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Darts - Gabriel Clemens verpasst Teilnahme am World Masters knapp - Enttäuschung bei Niko Springer und Co.
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von Maximilian Kayserran Mehr Sport
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Videoclip • 01:07 Min
Am 29. Januar beginnt das erste Major-Turnier der PDC nach der Darts-WM. Einen Quali-Platz für das World Masters verpasste Gabriel Clemens nun knapp. Die anderen Deutschen schieden früh aus.
Von Maximilian Kayser
Nach zwei Turnieren in Katar und Saudi-Arabien steht das erste Major der PDC im Jahr 2026 an: Bei den World Masters treten die besten 24 Spieler der Darts-Weltrangliste sowie acht Qualifikanten gegeneinander an. Von Donnerstag bis Sonntag findet das Event im englischen Milton Keynes statt.
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Einen Tag vor Turnierstart duellierten sich 120 Spieler um die acht Qualifikanten-Plätze. Am Ende stand aus deutscher Sicht ein enttäuschendes Ergebnis da: Nur Gabriel Clemens erwischte einen starken Tag, im finalen Match musste aber auch er sich dem Niederländer Wessel Nijman geschlagen geben.
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Dank eines Weltklasse-Averages von über 105 Punkten konnte sich der Niederländer gegen "Gaga" mit 3:1 durchsetzen. Damit revanchierte sich die aktuelle Nummer 27 der Welt für die Weltmeisterschaft - damals bezwang Clemens Nijman mit 3:0.
Dabei begann das Quali-Match ähnlich wie das Duell bei der WM: Der Niederländer verpasste die Doppel, während der "German Giant" eiskalt blieb. Doch dann ließ Clemens sechs Satzdarts liegen - Nijman glich aus und checkte im Anschluss 164 zum Satz.
Satz zwei holte sich aber Clemens - ebenfalls mit einem High Finish. Doch dann drehte Nijman richtig auf, gab kein weiteres Leg mehr ab und gewann den finalen Satz per 121- sowie 83-Checkout. Der Niederländer hatte zu diesem Zeitpunkt bereits die deutsche Darts-Hoffnung Niko Springer ohne Satzverlust besiegt.
WM-Helden und Überraschungen unter den Qualifikanten
Unter den weiteren Qualifikanten gab es einige Überraschungen: So qualifizierte sich außer Wessel Nijman niemand, der in der Order of Merit zwischen Platz 25 und 40 steht. Bei den World Masters mit dabei ist mit Niels Zonneveld ein weiterer Niederländer - er schlug Kim Huybrechts für den Qualifikanten-Platz.
James Hurrell ist aktuell die Nummer 48 der Welt - dieses Jahr könnte es aber stark bergauf gehen. Bei der Darts-WM überraschte der Engländer, schlug Stephen Bunting und erreichte das Achtelfinale. Mit Siegen gegen den Deutschen Kai Gotthardt und Joe Cullen erkämpfte er sich nun einen Platz bei den World Masters.
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Für zwei große Überraschungen sorgten die WDF-Weltmeister von 2024 und 2025: Der Ire Shane McGuirk schlug unter anderem Cameron Menzies in dessen ersten offiziellen Turnier nach seinem WM-Ausraster, der Niederländer Jimmy van Schie schaltete Scott Williams aus. Beide stiegen erst dank der Qualifikation in die Order of Merit ein.
Das Teilnehmerfeld vervollständigten Jeffrey de Graaf, Connor Scutt und Madars Razma. Ersterer zeigte sich in Bestform und gab nicht einen Satz ab. Scutt besiegte unter anderem Max Hopp knapp, während der Lette Razma mit Siegen gegen Kevin Doets und WM-Viertelfinalist Krzyszstof Rarajski einen besonders schweren Weg zum Quali-Platz meisterte.
Enttäuschung bei den Deutschen sowie Peter Wright
Neben Gabriel Clemens war es ansonsten ein gebrauchter Tag für die deutschen Teilnehmer. Der Großteil scheiterte in der Runde der letzten 64 - nur Niko Springer und Clemens kamen weiter. Das allerdings in Duellen mit Pascal Rupprecht und Dominik Grüllich, zwei weiteren Deutschen.
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Auch große Namen scheiterten früh: Die früheren Weltmeister Michael Smith und Peter Wright unterlagen in ihrem ersten Match ebenso wie Dirk van Duijvenbode, der gegen die als Supertalent gehandelte Beau Grieves ausschied.
Unter den finalen 32 Teilnehmern des World Masters ist nun also nur ein Deutscher: Martin Schindler ist als 15. der Order of Merit gesetzt, er tritt am Samstagabend in der ersten Runde gegen den Engländer Luke Woodhouse an.
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