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Darts: Luke Humphries zittert sich in Belgien zum Titel gegen Jonny Clayton

Veröffentlicht:

von Christian Stüwe

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Videoclip • 01:02 Min


"Cool Hand Luke" führt im Finale der Belgian Darts Open gegen Jonny Clayton deutlich, zeigt dann aber Nerven. Der sechste Matchdart sitzt schließlich. Martin Schindler und Luke Littler scheitern bereits im Achtelfinale.

Mit 6:1 führte Luke Humphries am Sonntag im Finale der Belgian Darts Open – alles sah nach einem schnellen Sieg für "Cool Hand Luke" aus. Gegner Jonny Clayton wirkte müde, während Humphries souverän ein Leg nach dem anderen einsammelte.

Doch ab dem achten Leg bekam der Engländer plötzlich Probleme auf die Doppel-Felder. Während Humphries sichtlich mit seinen Nerven kämpfte, war "The Ferret" plötzlich zur Stelle: Der Waliser verkürzte auf 6:7.

Am Ende verpasste Humphries insgesamt fünf Matchdarts, doch der sechste fand schließlich sein Ziel. Während Clayton ein spektakuläres 161er-Finish verfehlte, traf Humphries die Doppel-10 zum 8:6-Endstand.

Für Humphries war es bereits der neunte Titel auf der European Tour. "Es ist immer schwierig, wenn man anfängt, die Nerven zu spüren. Jonny ist einer der am meisten unterschätzten Spieler der Welt – du kannst ihn einfach nicht abschütteln. Hier zu gewinnen, bedeutet mir sehr viel", bilanzierte der Champion.

Luke Littler und Martin Schindler scheiden im Achtelfinal aus

Vielleicht startete Clayton auch deshalb so schwach ins Finale, weil ihm das kräftezehrende Halbfinale noch in den Knochen steckte. Der Waliser hatte sich in der Vorschlussrunde erst im Decider mit 7:6 gegen Niels Zonneveld durchgesetzt.

Der Niederländer wiederum hatte am frühen Nachmittag im Achtelfinale bereits Superstar Luke Littler aus dem Turnier geworfen. Zonneveld checkte im entscheidenden Moment 147 Punkte zum 6:5-Sieg aus und schickte "The Nuke" damit in den ungewohnt frühen Feierabend.

Auch für Martin Schindler war im Achtelfinale Endstation. Deutschlands Nummer eins musste sich dem Belgier Andy Baetens knapp mit 5:6 geschlagen geben.

Turniersieger Humphries hatte in seinem Halbfinale deutlich weniger Mühe als Clayton: Er fegte Michael van Gerwen mit 7:2 vom Board.

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