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Bundesliga: "Beschämend" - Dachverband Fanhilfen kritisiert Innenminister
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von SIDran Fußball
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Der Dachverband der Fanhilfen hat vor der Sportministerkonferenz mit Blick auf das Thema Stadionsicherheit massive Kritik an der Politik geübt.
Im Vorfeld der am Donnerstag beginnenden Veranstaltung würden die Innenminister "weiter auf Konfrontationskurs gegenüber Fußballfans" gehen, hieß es in einer am Mittwoch veröffentlichten Mitteilung der Organisation.
Im Fokus der Kritik stehen die Innenminister der Länder Nordrhein-Westfalen und Sachsen, Herbert Reul und Armin Schuster (beide CDU). Beide hatten zuletzt in einem kicker-Interview unter anderem nicht ausgeschlossen, dass Klubs künftig für die Polizeikosten bei Hochrisikospielen aufkommen müssen.
"Diesen Weg halte ich aus unterschiedlichen Gründen für falsch", hatte Schuster zwar erklärt, "aber der Druck auf mich angesichts des Verhaltens spezieller Fans und des Nichteingreifens des Fußballs steigt und steigt."
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Der Dachverband der Fanhilfen warf den beiden Politikern in ihrem Statement vor, mithilfe "gefühlter Wahrheiten, haltloser Behauptungen und Drohungen" öffentlich Stimmung zu machen. Der "zuletzt versprochene Dialog mit Fans auf Augenhöhe" fehle weiterhin.
"Anstatt sich an eigene Zusagen zu halten und den Worten auch Taten folgen zu lassen, stellen die Innenminister lieber Fans öffentlich an den Pranger. Sie verweigern sich dem Dialog und der versprochenen Transparenz", kritisierte Danny Graupner vom Dachverband der Fanhilfen.
Erneut verspiele die Politik "das Vertrauen von Fußballfans", das Vorgehen sei "schlicht beschämend", erklärte Graupner weiter und forderte: "Die weiterhin auf dem Tisch liegenden realitätsfernen Vorschläge zu Verschärfungen, beispielsweise personalisierte Eintrittskarten und Gesichtsscanner an den Eingängen, müssen endlich zurückgenommen werden. Nur eine konstruktive und entlang der Fakten gemeinsam mit Fans geführte Debatte kann zu tragfähigen Lösungen führen."
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