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NFL - Quarterback-Ranking vor Woche 3: Patrick Mahomes ist zurück, Spitzenposition nicht umkämpft

Aktualisiert:

von Raman Rooprail

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NFL - Irrer Mahomes-Pass: Dieser 45-Yard-Hammer kommt an

Videoclip • 04:50 Min


Die NFL-Saison ist im vollen Gange. Dabei gibt es einige Quarterbacks, die mit starken Leistungen überraschen. Andere wiederum fallen unerwartet ab. ran rankt alle Starting-Quarterbacks vor Woche 3.

Nach zwei NFL-Spieltagen können bereits erste Schlüsse darüber gezogen werden, welche Teams in dieser Saison um den Super Bowl kämpfen werden.

Wie immer spielen dabei die Leistungen der Quarterbacks eine entscheidende Rolle. Die Signal Caller können mit herausragenden Leistungen Spiele im Alleingang gewinnen. Auf der anderen Seite wiegen ihre Fehler aber umso schwerer.

ran analysiert im Quarterback-Ranking vor Woche 3 die Formstärke der Spielmacher. Dabei werden nicht nur verschiedenste Statistiken in Betracht gezogen, sondern auch die Umstände des Spielers, wie er zu seinen Leistungen kommt.

Platz 32: Tyson Bagent (Chicago Bears)

Fans der Chicago Bears müssen jetzt ganz stark sein. Denn wegen der Verletzung und des höchstwahrscheinlichen Ausfalls von Caleb Williams taucht dieser in unserem Ranking nicht auf.

Tyson Bagent ist seit 2023 nicht mehr in der NFL gestartet, seine neun Passversuche aus Woche 2 sind jetzt schon mehr, als er in den beiden Vorsaisons zusammengenommen hatte. Gegen die Vikings hatte Bagent die große Chance, spät zum Helden zu werden, verpasste diese jedoch kurz vor der Goalline.

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Platz 31: Jacoby Brissett (Arizona Cardinals)

Der 33-jährige kann noch immer den Ball bewegen, wenn die Umstände passen. Spielt er allerdings gegen eine starke Defense, wie am Wochenende gegen die Seattle Seahawks, werden seine Limitierungen schnell sichtbar.

Jacoby Brissett fehlt die Athletik und das Kreieren von Plays, wenn seine erste Option gedeckt ist oder der Pass Rush schnell durchkommt.

Platz 30: Cam Ward (Tennessee Titans)

Nach einer katastrophalen ersten Woche zeigte der Titans-Quarterback ein Lebenszeichen gegen die Eagles, auch wenn immer noch nicht alles klappen wollte.

Nichtsdestotrotz bereiten vor allem seine Flexibilität als Rusher – Cam Ward erzielte immerhin zwei Rushing Touchdowns gegen Philadelphia – den Fans in Tennessee Mut. Als Passer ist zwar noch viel Luft nach oben, Ward hat in seiner zweiten Saison aber noch immer Entwicklungspotenzial.

Platz 29: Marcus Mariota (Washington Commanders)

Es ist in Washington mittlerweile leider ein bekanntes Bild: Jayden Daniels hat sich erneut am Arm verletzt, wieder muss Marcus Mariota als Backup herhalten. Der Hawaiianer ist in dieser Rolle erfahren, seit 2023 spielt er in der NFL nur noch die zweite Geige, kam seither aber in jeder Saison zum Einsatz.

Bei den Commanders startete er in der vergangenen Saison acht Spiele, gewann davon aber nur zwei. Bei der 20:37-Niederlage gegen die Cowboys zeigte er aber, dass die Offense auch unter Mariota funktionieren kann. Ob sich das dieses Jahr aber in mehr Siege übersetzt, ist fraglich.

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Platz 28: Malik Willis (Miami Dolphins)

Dass den Dolphins eine schwierige Saison bevorsteht, war abzusehen. Mit Malik Willis wurde zwar ein neuer Quarterback verpflichtet, dem Kader fehlt es aber an allen Ecken und Enden an Qualität.

Das macht das Leben für Willis erwartet schwer. Mit Pässen wie beim 84-Yard-Touchdown auf Ryan Miller lässt er seine Qualität immer wieder aufblitzen, insgesamt kämpft er aber mit limitierten Waffen. So ist eine höhere Platzierung nicht möglich.

Platz 27: Michael Penix Jr. (Atlanta Falcons)

Würden wir Cooper Rush bewerten, hätte er den 32. Platz ohne Bedenken sicher. Aber zum Glück für die Falcons – und alle NFL-Fans – kehrt in Woche 3 Michael Penix Jr. nach seiner Knieverletzung zurück.

Der Quarterback hat ebenfalls seine Limitierungen, zeigte aber in der Vergangenheit, dass er mit seinen starken Waffen die Offense bewegen kann. Inwiefern das auch nach seiner Verletzung der Fall ist, wird sich zeigen.

Platz 26: Jameis Winston (New York Giants)

Nach Jaxson Darts Knieverletzung, die mindestens seine Regular Season beendet hat, übernimmt der erfahrene Jameis Winston bei den Giants. Gegen die Rams wackelte der ehemalige Nummer-1-Quarterback zwar gewaltig, Winston hat bei verschiedenen Stationen als Backup aber bereits bewiesen, dass er noch immer den Ball bewegen kann. In der vergangenen Spielzeit startete er zweimal und legte dabei 567 Yards bei zwei Touchdowns und der gleichen Anzahl an Interceptions auf.

Winston ist ein Quarterback, der oft ins Risiko geht und eher auf Big Plays geht, als über kurze Pässe den Erfolg zu suchen. Die Giants wären gut beraten, wenn sie die Offense für ihn dementsprechend umstellen. Dann kann er in diesem Ranking sogar noch aufsteigen.

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Platz 25: Drew Lock (Seattle Seahawks)

Drew Lock könnte definitiv auch höher im Ranking stehen, immerhin drehte er gegen die Patriots im vierten Viertel das Spiel und zerlegte die Cardinals-Defense vor allem in der zweiten Hälfte komplett.

Zur Wahrheit gehört aber auch, dass Lock in Woche eins von einer starken Defense profitierte und die Cardinals-Defense zu einer der schwächsten Einheiten der Liga gehört. Lock ist zwar ein solider Backup, profitiert aber gewaltig von den Umständen in Seattle und einem unfassbar starken Jaxon Smith-Njigba.

Platz 24: Baker Mayfield (Tampa Bay Buccaneers)

Was ist bloß mit Baker Mayfield los? Der einstige Nummer-1-Pick patzte schon gegen die Bengals mit mehreren Turnovers, seine wacklige Leistung gegen die Cleveland Browns bestätigte Mayfields schwachen Saisonstart.

Mayfield wirkt hektisch in seinen Entscheidungen, überwirft regelmäßig offene Receiver und läuft selbst zu oft in Druck hinein. Gut für ihn, dass er seine üppige Vertragsverlängerung bereits vor der Saison unterschrieben hat.

Platz 23: Geno Smith (New York Jets)

Es ist ein überraschend positiver Start für Geno Smith bei seinem Jets-Comeback! Auch wenn New York eine Zehn-Punkte-Führung im vierten Viertel gegen die Packers noch herschenkte, spielt Smith nach einer katastrophalen Saison bei den Las Vegas Raiders immerhin fehlerfreien Football.

Smith war bisher zwar erst für einen Touchdown verantwortlich, hat dafür aber noch keine Turnovers auf dem Konto. Er setzt seine Waffen Garrett Wilson und Breece Hall gut in Szene und sorgt so dafür, dass die Jets kompetitiver als erwartet sind.

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Platz 22: Kyler Murray (Minnesota Vikings)

Kyler Murrays Vikings-Debüt lief bitter: Nach nur fünf Passversuchen musste er das Feld mit einer Gehirnerschütterung verlassen. Jetzt kehrt der Quarterback vor allem wegen der starken Defense mit einer 2-0-Bilanz zurück.

Dementsprechend wird die Hauptaufgabe für Murray sein, den Ball möglichst risikofrei an seine Star-Receiver Justin Jefferson und Jordan Addison zu verteilen. Spielt er fehlerfreien Football, wird seine Defense den Rest erledigen.

Platz 21: Deshaun Watson (Cleveland Browns)

Deshaun Watson ist eine der schwierigsten Bewertungen dieses Rankings. Wie hoch kann seine starke Leistung gegen die Buccaneers einsortiert werden? Klar ist: Nach einem katastrophalen Saisonstart bei den Jaguars spielte Watson gegen die Bucs nicht nur fehlerfrei, er bewegte die Offense konstant und ermöglichte fünf Drives, bei denen die Browns punkteten.

Vor allem weil Watson mal einer der gefährlichsten Quarterbacks der Liga war, ist schwer einzuschätzen, ob die Leistung eine Eintagsfliege war oder Watson tatsächlich nochmal an alte Zeiten anknüpfen kann. So weit wollen wir noch nicht gehen, ignorieren können wir sein starkes Spiel aber auch nicht.

Platz 20: Aaron Rodgers (Pittsburgh Steelers)

Es war ein ernüchternder Saisonstart für Aaron Rodgers. Die schwachen Falcons konnte Pittsburgh zwar noch schlagen, gegen die Patriots ging dann aber gar nichts mehr. Bei genauerem Blick wird aber deutlich, dass Rodgers und Co. auch gegen die Falcons kaum den Ball bewegen konnten.

Rodgers selbst ist dabei noch das kleinste Problem einer schwachen Steelers-Offense. Dass der ehemalige MVP mittlerweile limitiert ist, ist klar. Daher braucht er die Unterstützung seiner Offense, die ihn aber auf jeder Position im Stich lässt. So sieht Rodgers noch älter aus, als er ohnehin ist.

Platz 19: Bo Nix (Denver Broncos)

Viel hat nicht gefehlt, dass die Broncos und Bo Nix einen kompletten Fehlstart erwischen. Doch die Broncos drehten gegen die Jaguars einen 3:13-Rückstand im vierten Viertel – nicht nur, wegen einer starken Defensiv-Leistung, sondern auch, weil Nix seine Fehler endlich abstellte und zwei Touchdown-Drives orchestrierte.

Nichtsdestotrotz können wir seine bis dahin schwachen Leistungen nicht ignorieren. Gegen die Chiefs lief für den ehemaligen Erstrunden-Quarterback fast nichts zusammen, gegen Jacksonville patzte er mit einer Interception an der Goalline und eben nur drei Punkten nach drei Vierteln.

Dabei profitiert Nix von sehr guten Umständen rund um Sean Payton als Head Coach, Waffen wie Jaylen Waddle oder einer der besten Offensive Lines der Liga. In diesem Umfeld muss Nix mehr gelingen.

Platz 18: Kirk Cousins (Las Vegas Raiders)

Wer gedacht hat, dass Kirk Cousins ein paar Spiele startet und dann für Fernando Mendoza Platz macht, staunt bei den Leistungen des Routiniers aktuell nicht schlecht. Die Raiders bewegen ordentlich den Ball, schließen ihre Trips in die Redzone überdurchschnittlich oft mit Touchdowns ab – und Cousins ist dafür hauptverantwortlich!

Der Routinier führt die Liga mit sechs Passing Touchdowns sogar an. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass er bereits drei Interceptions auf seinem Konto hat und des öfteren freie Receiver verfehlt hat. Nichtsdestotrotz zeigt Cousins bisher quasi ohne Receiving-Waffen solide Leistungen.

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Platz 17: Justin Herbert (Los Angeles Chargers)

Genau diese Umstände bieten sich Justin Herbert aktuell überhaupt nicht. Das ist auch der einzige Grund, warum Herbert nicht noch tiefer in diesem Ranking auftaucht. Der Sunny Boy der Chargers erlebte einen kompletten Fehlstart, leidet aber auch darunter, dass er kaum Hilfe bekommt.

Egal ob es wilde Fumbles, dropped Passes oder die schwache Offensive Line ist: Herbert war bisher komplett auf sich allein gestellt und konnte so das Ruder nicht rumreißen. Herbert muss sich zwar auch individuell steigern, aktuell ist er aber eigentlich die ärmste Sau in L.A.

Platz 16: Daniel Jones (Indianapolis Colts)

Gegen die Ravens sah man Daniel Jones den Rost noch an, bei den Kansas City Chiefs hingegen zeigte Jones, dass er ein starker Quarterback sein kann. Jones verteilte den Ball auch ohne den verletzten Alec Pierce gut, mit einem langen Pass in der Overtime bereitete er sogar fast den Sieg vor.

Fehlerfrei ist Jones' Spiel nicht, aber der Quarterback gibt der Offense eine solide Baseline.

Platz 15: Drake Maye (New England Patriots)

Der Super-Bowl-Quarterback hat einen schwachen Saisonstart erwischt. Gegen die Seahawks entglitt ihm im vierten Viertel mit drei Interceptions ein sicher geglaubter Sieg, aber auch beim Sieg gegen die Pittsburgh Steelers gelang ihm kein Touchdown, seine 208 Passing Yards bei einer Interception sind ebenfalls ausbaufähig.

Zudem profitierte New England von einem Defensiv-Touchdown. Im Gesamtkontext muss aber erwähnt werden, dass Seattle und Pittsburgh zwei starke Defenses stellen und Maye ohne A.J. Brown eine wichtige Waffe im Passspiel fehlt.

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Platz 14: C.J. Stroud (Houston Texans)

627 Passing Yards nach zwei Spielen bedeuten Platz drei in der NFL. Doch C.J. Stroud steht nach zwei Spielen mit den Texans bei zwei Niederlagen. Vor allem gegen die Bengals überzeugte er trotz 353 Passing Yards nur selten, führte seine Offense zu keinem Touchdown.

Stroud zeigt vor allem im Vergleich zur Schlussphase der vergangenen Saison ein besseres Gesicht, in einer konservativen Offense ohne explosive Waffen bleibt er aber limitiert. Immerhin unterlief ihm bisher keine Interception.

Platz 13: Jordan Love (Green Bay Packers)

Jordan Love erlebte einen merkwürdigen Saisonstart. Gegen die Minnesota Vikings überzeugte er über drei Viertel, warf das Spiel dann aber mit mehreren Turnovers weg. Gegen die Jets ging lange fast gar nichts, seine 145 Passing Yards reichten letztlich aber, um New York in der Overtime zu schlagen.

Was man Love aber so oder so zu Gute halten muss: Ohne Josh Jacobs fehlt Green Bay ein effektives Laufspiel. 39 Laufversuche aus zwei Spielen sind der geringste Wert der gesamten NFL, so muss Love die gesamte Last der Offense schultern.

Platz 12: Trevor Lawrence (Jacksonville Jaguars)

Nach einer Sahnevorstellung gegen die Cleveland Browns ging für Trevor Lawrence gegen die Denver Broncos fast nichts. Diese Vorstellung wollen wir wegen der Stärke der Broncos-Defense aber nicht zu hoch hängen.

Insgesamt hat Lawrence über die letzten Wochen der vergangenen Spielzeit und beim Saisonstart gezeigt, dass er NFL-Defenses regelmäßig zerlegen kann. Um in diesem Ranking weiter oben zu stehen, muss er das auch noch gegen starke Defenses beweisen.

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Platz 11: Jalen Hurts (Philadelphia Eagles)

Jalen Hurts spielt aktuell genau so, wie Jalen Hurts eben Football spielt. Hier und da unterlaufen ihm immer noch haarsträubende Fehler – wie bei der Interception in der Endzone gegen die Titans. Letztlich macht er aber auch in dieser Saison genug, um Spiele am Ende zu gewinnen.

Den Touchdown-Drive gegen die Titans lieferte Hurts unter höchstem Druck, zeigte in dieser Phase seine besten Pässe. Fraglich bleibt aber, wie seine Leistungen von besseren Teams als den Commanders und Titans bestraft werden können.

Platz 10: Jared Goff (Detroit Lions)

Jared Goff hat sich bei den Lions zu einem der konstantesten Quarterbacks der Liga entwickelt. Jeder weiß, dass Goff mit den Allens oder Mahomes dieser Liga nie mithalten werden wird, aber der ehemalige Nummer-1-Pick bewegt die Lions-Offense konstant.

Rein statistisch kann ihm kaum ein Quarterback nach zwei Spielen das Wasser reichen: 533 Passing Yards bei sechs Touchdowns und keiner Interception sind fantastische Zahlen – viele davon kamen aber auch erst in der Garbage Time gegen die Bills zustande, zudem hat er durch den Overtime-Sieg gegen die Saints ein Viertel mehr auf dem Konto.

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Platz 9: Tyler Shough (New Orleans Saints)

Apropos fantastische Zahlen: Tyler Shough führt die NFL mit 662 Passing Yards an! Der letztjährige Zweitrundenpick überrascht als starker Passer, der auch in schwierigen Situationen bei klaren Passing Downs cool bleibt und seine Anspielstationen konstant trifft.

Mit Chris Olave hat er dabei auch nur einen Top-Receiver, Shough macht aber auch Tight End Juwan Johnson und Receiver Devaughn Vele besser. Auch wenn die Lions und Ravens aktuell nicht die besten Defenses stellen: Shough war nur eine Two-Point-Conversion davon entfernt, heute mit zwei Siegen in Detroit und Baltimore dazustehen. Die Saints scheinen ihren Franchise-Quarterback gefunden zu haben.

Platz 8: Bryce Young (Carolina Panthers)

Das gilt wohl auch für die Carolina Panthers – endlich, will man fast sagen. Nachdem Bryce Young in drei Saisons nur bedingt überzeugen konnte, ist er zu Beginn dieser Spielzeit komplett on Fire.

Mit 648 Passing Yards steht er nur 14 Yards hinter Shough auf Platz zwei der NFL, seine sechs Passing Touchdowns bei nur einer Interception sind ebenfalls stark. Young verteilt den Ball über Jalen Coker und Trent McMillan stark, zudem hilft die Addition von Darren Waller als Redzone-Waffe.

Platz 7: Dak Prescott (Dallas Cowboys)

Nach einem unglücklichen Saisonstart rehabilitierte sich Dak Prescott gegen die Commanders. Dabei zeigte er seine gewohnt starken langen Pässe, traf außerdem enge Fenster fast mühelos.

In Woche eins ließ ihn George Pickens bei zwei Drops noch im Stich, in der zweiten Halbzeit führte Prescott Dallas in zwei Drives zu zwei Touchdowns, bekam anschließend aber nie mehr den Ball zurück, was die schwachen Statistiken erklärt.

Mit einem überragenden CeeDee Lamb ist mit Prescott zu rechnen, steigert sich Pickens noch, ist hier auch die Top 5 möglich.

Platz 6: Joe Burrow (Cincinnati Bengals)

Joe Burrow hat eine Defense und muss nicht mehr alles alleine richten! Wer hätte gedacht, dass wir sowas noch erleben dürfen. So zeigt der Quarterback aktuell gute Leistungen, ohne dabei aber vollends zu überzeugen.

Das musste er bisher aber auch eben wegen seiner Defense nicht. Sollte Burrow noch eine Schippe drauflegen, könnte Cincinnati in der AFC ein sehr unangenehmer Gegner werden.

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Platz 5: Matthew Stafford (Los Angeles Rams)

Der Jetlag ist abgeschüttelt, das wilde Melbourne-Spiel haken wir unter Betriebsunfall ab. Gegen die New York Giants lief auch noch nicht alles perfekt, Matthew Stafford warf dennoch für 327 Yards und vier Touchdowns bei einer Interception – und das ohne Puka Nacua.

Die Rams-Offense von Sean McVay ist eingespielt. Das wird in Staffords Spiel schnell sichtbar, der mit starkem Timing und effizienten Leistungen überzeugt.

Platz 4: Brock Purdy (San Francisco 49ers)

Brock Purdy könnte nach zwei Spielen sogar noch weiter oben stehen, doch der ehemalige Mr. Irrelevant spielte bisher nur gegen eine müde Rams-Defense in Australien und völlig überforderte Dolphins.

Nichtsdestotrotz sind eine Completion Percentage von über 80 Prozent bei fünf Touchdowns und nur einer Interception starke Werte, mit denen Purdy die 49ers zu zwei Blowout-Siegen führte. Bestätigt Purdy diese Leistung auch gegen eine kompetitivere Defense, ist sogar noch mehr möglich.

Platz 3: Lamar Jackson (Baltimore Ravens)

Auch wenn die Ravens in Woche zwei das Spiel gegen die New Orleans Saints herschenkten, fällt es schwer, Lamar Jackson dafür Vorwürfe zu machen, weil die Ravens-Defense mal wieder im vierten Viertel auseinanderbrach.

Darüberhinaus musste Jackson ohne Zay Flowers und Rookie Ja'Kobi Lane auskommen, die die besten Optionen im Ravens-Passspiel sind. In der ersten Halbzeit des Colts-Spiel in Woche eins waren beide noch gesund, Lamar zerlegte Indy in dieser Hälfte mit 229 Passing Yards.

Jackson überzeugte dabei mit gefühlvollen Touchpässen, blitzschnellen Entscheidungen und einem fehlerfreien Spiel. Über seine Qualitäten als Läufer muss ohnehin nicht mehr großartig gesprochen werden.

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Platz 2: Patrick Mahomes (Kansas City Chiefs)

Er ist zurück! Nachdem Mahomes der Rost gegen die Broncos noch anzumerken war, zeigte der Superstar-Quarterback gegen die Colts, was ihn als Spielmacher so besonders macht.

Mahomes hat trotz seiner Verletzung kaum Athletik eingebüßt, auch bei den tiefen Pässen war sein Timing wieder zu sehen. Was ihn aber schon immer noch ein Stück von seiner Konkurrenz abgehoben hat: Mahomes ist da, wenn es drauf ankommt. All das war gegen Indianapolis zu sehen, dementsprechend verdient sich der beste Quarterback dieser Generation, auch bei uns wieder im Konzert der Großen mitzuspielen.

Platz 1: Josh Allen (Buffalo Bills)

An die Spitzenposition kommt er aber noch nicht dran, dafür spielt Josh Allen zu dominant. Erst zerlegte er mit seiner unfassbaren Physis die starke Texans-Defense, dann ließ er den Lions mit der nächsten unfassbaren Performance keine Chance.

Man braucht nicht verschweigen, dass Allen in wichtigen Momenten auch Turnover-Glück hatte, aber die Kombination aus seinem starken Passspiel sowie seinem gefährlichen Laufspiel ist aktuell nicht zu toppen.

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