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NFL: So beeinflusst die Free Agency die Draft Order

Aktualisiert:

von Luis Woppmann

NFL

NFL: Maxx Crosby Trade geplatzt - Netz amüsiert sich

Videoclip • 01:43 Min


In der Free Agency kam es zu mehreren Blockbuster-Verpflichtungen. Das beeinflusst auch die Draft-Picks einiger Franchises.

von Luis Woppmann

Wie gewohnt ging es direkt an den ersten beiden Tagen der Free Agency richtig zur Sache. Mehrere Franchises haben ihre Schwachstellen mit teuren Neuzugängen besetzt.

ran zeigt, für welche Teams das Auswirkungen auf ihre Draft-Picks hat.

New Orleans Saints

Lange Zeit galt Jeremiyah Love laut Draft-Experten wie NFL-Network-Reporter Lance Zierlein als sehr wahrscheinlicher Pick für die Saints. Immerhin stellt die Position des Running Backs eine der größten Schwachstellen für die Franchise dar.

Diese hat man jetzt aber mit der Verpflichtung von Travis Etienne beseitigt. Der 26-Jährige galt neben Kenneth Walker als bester Free Agent auf seiner Position. In der abgelaufenen Saison erlief er 1107 Yards und fing zusätzlich Pässe für 292 Yards. Dadurch ist es höchst unwahrscheinlich, dass New Orleans ihren hohen Draft-Pick für Love verwenden.

Mehr Handlungsbedarf besteht auf der Position des zweiten Wide Receivers neben Chris Olave. Außerdem wird der achtmalige Pro Bowler Cameron Jordan in der nächsten Saison 36 Jahre alt. Ein neuer Edge Rusher könnte daher eine weitere Option sein.

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Kansas City Chiefs

Gleiches gilt auch für die Chiefs. Sie galten als zweitgrößter Interessent von Jeremiyah Love. ESPN-Draft-Guru Mel Kiper Jr. sah den Running Back unter anderem als perfekten Fit für die Franchise.

Durch die Verpflichtung von Kenneth Walker hat sich die Personalie aber auch erledigt. Stattdessen fokussiert man sich im Draft vermutlich auf neue Wide Receiver. Immerhin gab es seit 2022 keinen Spieler auf dieser Position mehr in Kansas City, der die 1000 Yards-Marke knacken konnte.

Zudem verabschiedete sich Leo Chenal in der Free Agency, weshalb es Bedarf auf der Position des Linebackers gibt. Und auch ein neuer Cornerback wäre dringend nötig für die Chiefs.

Tennessee Titans

Die Titans haben in den ersten zwei Tagen der Free Agency ganze 270 Millionen Dollar ausgegeben. Hauptsächlich hat sich dabei etwas in der fünftschlechtesten Defense der NFL getan. Auf der Position des Edge Rushers besteht folglich nicht mehr der größte Bedarf, weswegen man sich der Beschaffung von Targets für Cam Ward widmen kann.

Mit dem vierten Pick im Draft kann man sich im Endeffekt frei aussuchen, welchen Offensivspieler man sich zulegen möchte. Dabei wäre zum einen Jeremiyah Love eine Option als zweiter starker Running Back neben Tony Pollard. Zum anderen könnte man sich mit Carnell Tate den vermeintlichen besten Wide Receiver des Jahrgangs sichern.

San Francisco 49ers

Mit Mike Evans haben die 49ers einen absoluten Star-Receiver verpflichten können, der den Wide Receiver Room auf einen Schlag deutlich anhebt. Daher ist denkbar, dass man sich zu Beginn des Drafts eher auf andere Positionen fokussiert.

Beispielsweise auf die Offensive Line. Dort wird Trent Williams noch vor dem Start der neuen Saison 38 Jahre alt. Offensive Tackle Caleb Lomu könnte für die "Niners" ein passender Ersatz sein.

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Washington Commanders

Die Commanders haben sich für 100 Millionen Dollar die Dienste von Defensive End Odafe Oweh gesichert. Der 27-Jährige unterschreibt einen Vierjahresvertrag in Washington. Damit haben sie die Position mit dem größten Bedarf im Team gedeckt und werden im Draft voraussichtlich keinen Edge Rusher an Stelle sieben nehmen.

Stattdessen könnte man sich im starken Wide-Receiver-Jahrgang umschauen um Jayden Daniels mit einem zuverlässigen Target auszustatten. Auch Daleb Downs wäre eine Option, vor allem weil die Franchise die meisten Yards in der Vorsaison zugelassen hat, darunter auch viele Big Plays.

New England Patriots

Die New England Patriots verhielten sich am ersten Tag der Free Agency eher verhalten. Doch an Tag zwei knallte es. Romeo Doubs unterschreibt in New England einen Vierjahresvertrag im Wert von rund 70 Millionen Dollar und soll wohl der neue WR1 werden. Die Patriots haben damit derzeit einen mehr als gefüllten Wide-Receiver-Room und sind anscheinend immer noch an AJ Brown interessiert.

Nachdem man Khyiris Tonga an die Chiefs verloren hat besteht Bedarf auf der Position des Defensive Tackle. Zudem wurde Morgan Moses gerade 35 Jahre alt und Will Campbell hatte noch nicht den Impact, den man sich von ihm gewünscht wäre. Demnach wäre auch ein neuer Offensive Tackle denkbar.

NFL Cap Space aller 32 NFL-Teams für 2026: Titans an der Spitze, Bills im Minus

  • NFL: Cap Space aller 32 Teams
    Für die Saison 2026 liegt der Salary Cap der NFL bei etwa 301,2 Millionen US-Dollar. Aber wie viel Kohle können die Teams überhaupt ausgeben? ran gibt einen Überblick. (Quelle: Spotrac, Stand: 15. März 2026, 22:00 Uhr)

    Getty Images

  • Platz 32: Buffalo Bills
    Cap Space: -5.173.625 US-Dollar

    USA TODAY Network

  • Platz 31: Tampa Bay Buccaneers
    Cap Space: 972.385 US-Dollar

    Icon Sportswire

  • Platz 30: Chicago Bears
    Cap Space: 2.152.485 US-Dollar

    Getty Images

  • Platz 29: Cleveland Browns
    Cap Space: 8.492.430 US-Dollar

    UPI Photo

  • Platz 28: Jacksonville Jaguars
    Cap Space: 10.156.632 US-Dollar

    IMAGO/Icon Sportswire

  • Platz 27: Minnesota Vikings
    Cap Space: 10.742.654 US-Dollar

    imago

  • Platz 26: Miami Dolphins
    Cap Space: 11.655.650 US-Dollar

    IMAGO/ZUMA Press Wire

  • Platz 25: Carolina Panthers
    Cap Space: 17.092.548 US-Dollar

    USA TODAY Network

  • Platz 24: Cincinnati Bengals
    Cap Space: 18.981.724 US-Dollar

    USA TODAY Network

  • Platz 23: Dallas Cowboys
    Cap Space: 18.990.064 US-Dollar

    ZUMA Press Wire

  • Platz 22: Atlanta Falcons
    Cap Space: 20.369.157 US-Dollar

    IMAGO/Icon Sportswire

  • Platz 21: Kansas City Chiefs
    Cap Space: 20.611.171 US-Dollar

    ZUMA Press Wire

  • Platz 20: Denver Broncos
    Cap Space: 23.050.890 Dollar

    IMAGO/Imagn Images

  • Platz 19: New Orleans Saints
    Cap Space: 17.486.572 US-Dollar

    Icon Sportswire

  • Platz 18: Las Vegas Raiders
    Cap Space: 25.440.604 US-Dollar

    Imagn Images

  • Platz 17: Los Angeles Rams
    Cap Space: 26.325.122 US-Dollar

    getty

  • Platz 16: New York Giants
    Cap Space: 26.587.039 US-Dollar

    Getty Images

  • Platz 15: Pittsburgh Steelers
    Cap Space: 27.094.857 US-Dollar

    AFP/GETTY IMAGES /SID/Nic Antaya

  • Platz 14: Houston Texans
    Cap Space: 29.252.800 US-Dollar

    ZUMA Wire

  • Platz 13: Green Bay Packers
    Cap Space: 31.451.647 US-Dollar

    USA TODAY Network

  • Platz 12: Detroit Lions
    Cap Space: 32.634.019 US-Dollar

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  • Platz 11: Philadelphia Eagles
    Cap Space: 35.714.562 US-Dollar

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  • Platz 10: New York Jets
    Cap Space: 36.722.779 US-Dollar

    IMAGO/Newscom World

  • Platz 9: Indianapolis Colts
    Cap Space: 43.461.488 US-Dollar

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  • Platz 8: Seattle Seahawks
    Cap Space: 44.430.194 US-Dollar

    Imagn Images

  • Platz 7: New England Patriots
    Cap Space: 45.847.728 US-Dollar

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  • Platz 6: San Francisco 49ers
    Cap Space: 46.081.847 US-Dollar

    Imagn Images

  • Platz 5: Baltimore Ravens
    Cap Space: 47.208.212 US-Dollar

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  • Platz 4: Arizona Cardinals
    Cap Space: 53.988.036 US-Dollar

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  • Platz 3: Los Angeles Chargers
    Cap Space: 60.596.698 US-Dollar

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  • Platz 2: Washington Commanders
    Cap Space: 63.860.824 US-Dollar

    Getty Images

  • Platz 1: Tennessee Titans
    Cap Space: 75.700.696 US-Dollar

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Baltimore Ravens

Es herrscht reines Chaos bei den Ravens in der Free Agency. Erst das Drama um Maxx Crosby, dann die Verpflichtung von Trey Hendrickson - letztendlich brach mit Tyler Linderbaum noch eine Stütze der Defense weg. Es besteht also dringender Handlungsbedarf in Baltimore. Nicht zuletzt weil Right Guard Daniel Faalele  eine der größten Schwachstellen in der Defense der Ravens in der abgelaufenen Saison war, weswegen es eher unwahrscheinlich ist, dass sie den 26-Jährigen in der Free Agency zurückholen werden.

Guard Olaivavega Ioane gilt daher laut CBS-Reporter Garrett Podell derzeit als heißester Kandidat für den Pick an vierzehnter Stelle. Zusätzlich besteht noch Bedarf auf der Position des Tight Ends, nachdem sich Isaiah Likely und Charlie Kolar anderen Franchises angeschlossen haben.

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Carolina Panthers

Die Panthers verpflichten Pass Rusher Jaelan Phillips für vier Jahre und überweist für diesen Zeitraum die Mega-Summe von 120 Millionen Dollar an den Ex-Eagles-Star. Ein dringend nötiger Neuzugang, denn in der abgelaufenen Spielzeit konnte Carolina gerade einmal 32 Sacks verbuchen - die drittwenigsten in der NFL. Einen weiteren Pass Rusher wird es in Runde eins daher nicht geben.

Mit Devin Lloyd konnte man sich zudem die Dienste eines der besten Linebacker der NFL sichern. Auch auf dieser Position ist man damit gut aufgestellt. Daher schaut man sich im Draft voraussichtlich eher nach einem neuen Tight End um. CBS-Reporter Garrett Podell sowie weitere Reporter schätzen dabei Kenyon Sadiq als guten Fit für die Panthers ein.

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