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NFL Power Ranking vor Week 9: Buffalo Bills unangefochten, Kansas City Chiefs stürzen ab
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von Kai EsserNFL
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Die neue Saison läuft, die ersten acht Wochen sind gespielt. Die Liga biegt also in Richtung Halbzeit ein. Wie sieht das Kräfteverhältnis der NFL wirklich aus? ran zeigt das aktuelle Power Ranking.
Die NFL-Saison 2026 geht auf die Halbzeit zu und liefert in gewohnter Manier ab.
Während es nur noch ein siegloses und kein ungeschlagenes Team mehr gibt, rotiert die Spitze fleißig durch. Die Liga ist so eng, wie sie jedes Jahr ist.
Aber wie ist das Kräfteverhältnis in der NFL wirklich einzuschätzen?
ran wagt eine Einordnung im Power Ranking.
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CL-Highlights: Zusammenfassungen des 4. Spieltags
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CL-Highlights: Zusammenfassungen des 4. Spieltags
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Platz 32: Los Angeles Chargers (Vorwoche: Platz 32)
Auch die Bye Week hat den Los Angeles Chargers nicht geholfen, in irgendeiner Form besser zu werden. 0-7 heißt es nach acht Wochen. Beim Duell gegen den Nachbarn Los Angeles Rams war beim 9:24 nichts zu holen.
Man sieht aber auch wirklich keinen Fortschritt. Gefühlt jede Woche wirft Quarterback Justin Herbert einem Verteidiger einen Ball genau auf die Brust. Das ist mehr als bedenklich.
Justin Herbert im Spiel gegen die Seahawks
Bild: Icon Sportswire
Platz 31: Philadelphia Eagles (Vorwoche: Platz 30)
Es macht beim besten Willen keinen Spaß, aktuell Fan der Philadelphia Eagles zu sein. Bei den Washington Commanders war das Team von Head Coach Nick Sirianni chancenlos.
Was sind die Eagles? Welche Identität haben sie? Mit nun sechs Pleiten in Serie, der halben Mannschaft entweder verletzt, in Rente oder im Formtief, geht es wohl nur noch darum, sich mit Würde einen hohen Draft-Pick zu sichern.
Eagles Head Coach Nick Sirianni
Bild: Pro Sports Images
Platz 30: Tennessee Titans (Vorwoche: Platz 31)
Es war mehr als nur ein kleiner Schritt nach vorne für die Tennessee Titans. Beim 36:43 nach Overtime gegen die Cincinnati Bengals zeigte die Offense endlich eine starke Leistung. Quarterback Cam Ward zeigte mit 345 Total Yards, zwei Touchdowns und keiner Interception endlich mal, was in ihm steckt!
Reden müssen die Titans aber über ihre Defense. Wenn man drei Bälle abfängt, einen Fumble forciert und das Laufspiel bei nur 75 Yards hält, dann darf man mit 36 Punkten auf der Anzeigetafel nicht verlieren.
Platz 29: New York Jets (Vorwoche: Platz 29)
Wann schaffen es die New York Jets endlich mal, über ein komplettes Spiel konstante Leistungen abzurufen? War die Defense lange Zeit das Rückgrat des Teams, sowohl gegen die Miami Dolphins als auch zuletzt gegen die Las Vegas Raiders versagte eben jene aber.
Dafür war die Offense verhältnismäßig gut: Fast 450 Totals Yards sind ein starker Wert. Negativ jedoch: Die dritte Interception in Folge von Quarterback Geno Smith ein weiteres Manko, das den Jets am Ende mit den Sieg kostete.
Platz 28: Indianapolis Colts (Vorwoche: Platz 27)
Der Wille der Indianapolis Colts scheint gebrochen. Nachdem im Ausverkauf vor der Trade Deadline aktuell wohl alle Stars verschifft werden, ist kaum Gegenwehr mehr zu erkennen.
Das 7:42 bei den Jacksonville Jaguars war nur eins: Ein Offenbarungseid.
Platz 27: Miami Dolphins (Vorwoche: Platz 26)
Die Miami Dolphins mögen zwar erst einen Sieg haben, sie verkaufen sich jedoch in jedem Spiel ausgesprochen teuer. So auch gegen die New England Patriots beim 19:24.
Allerdings fehlt dann eben das entscheidende Quäntchen, gerade im Duell mit einem Top-Team. Zur Halbzeit stand es 13:3, das darf man sich dann nicht mehr nehmen lassen.
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Platz 26: Atlanta Falcons (Vorwoche: Platz 19)
Egal, wie das Wetter ist. Und selbst, wenn man im Südatlantik spielt - null Punkte in einem NFL-Spiel sind peinlich. Den Atlanta Falcons ist es passiert.
Der Sieg gegen die San Francisco 49ers aus der Woche zuvor ist fast gar nichts mehr wert, das 0:16 gegen die Tampa Bay Buccaneers trübt die Stimmung vor dem Madrid Game deutlich.
Platz 25: New Orleans Saints (Vorwoche: Platz 24)
In ihrer Bye Week haben die New Orleans Saints dank einer starken Cardinals-Leistung einen Platz verloren, im Coaching Staff nahmen sie ebenfalls einen Wechsel auf der Position des Running Game Coordinators vor. Das war angesichts der Rushing-Statistiken auch überfällig.
Platz 24: Arizona Cardinals (Vorwoche: Platz 28)
Apropos starke Leistung der Arizona Cardinals: Die haben die Dallas Cowboys in ihrem Stadion hochverdient nach Overtime geschlagen. Backup-Quarterback Gardner Minshew kam rein und ersetzte den schwachen Starter Jacoby Brissett - auf einmal sahen die "Cards" wie ein kompetentes Team aus!
Vor allem Wide Receiver Michael Wilson und Tight End Trey McBride drehten mit insgesamt 183 Yards auf. Minshew bleibt wenig überraschend der Starter.
Platz 23: Baltimore Ravens (Vorwoche: Platz 14)
Die Saison der Baltimore Ravens ist offiziell ins Wasser gefallen. Star-Quarterback Lamar Jackson landete nach der erneuten Verletzung bei seinem Comeback auf der Injured-Reserve-Liste und in einer starken AFC North ist dort wohl nichts mehr zu holen.
Zumal sie das direkte Duell gegen die Cleveland Browns und Cincinnati Bengals bereits verloren haben. Selbst mit Jackson wäre eine Playoff-Teilnahme eine massiv schwierige Aufgabe.
Platz 22: Cleveland Browns (Vorwoche: Platz 20)
Spiele, wie das vergangene, sind der Grund, wieso wir den Cleveland Browns nicht vertrauen. Mit 6:27 ging man bei den Pittsburgh Steelers baden.
Das Kuriose ist: Gewinnen die Browns, spielt Quarterback Deshaun Watson teilweise unter ferner liefen. Scoren sie nur sechs Punkte, wirft er für weit über 300 Yards. Versteht das irgendjemand?
Platz 21: Dallas Cowboys (Vorwoche: Platz 18)
Die Dallas Cowboys liefern eine peinliche Vorstellung nach der anderen im heimischen Stadion ab.
Als die Fans dachten, nach der Niederlage gegen die Tampa Bay Buccaneers und deren Backup-Quarterback Jalon Daniels geht es nicht mehr schlimmer, gingen die Cowboys-Spieler offenbar mit der Einstellung ins Cardinals-Spiel, diese Leistung noch zu unterbieten. Spielt die Offense nicht wie vom anderen Stern, ist für die Cowboys nichts zu holen.
Platz 20: Washington Commanders (Vorwoche: Platz 25)
Das 27:10 gegen die Philadelphia Eagles war beinahe schon eine Pflichtaufgabe für die Washington Commanders. Klingt komisch, ist aber die Wahrheit.
Quarterback Jayden Daniels zeigte erneut, dass er individuell zu den besten Spielmachern der Liga gehört. Es könnte ein Kickstart für den Rest der Saison sein, in einer schwachen NFC East sind die Playoffs allemal noch drin.
Platz 19: Houston Texans (Vorwoche: Platz 21)
Die Houston Texans konnten sich in Woche acht ausruhen. Das war nach der bitteren Pleite gegen die New York Giants auch nötig. Durch den großen Aderlass in der AFC könnten acht Siege für eine Playoff-Teilnahme reichen.
Platz 18: Tampa Bay Buccaneers (Vorwoche: Platz 23)
Hat Todd Bowles sein Mojo zurückgewonnen? Nach zwei Top-Performances gegen starke Offenses der Cowboys und Carolina Panthers hielt der Head Coach der Buccaneers mit seiner Defense die Falcons komplett ohne Punkte.
Quarterback Baker Mayfield schaffte es zwar tatsächlich, keinen einzigen Pass anzubringen, aber wen kümmert es, wenn man gewinnt?
Platz 17: Las Vegas Raiders (Vorwoche: Platz 22)
Die Las Vegas Raiders haben die Niederlagenserie von vier Pleiten am Stück gestoppt und die New York Jets knapp geschlagen.
Es bleibt also wie gehabt: Gegen Teams aus dem oberen Drittel der Liga können die Raiders gut mithalten, aber verlieren, gegen Teams aus dem unteren Drittel gewinnen sie hingegen zuverlässig. Macht in Summe eben nicht mehr als Platz 17.
Platz 16: Carolina Panthers (Vorwoche: Platz 13)
Nach der Klatsche gegen die Bucs war für die Panthers auch gegen die Green Bay Packers nichts zu holen.
Nach dem guten Start haben sich die Leistungen von Quarterback Bryce Young wieder im absoluten Durchschnitt eingependelt. Nicht gut für seine anstehenden Vertragsverhandlungen.
Platz 15: New York Giants (Vorwoche: Platz 17)
Die New York Giants genossen ihre Bye Week damit, dass die Konkurrenz aus der NFC East - mal wieder - versagte. Ohne eigenes Zutun ist die Ausgangslage in der Division sogar nochmal besser geworden.
Platz 14: Pittsburgh Steelers (Vorwoche: Platz 16)
Niemand, der die Offense der Pittsburgh Steelers sieht, kann davon angetan sein. Aber auch hier gilt: Wen juckt es aktuell?
Mit drei Scores Vorsprung besiegten die Steelers den Divisionsrivalen aus Cleveland deutlich und festigten damit die Spitze der AFC North.
Platz 13: Green Bay Packers (Vorwoche: Platz 15)
Bereits zu Beginn des Spieltags besiegten die Packers die Panthers im heimischen Lambeau Field.
Qusrterback Jordan Love macht weiterhin keine Fehler und auch, wenn die Rückkehr von Running Back Josh Jacobs mehr als umstritten ist: Sie macht Green Bay besser. Das zeigte er mit gleich zwei Touchdowns.
Platz 12: Los Angeles Rams (Vorwoche: Platz 11)
Trotz des Sieges, durch den sich die Los Angeles Rams auf 4-4 verbessern, fallen sie um einen Platz. Denn der Erfolg gegen den Stadtrivalen Chargers war alles andere als souverän, Quarterback Matthew Stafford sieht noch immer nicht gut aus.
Immerhin: Star-Neuzugang Myles Garrett ist zurück im Training. Und auch, wenn der Trade bisher nicht gerade ein Erfolg war, schlechter macht er die Rams ganz sicher nicht.
Platz 11: Cincinnati Bengals (Vorwoche: Platz 12)
Die Bengals haben sich beim Overtime-Sieg gegen die Tennessee Titans selbst das Leben schwer gemacht. Neben fünf Touchdowns warf Quarterback Joe Burrow gleich drei Interceptions.
Positiv: Wenn man schon drei Picks wirft, gleicht man sie wenigstens mit fünf Touchdowns wieder aus. Negativ: Dass die Bengals sich einen offenen Kampf mit den Titans lieferten, spricht nur bedingt für sie.
Platz 10: Kansas City Chiefs (Vorwoche: Platz 6)
Im Vergleich zum Desaster gegen die Seattle Seahawks zeigten sich die Kansas City Chiefs gegen die Denver Broncos stark verbessert - zum Sieg reichte es dennoch nicht.
Nach fünf Siegen zum Start gab es zwei Niederlagen - und einen "Absturz" in die Zweistelligkeit im Ranking. Die Chiefs sind immer noch ein Top-Team, nur eben nicht mehr so top wie noch vor ein paar Wochen gedacht.
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Platz 9: Seattle Seahawks (Vorwoche: Platz 5)
Die Seattle Seahawks haben eine große Schwäche: Soe verlassen sich zu sehr auf Star-Receiver Jaxon Smith-Njigba. Man merkt deutlidh, wie abhängig Quarterback Sam Darnold in kritischen Momenten von seinem Passempfänger ist und ihn permanent sucht.
Seattle muss variabler werden. Wenn nicht, dann sieht das so aus wie bei der Pleite gegen die Chicago Bears im Monday Night Game.
Platz 8: Denver Broncos (Vorwoche: Platz 9)
Die Offense der Denver Broncos scheint zum Leben erwacht zu sein. Nach 30 Punkten gegen die Cardinals gab es im Topspiel der AFC West gegen die Chiefs derer 28.
Vor allem eine Qualität machte sich wieder bemerkbar: Die Comebacks von Bo Nix. Man kann seinen Spielstil durchaus kritisieren, aber in Sachen Comebacks ist der häufig kritisierte Quarterback über jeden Zweifel erhaben.
Platz 7: Detroit Lions (Vorwoche: Platz 10)
Die Defense der Detroit Lions war lange offener als jedes Scheunentor. Zuletzt haben sich die Lions jedoch gefangen, gegen die Divisionsrivalen aus Minnesota und Green Bay ließ man insgesamt nur 32 Punkte zu.
Einziger Wehrmutstropfen eines sonst gelungenen Nachmittags für die Lions: JQuarterback ared Goff warf seine erste Interception. Das schmälert jedoch nicht den wichtigen Sieg.
Platz 6: New England Patriots (Vorwoche: Platz 7)
Ohne acht potentielle Stammspieler in der Offense und in einem garstigen Regenschauer behielten die New England Patriots gegen die Dolphins die Oberhand. Gerade in der zweiten Halbzeit war Quarterback Drake Maye quasi perfekt, während teilweise Backups der Backups um ihn herum spielten.
Damit haben sich die Patriots nach die Niederlage in Chicago rehabilitiert - und da kann man aktuell wirklich mal verlieren.
Platz 5: Minnesota Vikings (Vorwoche: Platz 3)
Nun hat es also auch die Minnesota Vikings erwischt: Das 15:19 bei den Lions war die erste Niederlage für das Team von Head Coach Kevin O'Connell.
Aber es bleibt dabei: Gegen die Lions waren es wieder nur 15 Punkte. Egal, wie gut die Defense ist, das ist zu wenig. Und das wird auf Dauer nicht funktionieren.
Platz 4: Jacksonville Jaguars (Vorwoche: Platz 8)
Ohne jedwede Probleme haben die Jacksonville Jaguars die Colts aus dem Weg geräumt. Quasi ohne großen Aufruhr sind die "Jags" eins der besten Teams der Liga.
Die Statline von Quarterback Trevor Lawrence ist eigentlich absurd: Zehn angekommene Pässe für 210 Yards und drei Touchdowns sowie als Team 183 Rushing Yards. Noch Fragen?
Platz 3: Chicago Bears (Vorwoche: Platz 4)
Als der Spielplan im Mai veröffentlicht wurde, gab es in Chicago wohl ein kleines Schlucken: Beide Super-Bowl-Teilnehmer hintereinander? Das ist hart!
Allerdings lösten die Bears die Aufgaben gegen die Patriots und Seahawks bravourös. Die Bears sind ein absolutes Top-Team geworden!
Platz 2: San Francisco 49ers (Vorwoche: Platz 2)
In ihrer Bye Week konnten die San Francisco 49ers nicht nur beobachten, wie die Seahawks das nächste Spiel verloren haben, sie konnten sich zudem von ihren Verletzungen erholen. Ein rundum gelungenes Wochenende also für die "Niners"!
Platz 1: Buffalo Bills (Vorwoche: Platz 1)
Als Ravens-Quarterback Jackson das Spielfeld gegen die Buffalo Bills verließ, war der Sieg fast schon eingetütet. Zur Halbzeit stand es zwar "nur" 16:7, die Ravens waren jedoch nie wirklich nah dran, den Bills-Sieg zu gefährden.
Star-Quarterback Josh Allen war mit einem 96er Passer Rating nicht überragend, aber gut genug. Am Ende stehen aber doch wieder drei Total Touchdowns nebst einer Interception und über 300 Yards zu Buche. Da sieht man, an welchem Standard Allen mittlerweile gemessen wird.
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