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1. FC Kaiserslautern: Torhüter Julian Krahl offenbart Social-Media-Anfeindungen gegen seine Familie
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von ran.de2. Bundesliga
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Kaiserslauterns Torhüter Julian Krahl und seine Familie wurden Opfer von Hass-Kommentaren in den sozialen Netzwerken.
Mit Hass-Kommentaren in den sozialen Medien musste sich Kaiserslauterns Torhüter Julian Krahl in der jüngeren Vergangenheit beschäftigen.
"Als ich dann Vater geworden bin (2025, Anm. d. Red.), kamen besonders unter Familienbildern Kommentare, die ich nicht akzeptieren konnte", erklärte der 26-Jährige der "Bild".
"Da war einfach Hass da. Ich habe gesagt: Das möchte ich mir nicht antun und meiner Familie schon gar nicht", fügte der Zweitliga-Keeper hinzu.
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Krahl: "Hatte Instagram für eine lange Zeit komplett deaktiviert"
"Jeder ist heutzutage in den sozialen Netzwerken aktiv, es gibt zig Beiträge und dann siehst du einen Beitrag, in dessen Kommentarspalte du von unzähligen Leuten, die du in deinem Leben noch nie gesehen hast, bis aufs Blut beleidigt wirst", erklärte der Profi-Fußballer.
Deshalb zog Krahl persönlich auch Konsequenzen im Bezug auf seine Social-Media-Profile. "Ich hatte Instagram für eine lange Zeit komplett deaktiviert, weil im Laufe der letzten Saison viel Negativität aufkam", erklärte der 1,94-Meter-Hüne, "ich musste auch lernen, damit umzugehen. Ich habe mir schon einige Sachen zu Herzen genommen. Je länger du spielst, desto mehr Kritik gibt es. Leider ist es heutzutage oftmals so, dass Kritik schnell unter der Gürtellinie ist, wenn es persönlich wird oder gegen die Familie geht".
FCK-Keeper mit Appell gegen Hass im Netz
Deshalb richtete Krahl auch einen eindringlichen Appell an alle Pöbler in den sozialen Medien. "Ich hoffe, dass da viele Leute sich selbst mal hinterfragen, was sie posten. Unterstützung ja, Kritik ja. Aber alles, was persönlich ist, geht zu weit", sagte Krahl.
Der Torhüter steht seit dem Sommer 2022 beim FCK unter Vertrag, bestritt bislang 98 Pflichtspiele für den pfälzischen Traditionsverein.
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