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Beide kämpfen um Divisionsspitze

NFL: Verlieren verboten! Warum Kansas City Chiefs gegen Buffalo Bills ein "Must Win" für beide ist

Aktualisiert:

von Kai Esser

NFL, American Football Herren, USA AFC Divisional Round-Kansas City Chiefs at Buffalo Bills Jan 21, 2024; Orchard Park, New York, USA; Kansas City Chiefs quarterback Patrick Mahomes (15) greets Buffalo Bills quarterback Josh Allen (17) following the 2024 AFC divisional round game at Highmark Stadium. Orchard Park Highmark Stadium New York USA, EDITORIAL USE ONLY PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY Copyright: xMarkxJ.xRebilasx 20240118_mjr_su5_019

Bild: Imagn Images


Das Topspiel des 9. Spieltags der NFL steigt in Orchard Park: Buffalo Bills gegen Kansas City Chiefs ist die AFC-Rivalität der Neuzeit. Diesmal kommt es zu einem Novum - und macht es zu einem Must-Win-Spiel. Für beide.

Von Kai Esser

In 2000er-Jahren der NFL war es Tom Brady gegen Peyton Manning, in den 2010er-Jahren Tom Brady gegen Ben Roethlisberger und in den 2020er-Jahren heißt die größte Quarterback-Rivalität der AFC Patrick Mahomes gegen Josh Allen.

Am Sonntag kommt es zum zehnten Duell der beiden - MVP empfängt Ex-MVP. Allen ist, seit er in der Liga spielt, jeweils Zweiter in den Kategorien Touchdowns, Yards und Siege. Jeweils hinter - na klar - Mahomes. Aktuell führt Mahomes den Vergleich mit 5-4 Siegen an, allerdings 1-4 in der Regular Season

Am 9. Spieltag (ab 22:25 Uhr im Liveticker auf ran.de) kommt es jedoch zu einer Premiere: Erstmals sind beide bei ihrem Aufeinandertreffen nicht an der Spitze ihrer Division. Auch deshalb heißt es: Verlieren verboten - und zwar sowohl für die Buffalo Bills, als auch für die Kansas City Chiefs.

Buffalo Bills: Erstmals seit 2019 nicht Division-Sieger?

Aktuell grüßen die New England Patriots von der Spitze der AFC East. Und das auch dank eines Sieges in Buffalo. Nicht nur wegen der traditionellen Rivalität zum Nachbarn aus Massachusetts tut diese Niederlage den Bills weh, sondern auch, weil der Tiebreaker damit erst einmal futsch wäre. Heißt: Stehen beide Teams bei der gleichen Bilanz, wären die Patriots trotzdem vorne.

Sollten die Bills also verlieren und die Patriots zuvor die Atlanta Falcons schlagen, dann wären es schon effektiv zwei Spiele, die die Bills hinter dem Team mit der aktuell längsten Siegesserie der Liga wären. Seit 2020 einschließlich hieß der Sieger der AFC East stets Buffalo.

Zudem sind die Patriots aktuell das einzige Team mit positiver Bilanz, gegen das die Mannen von Head Coach Sean McDermott gespielt haben - und das verloren sie. Ja, die Bills stehen mit 5-2 gut da, aber ein Sieg gegen Kansas City wäre ein Statement an die Leute, die Buffalo noch nicht vollends vertrauen.

Und apropos Tiebreaker: Eine Niederlage auf der Abschiedstour des Highmark Stadium in Orchard Park würde auch bedeuten, dass die Chiefs die Oberhand über Josh Allen und Co. hätten, wenn es zu einem Gleichstand beim Record käme.

Apropos Highmark Stadium: Die Bills werden alles daran setzen, dass das letzte Gastspiel von Mahomes dort kein Sieg wird. "Ich weiß, dass sie uns da oben wirklich nicht mögen", sagte er bei einer Medienrunde zuletzt.

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Trotz Erfolgswelle: Kansas City Chiefs droht Platz drei der AFC West

Umgekehrt wollen die Chiefs dieses Szenario verhindern. Kaum zu glauben: Erst in der vergangenen Woche ist die Mannschaft von Head Coach Andy Reid erstmals ins Playoff-Picture gestoßen - und dort auch nur als siebter Seed. Ein Wild-Card-Team waren die Chiefs mit Mahomes noch nie!

Damit sich das nicht ändert, braucht Kansas City den Sieg dringend. Denn analog zur AFC East steht an der Spitze der AFC West mit den Denver Broncos ebenfalls ein Team, das aktuell fünf Siege in Folge zu verbuchen hat und mit 6-2 drauf und dran ist, die Division zu stehlen.

NFL Playoffs 2026 - Power Ranking vor Championship Games: Seattle Seahawks nicht zu stoppen

  • NFL Power Ranking vor den Championship Games
    Nur noch vier Teams sind in den Playoffs übrig und kämpfen in den Championship Games um den Einzug in den Super Bowl. Wer hat dabei die besten Karten? ran präsentiert das Power Ranking vor den Championship Games.

    UPI Photo

  • Platz 4: Denver Broncos (Vorwoche: 4)
    Ganz bitterer Playoff-Auftakt für die Denver Broncos, die beim Overtime-Sieg gegen die Buffalo Bills Bo Nix mit einem Knöchelbruch verloren haben. Mit Jarrett Stidham haben die Broncos nur noch Außenseiterchancen - Heimvorteil hin oder her. Da wird wohl auch die starke Defense um Patrick Surtain nicht ausreichen.

    Getty

  • Platz 3: Los Angeles Rams (Vorwoche: 5)
    Die Los Angeles Rams waren über weite Strecken der regulären Saison das heißeste Team der Liga und dementsprechend oft an der Spitze dieses Rankings. Doch nach der knappen Niederlage bei den Seattle Seahawks in Woche 16 hat L.A. nachgelassen, auch die Playoff-Siege in Carolina und bei den Bears waren wenig überzeugend. Die Rams werden eine klare Leistungssteigerung brauchen, um in Seattle zu bestehen.

    USA TODAY Network

  • Platz 2: New England Patriots (Vorwoche: 3)
    Am Ende gewannen die New England Patriots souverän gegen die Houston Texans. Positiv: Die Defense hat in den Playoffs absolutes Top-Format, sowohl Justin Herbert als auch C.J. Stroud hatten große Probleme in New England. Negativ: Quarterback Drake Maye macht in den Playoffs noch zu viele Fehler, gegen Houston hatte er bei zwei Fumbles Glück, dass er dabei den Ball nicht verlor. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass Maye auch Lichtblicke hat und wie in der Regular Season konstant starke Würfe zeigt. Ob das aber für den ganz großen Wurf reicht?

    Imagn Images

  • Platz 1: Seattle Seahawks (Vorwoche: 1)
    Die Seahawks sind als bestes Team in die Divisional Round gegangen und haben ihre Playoffs mit einem Knall gestartet. Rashid Shaheed hat sich mit seinem zweiten Return-Touchdown seit Woche 16 als perfekte Ergänzung zur Trade Deadline entpuppt, die Defense liefert ohnehin schon über die ganze Saison ab. Gegen die San Francisco 49ers hat Kenneth Walker gezeigt, dass er den Ausfall von Zach Charbonnet definitiv auffangen kann. Unterlaufen Sam Darnold nicht mehrere Turnovers, sind die Seahawks kaum zu schlagen.

    Imagn Images


Noch schlimmer für KC: Mit den Los Angeles Chargers belegt ein durchaus kompetentes Team mit der gleichen Bilanz im Moment Platz zwei. Ein Sieg der Chargers bei den Tennessee Titans, und die Chiefs lägen bei einer Pleite im Bundesstaat New York als Dritter der Division auch ein Spiel hinter den Chargers.

Chiefs müssen Welle reiten, solange es geht

Allerdings: Von den vergangenen sechs Spielen gewann der dreimalige Champion fünf. Aktuell ist die Offense in einem Flow. "Es macht richtig Spaß. Ich habe so viel Spaß wie lange nicht", erklärte Mahomes.

Diese Erfolgswelle müssen die Chiefs so lange reiten, wie nur irgend möglich. Die AFC scheint in diesem Jahr so ausgeglichen, wie lange nicht. Auch, weil die Chiefs mit 0-2 unerwartet schlecht gestartet sind.

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NFL Playoffs 2026 - Quarterback Ranking vor den Championship Games: MVP-Kampf an der Spitze

  • NFL: Quarterback-Ranking vor den Championship Games
    Die Regular Season der NFL ist zu Ende, die Championship Games stehen an. Nur noch vier Starting Quarterbacks sind dabei. ran zeigt das Ranking der Spielmacher vor dem letzten Schritt in den Super Bowl. Hinweis: Das Ranking bezieht sich auf die Leistungen der aktuellen Saison, die Leistungen der Wild Card- und Divisional Round sowie Playoff-Erfahrung und den Erfolg in der Postseason generell.

    Alle NFL-Highlights hier auf Joyn

    Imago

  • Platz 4: Jarrett Stidham (Denver Broncos)
    Nach Bo Nix' bitterer Verletzung muss Jarrett Stidham plötzlich die Broncos in den Super Bowl führen. Stidham hat seit 2023 keinen Pass in einem regulären Saisonspiel geworfen, in einem Playoff-Spiel trat Stidham noch nie in Erscheinung. In vier NFL-Spielen hat der 29-Jährige nur einen Sieg vorzuweisen. Stidham hat ganz offensichtlich klare Limitierungen und sollte sich darauf beschränken, Turnover zu vermeiden.

    Getty Images

  • Platz 3: Sam Darnold (Seattle Seahawks)
    Seit Woche elf spielt Sam Darnold nur noch unterdurchschnittlichen Football. Ein Passer Rating nahe der 80. Die Seattle Seahawks wären wohl einstimmig Top-Favorit auf den Super Bowl, wenn man nicht die stete "Angst" haben müsste, dass Darnold seinem Team das Spiel verliert. Gegen die San Francisco 49ers hat ihm zudem eine Bauchmuskelverletzung zu schaffen gemacht. Gegen die Niners zeigte Darnold, auch wegen des klaren Spielausgangs, ein unauffälliges Spiel. Ob das auch im weiteren Verlauf der Saison reichen wird, hängt wohl von der Seahawks-Defense ab.

    2025 Getty Images

  • Platz 2: Drake Maye (New England Patriots)
    Drake Maye hat zwei Playoff-Spiele mit Licht und Schatten hinter sich. In der Postseason zeigt er sich fehleranfälliger, gegen die Texans unterliefen ihm gleich drei Fumbles. Maye hat aber auch gezeigt, warum er in der Regular Season ein MVP-Kandidat war: Präzise Pässe in enge Fenster und auch die langen Würfe bringt er so sicher wie kaum ein anderer Quarterback an. Für die Spitze dieses Rankings muss er aber die Turnover minimieren.

    Imagn Images

  • Platz 1: Matthew Stafford (Los Angeles Rams)
    Der Favorit auf den MVP-Titel ist auch unser bester verbleibender Quarterback. Dabei hat auch Stafford gegen die Bears keine Bäume ausgerissen, aber er spielt weitestgehend fehlerfreien Football und liefert konstant ab, wenn es darauf ankommt. Das hat er auch beim knappen Sieg gegen die Panthers in der Wild Card Round gezeigt. Gepaart mit seiner Erfahrung als Super-Bowl-Champion kann er am ehesten ein Spiel komplett an sich reißen.

    Newscom World


Und auch persönlich geht es bei diesem Duell für beide Quarterbacks um etwas: Laut den meisten Buchmachern ist Patrick Mahomes aktuell Top-Favorit auf den MVP-Titel, direkt vor Josh Allen. Neben guten individuellen Statistiken sind Siege die beste Währung eines Quarterbacks bei der prestigeträchtigsten individuellen Auszeichnung, die die NFL zu bieten hat.

Und beide würden lügen, wenn sie sagen würden, dass sie die nicht zumindest auch ein kleines bisschen interessiert.

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