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NFL - Quarterback-Ranking vor Woche 9: Patrick Mahomes fällt aus Top 5 - Wechsel an der Spitze
Aktualisiert:
von Raman RooprailNFL
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Fast die Hälfte der regulären NFL-Saison ist in den Büchern. Nach acht Spieltagen zeichnen sich klare Tendenzen ab - Spielmacher überraschen mit starken Leistungen oder fallen unerwartet ab. ran rankt alle Starting-Quarterbacks vor Woche 9.
Nach acht NFL-Spieltagen können bereits erste Schlüsse darüber gezogen werden, welche Teams in dieser Saison um den Super Bowl kämpfen werden.
Wie immer spielen dabei die Leistungen der Quarterbacks eine entscheidende Rolle. Die Signal Caller können mit herausragenden Leistungen Spiele im Alleingang gewinnen. Auf der anderen Seite wiegen ihre Fehler aber umso schwerer.
ran analysiert im Quarterback-Ranking vor Woche 9 die Formstärke der Spielmacher. Dabei werden nicht nur verschiedenste Statistiken in Betracht gezogen, sondern auch die Umstände des Spielers, wie er zu seinen Leistungen kommt.
Die aktuelle Saisonleistung wird dabei stärker gewichtet als das bereits gesehene Potenzial vergangener Jahre.
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Platz 32: Joe Milton (Philadelphia Eagles)
Das Projekt Tanner McKee ist vorerst gescheitert. Die Philadelphia Eagles haben ihren eigentlichen Backup wieder zu solch einem gemacht und setzen infolge der Lungenerkrankung von Jalen Hurts auf Joe Milton.
Milton kam in der NFL bisher fünf Mal zum Einsatz und zeigte dabei gute Ansätze. Als Starter wurde er allerdings noch nie eingesetzt. Der ehemalige Sechstrundenpick ist ein mobiler Playmaker, der mit einem starken Arm glänzen kann. Alles andere wird sich zeigen.
Platz 31: Justin Herbert (Los Angeles Chargers)
Vom MVP-Kandidaten vor der Saison bis fast ans Schlusslicht des QB-Rankings: Es wird düster um Justin Herbert und die Chargers, die weiterhin sieglos sind.
Los Angeles ist an den Hoffnungen, die Fans und Experten in den neuen Offensive Coordinator Mike McDaniel und seine Ideen für Herbert gesetzt hatten, zerbrochen. Da hilft es auch nicht, dass ihn seine Receiver regelmäßig im Stich lassen und Herbert dabei schlecht aussehen lassen.
Auch die Bye Week hat kein Wunder bewirkt. Es fehlt die Vorstellungskraft, wie es in den kommenden Wochen bergauf gehen soll.
Platz 30: Jacoby Brissett (Baltimore Ravens)
Jacoby Brissett hat es geschafft, innerhalb von einer Woche zum QB3 degradiert zu werden und gleichzeitig wieder den Sprung zum Starter zu machen. Zugegeben, dafür brauchte es schon einen Trade.
Nachdem die Baltimore Ravens für lange Zeit Lamar Jackson und Tyler Huntley verloren haben, kommt Brissett nach Maryland. Das Spiel gegen die Jaguars kommt zwar zu früh, für den Rest der Saison wird aber dann der ehemalige Cardinals-Quarterback übernehmen.
Brissetts Fähigkeiten sind NFL-Fans bekannt. Er kann eine Offense teilweise bewegen und füttert seine Waffen konsequent. Insgesamt ist er aber zu statisch und risikoscheu, sodass mit ihm der Überraschungsfaktor gänzlich fehlt.
Platz 29: Malik Willis (Miami Dolphins)
Malik Wilis fair zu bewerten, fällt nicht leicht. Der Quarterback der Dolphins kämpft mit stumpfen Waffen, hat dabei aber dennoch immer wieder Lichtblicke.
Nichtsdestotrotz kann er seine Mobilität nicht so effektiv wie gewohnt einsetzen, dafür ist das Spiel der Dolphins zu eindimensional. Im Rahmen seiner Möglichkeiten zeigt Willis aber, dass er ein fähiger NFL-Starter sein kann.
Platz 28: Cam Ward (Tennessee Titans)
Ob man das auch über Cam Ward sagen kann? Natürlich hat der letztjährige Nummer-1-Pick komplett andere Voraussetzungen, dennoch fällt es schwer, Wards Leistungen mit einem guten Gefühl einzuordnen.
Denn immer, wenn man Ward endgültig abgeschrieben hat, zeigt er in der Folgewoche eine Leistung, die wieder Hoffnungen schürt. Auch wenn seine Defense drei Interceptions gegen Joe Burrow fing und auch Tony Pollard wieder Mal einen guten Tag erwischte, hielt Ward im 36:43-Shootout gegen die Bengals gut mit. Letztlich standen 304 Passing Yards bei zwei Touchdowns und keiner Interception zu Buche.
Um im Ranking aber weiter aufzusteigen und generell seinen Platz als Starter zu halten, muss Ward solche Ansätze häufiger zeigen.
Cam Ward strauchelt in seiner zweiten NFL-Saison weiter – immerhin hat er seinen ersten Sieg 2026 eingefahren.
Bild: ZUMA Press Wire
Platz 27: Daniel Jones (Indianapolis Colts)
Dieser Mann ist nur noch ein Schatten des Quarterbacks, der den Colts zu einem furiosen Start in die vergangene NFL-Saison und einem Sieg im NFL Berlin Game verholfen hat. Apropos: Seit November 2025, also grob seit der Reise nach Deutschland, hat er in seinen 13 Spielen von Beginn an 20 Ballverluste verschuldet - und nur 13 Touchdowns.
Zuletzt gab es heftige Pleiten, die Indianapolis dazu veranlasst haben, auch ohne einen Erstrundenpick im kommenden Jahr in den Rebuild zu gehen. Auch wenn Jones seinen Vertrag vor der Saison verlängert hat, sind seine Tage in Indianapolis wohl gezählt.
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Platz 26: Shedeur Sanders (Cleveland Browns)
Nachdem Shedeur Sanders in der laufenden Saison kaum in Erscheinung getreten ist, wird er im Auswärtsspiel bei den New Orleans Saints Deshaun Watson ersetzen, der wohl mit einer Gehirnerschütterung passen muss.
Dementsprechend kann Sanders in dieser Saison nicht beurteilt werden, in der vergangenen Spielzeit hatte er bei vielen Fehlern aber auch immer wieder Lichtblicke. Ob er Cleveland in New Orleans aber wieder auf die Siegerstraße führen kann, ist fraglich. Aber die Latte hoch hat Watson nicht gelegt.
Platz 25: Gardner Minshew (Arizona Cardinals)
Gardner Minshew ist ein Phänomen. In seiner mittlerweile achtjährigen NFL-Karriere wurde er bereits mehrfach abgeschrieben - und kam mehrfach mit starken Leistungen zurück.
Beim vergangenen Spiel gegen die Dallas Cowboys ersetzte er den degradierten Brissett und führte sein Team mit präzisen Pässen zu einem starken Comeback-Sieg. Ob das nur der schwachen Cowboys-Defense geschuldet war? Das wird sich in der kommenden Woche bei den Seattle Seahawks zeigen ...
Platz 24: Baker Mayfield (Tampa Bay Buccaneers)
0 Passing Yards und dennoch erfolgreich? Baker Mayfield ist in der vergangenen Woche etwas gelungen, was es seit 1974 nicht mehr gab. Bereits in der Woche zuvor musste Mayfield beim 43:13-Kantersieg gegen die Panthers wenig zeigen, da seine Defense samt Laufspiel überzeugte.
Dementsprechend kann Mayfield nach seiner Verletzungspause nicht ernsthaft bewertet werden. Gegen die Chicago Bears wird er definitiv mehr tun müssen, wollen die Bucs ihre Siegesserie fortsetzen. Dann wissen wir auch, wie viel für Mayfield und die Bucs in dieser Saison wirklich noch geht.
Platz 23: Michael Penix Jr. (Atlanta Falcons)
Immerhin hatte Mayfield bei der Regenschlacht mit den Falcons das Glück, dass er gar nicht benötigt wurde. Das galt nicht für seinen Kontrahenten Michael Penix Jr., der bei monsunartigen Verhältnissen ein Horrorspiel erlebte.
Wirklich viel Aussagekraft sollte man dem Auftritt aber nicht beimessen. Unter regulären Bedingungen ist Penix Jr. ein solider Ballverteiler, der einer talentierten Offense genau so viel geben kann, dass sie funktioniert - mehr aber auch nicht.
Platz 22: J.J. McCarthy (New York Giants)
J.J. McCarthy bestätigte seine gute Leistung gegen New Orleans, als er den schwachen Jameis Winston ersetzte und führte die New York Giants bei den Houston Texans zum Überraschungssieg, ehe er in der vergangenen Woche seine Bye Week genießen konnte.
McCarthy füttert dabei wie Jameis Malik Nabers, der dem Quarterback das Leben leicht macht. Die "Sample Size" ist zwar noch klein, bisher machen McCarthys Leistungen aber überraschend viel Mut.
Platz 21: Kyler Murray (Minnesota Vikings)
Müsste der Quarterback eines 6-1-Teams nicht weiter oben im Ranking landen?
Nicht pauschal, denn es fällt schwer, auch nur einen der sechs Siege an Murrays Leistung zu knüpfen. Die Brian-Flores-Defense in Minnesota trägt dieses Team. Der Quarterback zeigt dabei gerade so viel, wie ihm abverlangt wird.
Gegen die Detroit Lions reichte das aber nicht mehr. Obwohl Murray immer wieder offene Receiver bekam, verfehlte der Quarterback seine Mitspieler klar oder übersah sie gänzlich. Wenn Murray sich nicht steigert, könnten die Vikings eine geschichtsträchtige Defensive verschwenden.
Platz 20: Drew Lock (Seattle Seahawks)
Platz 20 als Backup klingt ziemlich hoch, ist aber auch den schwachen Leistungen seiner Konkurrenz geschuldet. Zudem zeigte Lock in dieser Saison bereits, dass er Sam Darnold ersetzen kann.
Lock zeigte bei seinem einzigen Start gegen die Arizona Cardinals eine starke Leistung, ein Qualitätsunterschied zu Darnold war kaum sichtbar. Gut für Lock, dass es in dieser Woche ausgerechnet wieder gegen Arizona geht. Gut möglich, dass es danach eine Quarterback-Diskussion in Seattle gibt.
Drew Lock ersetzt den verletzten Sam Darnold.
Bild: Icon Sportswire
Platz 19: Bo Nix (Denver Broncos)
Bo Nix hat sich nach der üblen (und auch berechtigten) Kritik infolge seiner uninspirierten Auftritte zuletzt stabilisiert. Gegen die Cardinals war seine Leistung nicht überraschend, im Division-Duell mit den Kansas City Chiefs zeigte Nix aber, dass er auch gegen gute Defenses noch abliefern kann.
Zur Wahrheit gehört aber auch: Berauschend waren diese Leistungen aber beileibe nicht. Nix traut sich nach wie vor wenig zu und wirkt gerade bei tiefen Pässen regelmäßig verunsichert.
Platz 18: Geno Smith (New York Jets)
Geno Smith ist eine der Überraschungen der Saison. Der Quarterback, der in der vergangenen Saison bei den Raiders komplett enttäuschte, bietet der Jets-Offense in diesem Jahr eine solide Baseline an.
Smith füttert seine Receiver gekonnt und verteilt den Ball dabei gut. In New York geht es aktuell mehr darum, die jungen Talente zu entwickeln, als darum, Spiele zu gewinnen. Das gelingt Smith. Ärgern dürfte ihn das dritte Spiel in Folge mit einer Interception.
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Platz 17: Tyler Shough (New Orleans Saints)
Beim 34:27-Überraschungssieg bei den Giants gelang Shough erstmals ein Spiel mit drei Touchdown-Pässen ohne Interception, dazu kam ein Rushing Touchdown. So richtig befreite er sich damit aber nicht aus einem Formloch, denn in Paris sah er gegen die Steelers wieder schlechter aus, ehe er in der vergangenen Woche mit einer Bye Week aussetze.
Die Genauigkeit bleibt Shoughs Baustelle: In den letzten vier Spielen war fast jeder siebte Pass ungenau, in den ersten drei Wochen nur halb so viele. Er kann der Saints-Offense Leben einhauchen, seine Limitierungen werden aber ohne funktionierendes Laufspiel sowie mit einer schwachen Defense immer deutlicher.
Platz 16: Aaron Rodgers (Pittsburgh Steelers)
Gegen die Cleveland Browns zeigte Rodgers trotz klarem Sieg mal wieder ein eher schlechteres Spiel, insgesamt spielt der 42-Jährige aber eine gute Saison.
Der alte Mann kann es noch - und weiß vor allem, was er nicht kann. Rodgers lässt sich kaum darauf ein, lange den Ball festzuhalten und wird das Ei blitzschnell los. So führt er meist eine effiziente Offense, die eher über lange Drives scort, als mit vielen Big Plays zu glänzen. Gegen schwächere Gegner reicht das dank der guten Defense vollkommen aus.
Steelers-Quarterback Aaron Rodgers kann Comeback.
Bild: ZUMA Press Wire
Platz 15: Bryce Young (Carolina Panthers)
Nachdem Bryce Young zwischenzeitlich sogar Platz vier in diesem Ranking eroberte, kracht er wieder auf den Boden der Tatsachen zurück.
Gegen die Bucs war er vollkommen von der Rolle und erinnerte wieder an seine schwache Anfangszeit in der NFL, bei den Green Bay Packers wirkte er ebenfalls hektisch und unsicher in der Pocket. Vieles daran liegt an einer schwachen und verletzungsgeplagten Offensive Line. Nichtsdestotrotz muss Young in schwierigen Umständen mehr zeigen. Sonst könnte die Panthers-Saison schnell den Bach runtergehen.
Platz 14: Dak Prescott (Dallas Cowboys)
So richtig schlau werden wir in dieser Saison aus Dak Prescott nicht. Zu schwankend sind seine Leistungen.
Gegen die schwache Cardinals-Defense gelangen dem Quarterback vor heimischem Publikum trotz Overtime keine 200 Passing Yards, 6,7 Yards pro Passversuch sind für Prescott ein extrem schwacher Wert.
Prescott bekommt aktuell zu selten Hilfe vom Laufspiel, so liegt die Last, gerade auch wegen der schwachen Defense, fast immer auf seinen Schultern - und diese kann er aktuell nicht tragen.
Platz 13: Jayden Daniels (Washington Commanders)
Jayden Daniels spielt zwar nicht auf dem Top-10-Niveau, wie wir es aus der Vergangenheit kennen - nichtsdestotrotz ist er der Hauptgrund dafür, dass die Commanders in der schwachen NFC East um die Playoffs kämpfen.
Nach der Bye Week führte er sein Team gegen verletzungsgeplagte Eagles zu einem souveränen Sieg, bei dem er seine Klasse immer wieder aufblitzen ließ. Nichtsdestotrotz verfehlt er noch zu häufig machbare Würfe. Mit mehr Spielpraxis sollte er das aber abstellen können.
Platz 12: Matthew Stafford (Los Angeles Rams)
Matthew Stafford ist nach wie vor weit von seiner MVP-Form entfernt. Immerhin führte er seine Rams zuletzt aber zu zwei Siegen in Folge.
Traumpässe hat Stafford zwar weiter drauf, doch in diesem Jahr schleichen sich deutlich mehr Ungenauigkeiten in das Spiel des 38-Jährigen. Ohne Davante Adams fehlt L.A. auch die Explosivität im Passspiel, auch wenn Puka Nacua nach wie vor der beste Receiver der Rams ist. Dahinter wird es aber aktuell schnell dünn, worunter auch Stafford leidet.
Platz 11: Kirk Cousins (Las Vegas Raiders)
Mit 38 Jahren und einem der schwächsten Laufspiele der Liga im Rücken zu 19 Touchdown-Pässen (zweitbester Wert der Liga) - das ist bemerkenswert. Wer hätte gedacht, dass Klint Kubiak einem alternden Spielmacher so viel Leben einhauchen würde?
Nach schwächeren Auftritten glänzte Cousins zuletzt beim 38:33-Sieg bei den New York Jets wieder drei TD-Pässen. Das ist vor allem für ihn selbst wertvoll, denn angesichts des lauernden Fernando Mendoza sollten die Tage des alternden Quarterbacks in Las Vegas begrenzt sein. Bei diesen Leistungen gilt das aber nicht für die gesamte Liga.
Platz 10: C.J. Stroud (Houston Texans)
C.J. Stroud setzte in der Offseason auf sich selbst, als er Berichten zufolge eine Vertragsverlängerung, bei der pro Jahr wohl rund 50 Millionen Dollar verdient hätte, ablehnte.
Diese Taktik scheint aufzugehen: Obwohl die Texans eine schwache Saison spielen, zeigt Stroud individuell gute Leistungen. Ohne funktionierendes Laufspiel und einer schwachen Offensive Line schafft es Stroud, die Offense konstant zu bewegen. Sollte sich die Defense wieder stabilisieren, könnte Houston eine Aufholjagd starten.
Hat 2026 alles unter Kontrolle: Texans-Quarterback C.J. Stroud.
Bild: Imago
Platz 9: Jordan Love (Green Bay Packers)
Dass die Green Bay Packers aus den ersten acht Spielen fünf gewannen, ist vor allem Jordan Loves Verdienst. Denn mit dem schlechtesten Laufspiel der Liga sowie einer schwachen O-Line bleibt offensiv eigentlich alles an ihm hängen.
Love überzeugt dabei mit präzisen Zuspielen und sucht vor allem immer wieder die tiefen Pässe. Damit ist die Offense zwar in Teilen inkonstant, behält aber eine Explosivität, die Green Bay oft in den Spielen hält.
Platz 8: Drake Maye (New England Patriots)
Drake Maye erlebt eine Saison mit Höhen und Tiefen. Zuletzt stabilisierte er sein Spiel nach schwachem Saisonauftakt, fehlerfrei agiert er aber nach wie vor nicht.
Zu oft unterlaufen ihm noch Interceptions, bei denen er ohne große Not ins Risiko geht - so wie bei der Niederlage gegen die Chicago Bears. Gegen die Miami Dolphins brauchte er überraschend lange, um in Fahrt zu kommen, führte seine Mannschaft aber letztlich zum Comeback-Sieg.
Gegen eine limitierte Miami-Defense zeigte er, dass er auch sicherer spielen kann, lediglich vier Incompletions sprechen für sich. Für ihn spricht zudem auch, dass der Großteil seiner Offense verletzt ist.
Platz 7: Jared Goff (Detroit Lions)
Mit den Minnesota Vikings bekam Goff die aktuell wohl härteste Aufgabe serviert - und meisterte sie letztlich mit Bravour. Auch wenn es lange nur für Field Goals reichte, führte er seine Mannschaft im vierten Viertel trotz Rückstand zum Sieg.
Gegen Minnesotas giftige Defense zeigte er starke Pässe, als es darauf ankam. Goffs Schwächen gegen Druck sind bekannt, seine starke Offensive Line entlastet ihn dabei ohne Frage. Nichtsdestotrotz ist es beeindruckend, wie sicher der Quarterback agiert, wenn er eben in der Struktur des Plays frei agieren kann.
Platz 6: Patrick Mahomes (Kansas City Chiefs)
Auch wenn Mahomes für die Niederlage der Chiefs bei den Broncos noch am wenigsten konnte, hängt ihm in diesem Ranking der schwache Auftritt aus der Vorwoche gegen die Seahawks noch etwas nach.
Gegen Denver profitierten seine Zahlen zudem von Emmett Johnsons langem Touchdown, bei dem der Rookie den Großteil der Yards nach dem Catch erzielte.
Mahomes hat natürlich nach wie vor jeden Wurf im Arsenal, doch dem Superstar-Quarterback fehlt seit geraumer Zeit die Konstanz bei seinen Pässen. Das Gefühl, dass Mahomes Spiele im Alleingang gewinnen kann, ist nicht mehr so präsent, wie es mal war.
Platz 5: Trevor Lawrence (Jacksonville Jaguars)
Apropos Konstanz: Genau diese liefert Trevor Lawrence seit der Niederlage gegen die Broncos in Week 2 Woche für Woche. Beim klaren 42:7-Sieg gegen die Colts wurde Lawrence zum dritten Mal in dieser Saison vorzeitig in den Feierabend geschickt, weil die Führung seines Teams uneinholbar war.
In einer ausgezeichnet designten Offense fühlt sich Lawrence immer wohler und zeigt, warum er einst an Nummer 1 gedraftet wurde. Egal ob es gegen Druck ist, Lawrence enge Fenster treffen muss oder gefühlvolle Touchpässe versucht - aktuell gelingt ihm das fast alles.
Platz 4: Joe Burrow (Cincinnati Bengals)
Drei Interceptions gegen die Tennessee Titans? Zugegeben, da waren in Woche 8 einige hässliche Würfe von Joe Burrow mit dabei. Allerdings verlor der Star-Quarterback dabei nie die Ruhe und arbeitete sein Team immer wieder zurück ins Spiel.
Letztlich standen 462 Passing Yards zu Buche, dank seiner fünf Touchdown-Pässe führt er die gesamte Liga mit insgesamt 20 TD-Würfen an - obwohl er sogar schon seine Bye Week hatte.
Mit solch einem Burrow bleiben die Bengals in jedem Spiel drin, auch wenn sie mal höher in Rückstand geraten. Dementsprechend verzeihbar sind auch seine Fehler.
Platz 3: Caleb Williams (Chicago Bears)
Caleb Williams ist seine Verletzungspause überhaupt nicht anzumerken. Der junge Quarterback begeistert mit starkem Verhalten in der Pocket, ist noch immer ein explosiver Läufer und erhält Spielzüge regelmäßig länger am Leben - als die meisten Quarterbacks.
Dabei glänzt er aber auch im regulären Quarterback-Spiel mit Pässen in enge Fenster und einer guten Übersicht. Gepaart mit sehr guten Umständen um ihn herum ist für Williams in diesem Jahr alles möglich.
Caleb Williams weicht Druck regelmäßig aus.
Bild: Icon Sportswire
Platz 2: Brock Purdy (San Francisco 49ers)
Vom Mr. Irrelevant zum MVP-Kandidaten? Purdy war lange der Mann der Stunde, ehe er vor der Bye Week erstmals wackelte und bei der Niederlage gegen die Atlanta Falcons schlecht aussah.
Nichtsdestotrotz überzeugt der Quarterback der 49ers in dieser Saison mit einem fast fehlerfreien Spiel, in dem er aber konstant explosive Plays auflegt und zur Not auch als Läufer überzeugt. Und das, obwohl ihm immer wieder wichtige Anspielstationen wegen Verletzungen wegbrechen.
Platz 1: Josh Allen (Buffalo Bills)
Josh Allen ist ein Alien und bräuchte eigentlich seine ganz eigene Kategorie. Als Passer überzeugt der Quarterback zwar auch immer wieder, taucht hier aber in den wenigsten Kategorien ganz oben auf. Es ist vor allem seine Physis als Läufer, die ihn gepaart mit seinem guten Passspiel zur fast unaufhaltsamen Naturgewalt machen.
Mit 20 Total Touchdowns (elf via Pass, neun via Lauf) hat nur Burrow mehr Total Touchdowns, gerade seine Vielseitigkeit ist aber Allens absoluter Trumpf. Der Bills-Quarterback ist unausrechenbar.
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