen kann. "Nicht optimal" wäre ein krasses Understatement.
Platz 26: Tampa Bay Buccaneers (Vorwoche: Platz 31)
Lag es an einer indiskutablen Leistung der Defense der Dallas Cowboys oder an einer tollen Offensivvorstellung der Tampa Bay Buccaneers, dass sie das Spiel in Arlington gewannen? Wohl eher an Ersterem.
Wird das irgendwen in Tampa interessieren? Absolut nicht. Die Bucs haben verdient ihren ersten Saisonsieg geholt und Jalon Daniels den ersten Sieg der Karriere. Mama Daniels war nach dem Spiel mächtig stolz - und genau darum geht es am Ende. Womöglich gibt dieser schöne Moment dem Rookie noch mehr Auftrieb.
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Platz 25: Cleveland Browns (Vorwoche: Platz 21)
Letzte Woche stellten wir den Cleveland Browns einen Platz in den Top 16 in Aussicht, sollten sie das Spiel gegen die New York Jets gewinnen und auf 4-1 stellen. Vielleicht war die gesunde Skepsis doch angebracht, denn die Browns verloren das Spiel verdient und auf allen Ebenen zu schwach mit 12:17.
Deshaun Watson brachte nicht einmal die Hälfte seiner 33 Pässe an den Mann, Quinshon Judkins erlief gerade mal drei Yards pro Lauf. Weil die jungen Wide Receicer der Browns auch nicht genug Plays machen, steht am Ende eine ernüchternde Niederlage zu Buche.
Platz 24: New York Jets (Vorwoche: Platz 27)
Auch deshalb stehen die Jets vor ihnen im Ranking. Nicht, dass Geno Smith Bäume ausgerissen hätte, aber er managte das Spiel schlichtweg besser. 17/30 für 182 Yards und ein Touchdown bei extrem nassem Wetter sind gut, der Fumble kurz vor Schluss jedoch weniger.
Die Jets sind genau das, was das Ranking aussagt: Kein hoffnungslos schlechtes Team, aber für mehr als unteres Mittelfeld reicht es auch nicht.
Platz 23: Washington Commanders (Vorwoche: Platz 23)
Das Comeback von Jayden Daniels, bei dem der Draftee von 2024 durchaus gut spielte, gerät ob der katastrophalen und nicht vorhandenen Umsicht des Spielmachers völlig in den Hintergrund.
In Field Goal Range in Overtime vergaß Daniels offenbar, dass sie keine Timeouts mehr hatten und ließ die Uhr zu einem Unentschieden gegen die New York Giants runterlaufen. Über die überragenden 302 Total Yards, zwei Touchdowns und null Turnover spricht aktuell niemand.
Platz 22: Houston Texans (Vorwoche: Platz 28)
Endlich der langersehnte und hochverdiente Sieg für die Houston Texans. Beim 26:3 gegen die Tennessee Titans ließ das Team von DeMeco Ryans gar nichts anbrennen.
Nicht nur C.J. Stroud konnte durch eine gute Leistung Selbstvertrauen sammeln (266 Total Yards, zwei Touchdowns, kein Turnover), auch die Defense tankt Selbstbewusstsein: Kein erlaubter Touchdown, eine Interception, ein Fumble.
Platz 21: Green Bay Packers (Vorwoche: Platz 25)
Dass die Green Bay Packers die Chicago Bears im eigenen Stadion würden schlagen können - das war durchaus im Bereich des Möglichen. Dass Green Bay den Bears jedoch offensiv Nackenschellen verteilen würde, damit war nicht zu rechnen!
Mit 31:7 fegten die Packers den Erzrivalen vom eigenen Rasen. Jordan Love legte 367 Yards und zwei Touchdowns bei nur sechs Fehlpässen und keinem Turnover auf. Offensiv wie defensiv sind alle Packers-Sorgen erstmal vergessen. Damit es im Ranking noch höher geht, muss das Team zeigen, dass es nicht nur eine Nebelkerze war.
Platz 20: Atlanta Falcons (Vorwoche: Platz 20)
Erstmals, nachdem die Atlanta Falcons in den ersten fünf Wochen zwischen Genie und Wahnsinn schwankten, stagnieren sie im Ranking. Das 23:30 gegen die Baltimore Ravens war gut genug, um Platz 20 zu behalten.
Allerdings brachte ATL das Spiel eine Erkenntnis: Tua Tagovailoa ist nicht die Antwort auf egal welche Frage. Als Michael Penix runter musste, konnte man bereits erahnen, was passieren konnte: Eine Interception, die das Spiel beendete.
Platz 19: Indianapolis Colts (Vorwoche: Platz 16)
Das Auswärtsspiel bei den Pittsburgh Steelers hatten sich die Indianapolis Colts wahrscheinlich rot im Kalender angestrichen: Nicht nur, weil es auf dem Papier durchaus gewinnbar für die Colts erscheint. In der vergangenen Saison war das Duell in Pittsburgh der Anfang vom Ende der Saison-Ambitionen.
Allerdings war das Comeback ins Acrisure Stadium ein Flop: Mit 22:34 verloren die Colts, die sowohl offensiv als auch defensiv wenig Antworten für die Steelers hatten, die nicht gerade den Ruf eines Top-Teams haben.
Platz 18: Pittsburgh Steelers (Vorwoche: Platz 24)
Dementsprechend stehen die Steelers auch vor den Colts, obwohl sie in der vergangenen Woche noch acht Plätze trennte. Aaron Rodgers hat den Vintage-Modus aktiviert, zum dritten Mal in Folge gelangen ihm drei Passing Touchdowns.
Die Steelers sind zwar damit noch immer nur auf Platz drei der AFC North, aber die Division schickt sich an, eine der engsten und stärksten der NFL-Saison zu werden.
Aaron Rodgers im Spiel gegen die Patriots
Bild: UPI Photo
Platz 17: Las Vegas Raiders (Vorwoche: Platz 12)
Die Las Vegas Raiders sind offenbar auf dem Boden der Tatsachen angekommen. War das Spiel gegen die Kansas City Chiefs noch eine knappe Kiste, gab es bei wiedererstarkten New England Patriots nun eine richtige Reibe. 17:45 hieß es am Ende aus Raiders-Sicht.
Vor allem die eigentlich so opportunistische Defense sah gegen Drake Maye kein Land, der sie mit der zweiten Garde an Receivern nach allen Regeln der Kunst auseinanderschraubte. Positiv: Fernando Mendoza hatte seine ersten Snaps in der NFL und brachte seine ersten fünf Pässe alle an.
Platz 16: Cincinnati Bengals (Vorwoche: Platz 13)
Trotz Sieg drei Plätze runter? Die Cincinnati Bengals haben das Spiel gegen die Miami Dolphins zwar gewonnen, dennoch fallen sie im Ranking. Denn nach zwei schwachen Auftritten sollte es das "Get-Right-Game" für Cincinnati sein.
Stattdessen war es ein Kampf mit den Dolphins, die im 4. Quarter nochmal für Schwitzen bei den Bengals-Fans sorgte. Ein gutes Team lässt ein schlechtes Team nicht nochmal so nah rankommen. Joe Burrow lieferte mit vier Touchdowns, auch wenn viele seiner Pässe Checkdowns waren.
Platz 15: New York Giants (Vorwoche: Platz 15)
Wacker halten sich die New York Giants in der oberen Hälfte des Rankings. Beim 27:27 gegen die Commanders profitierten sie vom mentalen Blackout von Jayden Daniels, aber in keinem Spiel, in denen der Starting Quarterback durchspielte, waren die Giants völlig unterlegen. Das ist auch ein Erfolg von John Harbaugh!
Mit 353 Total Yards und drei Touchdowns zeigte Jameis Winston wieder seine gute Seite, Receiver Malik Nabers (121 Yards, ein Touchdown) und Tight End Isaiah Likely (94 Yards, zwei Touchdowns) drehten die Commanders-Defense auf links.
Platz 14: Detroit Lions (Vorwoche: Platz 17)
Nicht, dass sich die Detroit Lions gegen die Arizona Cardinals defensiv rehabilitiert hätten: Drei Touchdowns von Jacoby Brissett zuzulassen, ist noch immer nicht gut. Dennoch: 21 Punkte sind der Bestwert für die Lions in dieser Spielzeit.
Auf die Offense ist sowieso Verlass. Jared Goff ist noch immer ohne Interception und Jahmyr Gibbs untermauert seine Bewerbung für die Auszeichnung als Offensive Player of the Year.
Platz 13: Carolina Panthers (Vorwoche: Platz 14)
In ihrer Bye Week sind die Carolina Panthers einen Platz hochgerutscht, weil weder die Las Vegas Raiders noch die Cincinnati Bengals überzeugten. Ausgeruht geht es für Carolina nun gegen kriselnde Eagles.
Platz 12: Dallas Cowboys (Vorwoche: Platz 10)
Die Dallas Cowboys zeigen anhand ihrer Einstufung, wo so ein Power Ranking an seine Grenzen stößt. Die peinliche Niederlage gegen die Bucs hätte eigentlich einen größeren Absturz verdient. Aber soll man die Panthers ohne Spiel hochstufen? Oder die Lions ohne Defense? Die Raiders, die noch peinlicher verloren?
Zumal die Offense um Dak Prescott ja eigentlich fähig ist. Er braucht jedoch seinen kongenialen Partner CeeDee Lamb - und der fehlte gegen Tampa Bay.
Platz 11: Denver Broncos (Vorwoche: Platz 9)
Wir könnten hier eigentlich jede Woche dasselbe schreiben: Wieso wacht dieses hochtalentierte Team gefühlt erst im Schlussviertel auf? Wieso vergisst Bo Nix über weite Strecken des Spiels, dass Würfe jenseits der Line of Scrimmage legal sind? Fragen über Fragen. Fleißige Leser des ran Power Rankings wissen, dass genau das bereits seit drei Wochen genau so da steht.
Wieso auch ändern? Weder Bo Nix noch Sean Payton geben auch nur den geringsten Anlass, das zu ändern. Das 23:17 gegen den Trümmerhaufen in Chargers-Trikots war viel, aber nicht überzeugend.
Platz 10: Chicago Bears (Vorwoche: Platz 7)
Der Fakt, dass die Green Bay Packers im heimischen Lambeau Field Underdog waren, nahmen die "Cheeseheads" offenbar persönlich und setzten die Käsereibe bei Ben Johnsons Team an. 7:31 ist eine empfindliche Divisions-Niederlage.
Und die war mehr als verdient. Bereits in der Vorsaison war das Defensive Backfield eine klare Schwachstelle, die die Bears am Ende daran hinderte, ins NFC Championship Game oder sogar womöglich noch weiter zu kommen.
Platz 9: Los Angeles Rams (Vorwoche: Platz 8)
Es war ein Schlagabtausch sondergleichen: Die Los Angeles Rams haben den Buffalo Bills einen packenden Fight geliefert, gingen aber am Ende leer aus und verloren in Overtime mit 34:37. Auch, weil Kicker Harrison Mevis erneut ein Field Goal nicht traf und geblockt wurde.
Nach fünf Wochen und einer 2-3-Bilanz muss man sich fragen: Wie viel ist vom angeblichen Superteam, das durch die Liga pflügen sollte, noch übrig? In der Division sind sie bereits dreieinhalb Siege hintendran.
Platz 8: Baltimore Ravens (Vorwoche: Platz 18)
Wir geben es zu: Den Baltimore Ravens mit Backup Tyler Huntley haben wir nicht so viel zugetraut. Aber: Beim 30:23 gegen die Atlanta Falcons bewies er Nehmerqualitäten und führte sein Team zum Sieg.
Wann Lamar Jackson wiederkommt, ist offen. Aber: Die Ravens gewinnen rund die Hälfte der Spiele, die Huntley startet - und das ist ein Beweis für die starke Mannschaft.
Platz 7: New England Patriots (Vorwoche: Platz 11)
Sollte sich noch irgendjemand gefragt haben, ob die New England Patriots zurück sind: Ja, sind sie. Eine der besten Defenses der NFL zerlegte Drake Maye mit vier Passing Touchdowns, einem Rushing Touchdown, insgesamt rund 400 Yards und einem Passer Rating über 150 im Alleingang.
Und das, obwohl die Patriots das verletzungsgeplagteste Team der Liga sind. Gegen die Raiders spielten sie am Ende mit nur noch zwei Cornerbacks. Wenn das Lazarett bis in den Winter dünner wird, muss die Liga aufpassen.
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Platz 6: Seattle Seahawks (Vorwoche: Platz 4)
Man merkte beim Spiel der Seattle Seahawks und San Francisco 49ers, dass zwei absolute Top-Teams aufeinandertreffen. Am Ende mit dem schlechteren Ende für die Seahawks.
Auch hier sah man jedoch: Sam Darnold ist noch nicht wieder der Alte: Wieder zwei Interceptions, wieder suchte er mehrheitlich Jaxon Smith-Njigba, der mehr als die Hälfte seiner Passing Yards fing (102 von 195). Die Seahawks dürfen kein One-Trick-Pony werden.
Platz 5: Minnesota Vikings (Vorwoche: Platz 6)
Fünftes Spiel, fünfter Sieg: Die Defense der Minnesota Vikings terrorisiert weiterhin gegnerische Quarterbacks. Diesmal war Tyler Shough das Opfer der Nachfolger der Purple People Eater.
Und auch die Offense kommt immer mehr in Fahrt: Kyler Murray und Justin Jefferson sorgten für ein Highlight bei einem Touchdown Catch.
Platz 4: Jacksonville Jaguars (Vorwoche: Platz 3)
Das London-Game der Jacksonville Jaguars gegen die Philadelphia Eagles begann mit einer Schlägerei und endete mit einem unfassbaren Kick-Return, der das siegbringende Field Goal einbrachte.
Trevor Lawrence überzeugte mit 356 Total Yards und zwei Touchdowns, allerdings trüben eine Interception sowie zwei Fumbles das Bild, auch wenn sein Team beide davon wieder einsammelte.
Platz 3: Buffalo Bills (Vorwoche: Platz 5)
Nach der blanken Enttäuschung gegen die Patriots haben sich die Bills zurückgemeldet: Gegen die Rams gewannen die Bills in einem wilden Spiel und sicherten sich den vierten Sieg im vierten Spiel.
Auf dem Overtime-Sieg war schon einiges an Druck: Hätten die Bills verloren, dann wären sie auf Platz zwei der Division gewesen und der tolle Saisonstart wäre völlig im Eimer.
Platz 2: Kansas City Chiefs (Vorwoche: Platz 2)
2026 ist der feuchte Traum von Chiefs-Fans, die sich lange ein funktionierendes Laufspiel gewünscht hatten: Der Super-Bowl-MVP macht KC mindestens eine Klasse besser.
Einzig und allein die Workload dürfte Sorgen machen, je länger die Saison geht. Kenneth Walker hat mit die meisten Ballberührungen der Liga und die Chiefs hatten jetzt schon ihre Bye Week, müssen also bis zu den Playoffs 13 Wochen am Stück spielen. Das ist nicht ohne.
Platz 1: San Francisco 49ers (Vorwoche: Platz 1)
Erstmals sah Brock Purdy gegen eine starke Seahawks-Defense nicht wie ein MVP aus. "Nur" ein 93er Passer Rating, "nur" 195 Total Yards.
Aber: Purdy machte in einem der schwierigsten Stadien der Liga die Plays, die gemacht werden mussten, als sie gemacht werden mussten. Das taucht in keiner Statistik auf. Die 49ers sind eine unumstrittene Nummer eins.
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