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NBA-Finals - New York Knicks feiern Wunder von Manhattan: "Rechte Hand Gottes"
Aktualisiert:
von SIDran NBA Basketball
NBA-Finals: Taylor Swift nach Knicks-Comeback kaum zu bändigen
Videoclip • 01:17 Min
Nach einem Comeback für die Ewigkeit mit dramatischem Ende stehen die New York Knicks dicht vor dem dritten NBA-Titel. Die Promis im Madison Square Garden gerieten in Ekstase.
Taylor Swift hüpfte aufgeregt am Spielfeldrand, Adam Sandler klatschte ungläubig in die Hände, John McEnroe strich staunend über seine Kappe. Stars und Sternchen waren in Ekstase, nachdem OG Anunoby ein wahnsinniges Comeback der New York Knicks gekrönt und das Wunder von Manhattan vollendet hatte. 1,2 Sekunden vor Schluss brachte der Brite den Madison Square Garden mit seinem Tip-in zum Beben, der dritte NBA-Titel ist ganz nah.
Nach einem dramatischen 107:106 gegen die San Antonio Spurs heißt es in der Finalserie der Basketball-Profiliga 3:1, New York hat nun drei Chancen, erstmals seit 1973 auf den Thron zu steigen. Doch der Weg dorthin war zermürbend, kostete die leidgeprüften Fans Nerven.
Denn es lief wenig bei den Knicks in der ersten Hälfte, und als nach der Pause gut zwei Minuten gespielt waren, stand es 52:81. Nie zuvor hatte ein Team in den NBA-Finals einen Rückstand von 29 Punkten noch wettgemacht, bis zu dieser magischen Nacht im MSG mit einer Rekord-Aufholjagd samt kinoreifem Schlusspunkt.
5,7 Sekunden Restspielzeit zeigt die Uhr, 105:106 steht auf der Anzeige, OG Anunoby wirft nach einer Auszeit ein, er gibt den Ball Starspieler Jalen Brunson, doch der setzt seinen Dreierversuch auf den Ring. Anunoby reagiert am schnellsten, fliegt durch die Zone und tippt den Basketball mit den Fingerspitzen durch den Ring - dann rastet das Publikum aus.
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New York Knicks: "Rechte Hand Gottes" als Retter
Darunter ein Who's Who des Showbusiness, wie immer. Unter den 19.812 Fans im Garden waren die Dauergäste Spike Lee, Timothée Chalamet und Ben Stiller, auch Michael J. Fox, Swift und McEnroe waren gekommen, sie wurden nicht enttäuscht.
Die "rechte Hand Gottes" habe die Knicks gerettet, sagte Anunobys Teamkollege Karl-Anthony Towns, "es ist unglaublich", meinte Trainer Mike Brown: "Du musst im Leben ein bisschen Glück haben." Der Mann des Tages lobte die Widerstandskraft. "Wir haben schon viel durchgemacht. Wir haben uns schon oft zurückgekämpft", so Anunoby, "es geht einfach darum, dranzubleiben. Ein Spiel dauert 48 Minuten."
Nach der nächsten knappen Niederlage, noch unnötiger als das 104:105 in Spiel zwei, waren die Spurs bedient. "Ich kann es im Moment nicht wirklich erklären", sagte Überflieger Victor Wembanyama: "Wir waren in der zweiten Halbzeit eindeutig nicht die Mannschaft mit dem größten Hunger." Trainer Mitch Johnson nannte den Ausgang "gelinde gesagt enttäuschend".
NBA-Legende Charles Barkley wurde deutlicher, war fassungslos. "Wir haben die dümmste Basketballmannschaft in der Geschichte der Zivilisation gesehen", sagte der 63-Jährige in seiner Funktion als TV-Experte. Mit der hohen Führung im Rücken hätten die Spurs gedacht, "das Spiel sei vorbei".
Brunson (36 Punkte) und Anunoby (33) waren die Topscorer der Knicks, für New York kam Ariel Hukporti zum ersten Einsatz in den Finals. In 3:27 Minuten blieb der Center aus Stralsund, der nach Dirk Nowitzki (2011) und Isaiah Hartenstein (2025) zum dritten deutschen NBA-Champion werden könnte, aber ohne Zähler. Am Samstag (2:30 Uhr MESZ im Liveticker) hat er mit New York in San Antonio den ersten Matchball.
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