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Philadelphia Eagles: Stars reagieren gemischt auf Abgang von A.J. Brown zu den New England Patriots
Veröffentlicht:
von Mike StiefelhagenNFL
NFL: A.J. Brown und Drake Maye zaubern bereits
Videoclip • 01:02 Min
Nach dem lange erwarteten Trade von Star-Receiver A.J. Brown zu den New England Patriots sind die Philadelphia Eagles gespalten. Beim ersten Training nach dem Wechsel schwanken die Reaktionen der Profis zwischen echtem Bedauern und der Erleichterung.
Beim ersten gemeinsamen Training nach dem Abgang von A.J. Brown zu den New England Patriots zeigten sich Spieler der Philadelphia Eagles zwiegespalten.
Die Reaktionen reichten von einem Gefühl des Verlusts bis hin zur Erleichterung darüber, dass das Thema endgültig abgehakt ist.
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Der Wechsel hatte sich über Wochen abgezeichnet. Nach einer frustrierenden Spielzeit hatte Brown seine Unzufriedenheit mit der Eagles-Offense mehrfach und regelmäßig offen zur Schau gestellt. Dass es zur Trennung kommen würde, war damit kaum noch eine Überraschung.
Sportlich hinterlässt der Receiver dennoch eine große Lücke. In vier Jahren kam Brown auf zwei Saisons mit jeweils mehr als 1.400 Receiving-Yards, erreichte zweimal den Super Bowl und gewann diesen einmal. Auch in der Kabine galt er als prägende Figur.
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Eagles-Star Mitchell: "Wie ein großer Bruder"
Cornerback Quinyon Mitchell machte aus seiner Verbundenheit keinen Hehl. "Das ist mein großer Bruder. Ich wünsche ihm nur das Beste. Es ist ein Geschäft. Er hat mir geholfen, mich spielerisch weiterzuentwickeln und mehr Selbstvertrauen zu gewinnen."
Mitchell betonte, wie sehr ihn der Routinier geprägt habe: "Dafür bin ich ihm dankbar, und ich liebe ihn wie einen großen Bruder." Die täglichen Duelle mit Brown im Training werde er vermissen.
Auch Cornerback Cooper DeJean zollte dem Abgewanderten Respekt. Brown sei der Erste gewesen, der ihn "All-Pro Coop" genannt und ihn angetrieben habe, diesem Anspruch gerecht zu werden.
"Wann immer man einen so großartigen Spieler verliert, tut das weh", sagte DeJean. "Er ist ein guter Freund von mir und war ein großartiger Teamkollege in unserer Kabine."
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Eagles-Star Mailata: "Gott sei Dank ist es vorbei"
Deutlich nüchterner fiel die Einschätzung von Left Tackle Jordan Mailata aus. "Ja, jetzt können wir nach vorne schauen. Ich glaube, die meisten von uns, die in den vergangenen sechs Wochen hier waren, haben innerlich längst abgeschlossen. Wir haben schließlich genug eigene Baustellen."
Den ständigen Schwebezustand empfand der Australier als belastend. "Ich weiß, es klingt furchtbar, aber: Gott sei Dank ist es vorbei. Es war ein schleichender Schmerz: Ist er dabei, ist er nicht dabei? Wir wussten es nicht so recht, und eigentlich war das gar nicht unser Fokus als Mannschaft", erklärte Mailata. Das Team müsse die vergangene Saison verarbeiten, ein neues Scheme und neue Spielzüge lernen und Jahr für Jahr neue und junge Spieler integrieren.
Zugleich rückt mit dem Abgang ein anderer Name in den Vordergrund: DeVonta Smith übernimmt nun die Rolle des Top-Receivers. Beim Training lag der Fokus sichtbar auf ihm.
Smith selbst gibt sich betont gelassen. "Ich gehe einfach raus und mache meinen Job", sagte er. „Egal, wie man es betrachten will. Nummer eins, zwei, drei, vier, wie auch immer. Am Ende des Tages haben wir alle eine Aufgabe zu erfüllen."
Barkley lobt Brown und kennt das Geschäft NFL - Hurts schlichtet
Running Back Saquon Barkley verteidigte seinen früheren Mitspieler nachdrücklich: "Ihr werdet mich kaum dazu bringen, etwas Schlechtes über A.J. Brown zu sagen", sagte er bei den freiwilligen Einheiten. "Ich bin ein großer Fan von ihm, einer meiner wirklich guten Freunde, einer meiner liebsten Teamkollegen überhaupt. Ich respektiere ihn als Menschen."
Zugleich ordnete Barkley den Wechsel nüchtern ein: "Aber das ist ein Geschäft. Das ist die NFL. Ob ich nicht hier bin, ob Jalen nicht hier ist, wer auch immer nicht hier ist – die Show geht weiter. So funktioniert die NFL."
Quarterback Jalen Hurts, dessen Verhältnis zu Brown zuletzt immer wieder Thema war, reagierte zunächst mit Humor. "Du hast dir ja die richtige Frage rausgesucht, um erst mal einen Schluck zu nehmen, was?", scherzte er und entspannte damit die Stimmung im Raum.
Anschließend wählte Hurts versöhnliche Worte: Nichts könne ersetzen, was beide gemeinsam erreicht hätten, an ihrem Verhältnis habe sich seit dem Saisonende 2025 nichts geändert, zwischen ihnen sei alles in Ordnung. Und er wünsche Brown alles Gute.
Für die Eagles beginnt damit die Zeit nach A.J. Brown.
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