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Bundesliga: Diese zwölf Neuzugänge könnten 2026/27 durchstarten - 1. FC Köln doppelt vertreten

Veröffentlicht:

von Dominik Hager

ran Fußball

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Videoclip • 01:26 Min


Die Bundesliga hat einige spannende Spieler dazu gewonnen. Wir werfen einen Blick auf zwölf noch eher unbekannte Spieler, die 2026/27 durchstarten können.

Nach insbesondere für die Kaderplaner aufreibenden Wochen ist das Transferfenster seit dem 1. September (20 Uhr) geschlossen. Die Bundesliga-Klubs haben keine Mühen gescheut, Verstärkungen ausfindig zu machen und einige interessante Akteure an Land zu ziehen.

Zu den bekanntesten Neuzugängen aus dem Ausland gehören Bayerns 50-Millionen-Mann Ismael Saibari, Dortmunds neues Griechenland-Juwel Konstantinos Karetsas und die Bundesliga-Rückkehrer Christopher Nkunku (Leipzig) und Moussa Diaby (Leverkusen).

Doch auch einige andere Neulinge, die (noch) nicht den ganz großen Namen haben, könnten die Bundesliga aufmischen. ran wirft einen Blick auf die zwölf spannendsten Bundesliga-Neuzugänge, deren Namen Stand jetzt noch nicht sonderlich geläufig ist.

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Joane Gadou (BVB) - 19,5 Millionen Euro

Beim BVB stehen die beiden Griechenland-Neuzugänge Konstantinos Karetsas und Giannis Konstantelias im Fokus, wenngleich sich zweiterer bereits schwer verletzt hat.

Joane Gadou steht hingegen noch nicht so im Blickfeld. Dabei hat sich der von RB Salzburg gekommene Abwehr-Youngster auf Anhieb einen Stammplatz auf der rechten Innenverteidiger-Position sichern können. Der 19-Jährige machte dabei einen sehr stabilen Eindruck und weiß vor allem mit seiner Athletik und seinen Fähigkeiten im Spielaufbau zu gefallen.

Stand jetzt hat Gadou beste Chancen, seinen Stammplatz auch dann zu behalten, wenn Nico Schlotterbeck und Emre Can zurückkehren. Dass sich RB Salzburg mit der Ausbildung junger Innenverteidiger-Talente auskennt, ist keine große Neuigkeit. Es ist nicht auszuschließen, dass Gadou einen ähnlichen Weg wie Dayot Upamecano einschlagen kann.

Marc Guiu (RB Leipzig) - 15 Millionen Euro

Zwar hat Marc Guiu beim FC Chelsea, also einen absoluten Weltklub, gespielt, jedoch dürfte er den meisten noch ziemlich unbekannt sein. Der 20-Jährige hat allerdings bereits gezeigt, dass er durchaus Torjäger-Qualitäten besitzt. Acht Tore und zwei Assists in 29 Pflichtspielen für die Londoner sind nicht verkehrt, bedenkt man, dass er lediglich 1146 Minuten auf dem Platz stand.

Guiu wurde einst beim FC Barcelona ausgebildet und spanischer U21-Nationalspieler. Der Youngster bringt eine Größe von fast 1,90 Metern mit, ist aber trotzdem technisch beschlagen und kann Bälle festmachen. Damit bringt Guiu definitiv ein spannendes Profil mit.

Leo Sauer (VfB Stuttgart) - 15 Millionen Euro

Der Name Leo Sauer dürfte ist so manchem Deutschland-Fan in Erinnerung geblieben, weil dieser die Abwehr des DFB-Teams bei der 0:2-Blamage in der WM-Qualifikation gegen die Slowakei ordentlich durcheinander wirbelte.

Ansonsten ist Sauer eigentlich eher noch ein unbeschriebenes Blatt. In der Eredivisie glückten ihm in der letzten Saison nur fünf Torbeteiligungen in 20 Spielen.

Dennoch gibt es gute Gründe, warum der VfB 15 Millionen Euro für den 20-Jährigen locker gemacht hat. Mit seiner Schnelligkeit, Unbekümmertheit und seinen technischen Anlagen passt er perfekt in die Philosophie der Schwaben.

Ein wenig Anlaufzeit wird Sauer zwar wohl noch benötigen, jedoch bringt er definitiv die nötigen Anlagen mit, um zu einer Attraktion in der Bundesliga zu werden.

Nathan De Cat (TSG 1899 Hoffenheim) - 18,5 Millionen Euro

Nathan De Cat ist gerade mal 18 Jahre alt, hat für Anderlecht aber bereits 53 Pflichtspiele auf das Tacho gebracht. Der belgische Mittelfeldspieler gilt als grandioses Talent und probiert sich nun zum ersten Mal in einer großen Liga.

Die TSG hat für den Youngster 18,5 Millionen Euro locker gemacht, was nicht viel Geld ist, wenn man bedenkt, dass viele Scouts De Cat ganz weit oben auf der Liste hatten.

Gelingt es dem Neu-Hoffenheimer den Vorschusslorbeeren gerecht zu werden, darf man sich auf einen begnadeten zentralen Mittelfeldspieler freuen. Es besteht lediglich die Gefahr, dass De Cat weggekauft wird, ehe er sein Potenzial auch nur ansatzweise ausschöpfen kann.

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Alfonso Moreira (Bayer 04 Leverusen) - 29,5 Millionen Euro

Bayer 04 Leverkusen hat im Transfer-Sommer 2026 mächtig investiert. Unter anderem flossen fast 30 Millionen Euro in Alfonso Moreira. Dieser dürfte in Deutschland noch ziemlich unbekannt sein, war zuletzt bei Olympique Lyon sehr aber erfolgreich.

19 Torbeteiligungen in 37 Spielen sprechen jedenfalls für eine hohe Effizienz. Der 21-Jährige bringt als starker Dribbler und feiner Techniker sehr viel mit und könnte in der Bundesliga so richtig explodieren. In Leverkusen dürfte der portugiesische U-21-Nationalspieler auch die passenden Gegebenheiten vorfinden.

Keisuke Goto (SC Freiburg) - 10 Millionen Euro

Wenn der SC Freiburg zehn Millionen Euro für einen Spieler in die Hand nimmt, dann nur, wenn man auch absolut überzeugt von diesem ist. Der fünfmalige japanische Nationalspieler gehörte zuletzt eigentlich noch der RSC Anderlecht, war jedoch als Leihspieler von St. Truiden aktiv. Dort konnte er mit 13 Toren und acht Assists in 40 Spielen auf sich aufmerksam machen.

Der 21-Jährige ist ein hervorragender Strafraumstürmer, da er über einen starken Abschluss und einen ausgeprägten Torinstinkt verfügt. Goto hat ein gutes Gespür für den Raum und kann auch seine Nebenmänner mit geschickten Zuspielen einsetzen.

Entwickelt sich Goto weiterhin so rasant weiter, darf sich Freiburg über einen großartigen Stürmer freuen.

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Raphael Onyedika (Eintracht Frankfurt) - 9 Millionen Euro

Die Frankfurter haben einen schwierigen Transfersommer hinter sich, der in Summe mit ordentlich Qualitätsverlust einherging. Nur wenige Deals von Markus Krösche wirken auf den ersten Blick vielversprechend. Raphael Onyedika für nur neun Millionen Euro unter Vertrag genommen zu haben, ist aber definitiv ein Ausrufezeichen.

Der Nigerianer war in Brügge praktisch unverzichtbar und hat in vier Jahren 183 Pflichtspiele bestritten. Die SGE war bereits im Vorjahr dran, jedoch hat es erst in diesem Sommer geklappt. Der günstige Preis ist darin begründet, dass der Vertrag des 25-Jährigen im Sommer 2027 ausgelaufen wäre.

Onyedika bringt die Erfahrung aus 24 Champions-League-Spielen mit. Nach den Abgängen von Larsson und Skhiri liegt die Last im zentralen Mittelfeld voll auf seinen Schultern.

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Juma Bah (FC Augsburg) - Leihe

Der FC Augsburg geht mit einer äußerst interessanten Mannschaft in die Saison, die über reichlich jugendlichen Esprit und viel Talent verfügt. Last-Minute-Leihspieler Juma Bah passt perfekt in das neue Konzept beim FCA.

Der Innenverteidiger gehört eigentlich Manchester City, war jedoch bereits im Vorjahr als Leihspieler in Nizza aktiv. Dort sammelte er reichlich Spielzeit, stieg mit den Südfranzosen aber beinahe ab.

Gänzlich fehlerfrei agierte Bah nicht, jedoch wurde sein grundsätzliches Potenzial deutlich. Mit seiner Größe von 1,95 Metern ist der Innenverteidiger eine echte Erscheinung und in der Luft kaum zu bezwingen.

An seiner Zweikampfführung muss Bah noch arbeiten, zumal er in der Vergangenheit häufig zu Fouls griff und sich Karten abholte. Man darf gespannt sein,  ob er seine Schwachstellen in Augsburg beheben kann.

Emmanuel Latte Lath (Union Berlin) - Leihe mit Kaufoption

Der Angreifer mit dem klangvollen Namen hat bei Union Berlin direkt in seinem ersten Bundesligaspiel getroffen und trägt die Hoffnungen im nicht gerade optimal besetzten Angriff der Eisernen.

Latte Lath hat einen äußerst ungewöhnlichen Karriereweg hinter sich. Im Februar 2025 wechselte er für satte 21,25 Millionen Euro nach Atlanta in die MLS. Damit war er der fünftteuerste Neuzugang in der Geschichte der nordamerikanischen Profi-Liga.

Mit elf Toren in 48 Spielen war seine Ausbeute bei Atlanta eher mäßig, jedoch hatte er zuvor eigentlich bei all seinen Klubs bewiesen, dass er weiß, wo das Tor steht. Nun stellt sich die Frage, ob er seinen Torinstinkt auch endlich in einer europäischen Top-Liga abrufen kann. Der 27-Jährige kickt zunächst auf Leihbasis für Union, jedoch haben die Berliner eine Kaufoption.

Thijs Dallinga (1. FC Köln) - Leihe

Thijs Dallinga hat nicht lange gebraucht, um sich in der Bundesliga einen Namen zu machen. Der 26 Jahre alte Leihspieler vom FC Bologna benötigte nur 25 Minuten, um einen 1:2-Rückstand gegen die TSG 1899 Hoffenheim in einen 3:2-Sieg zu verwandeln.

Der wuchtige und 1,90 Meter große Angreifer machte in der Saison 2023/24 mit 14 Ligue-1-Tore auf sich aufmerksam, jedoch lief es im Anschluss beim FC Bologna nicht mehr so rund.

Der Einstand beim Effzeh war allerdings äußerst vielversprechend. Ohnehin dürfte der Niederländer gut ins Konzept der Kölner passen. Mit seiner Präsenz ist Dallinga schließlich auch in der Lage, Räume für die schnellen Außenstürmer zu öffnen.

Mikey Moore (1. FC Köln) - Leihe

Der 1. FC Köln hat mit die spannendste Flügelzange der Bundesliga. Während Said El Mala die linke Seite unsicher macht, könnte Mikey Moore das Pendant auf der rechten Seite abgeben. Der 19 Jahre alte Leihspieler von den Spurs ist schnell und technisch äußerst beschlagen.

Moore stand am ersten Premier-League-Spieltag sogar in der Startelf, wollte jedoch nicht auf die Chance verzichten, in Köln regelmäßig zum Einsatz zu kommen.

Der junge Winger hat die U18 Premier League mit 29 Torbeteiligungen in 22 Partien förmlich dominiert und lieferte in den englischen Junioren-Auswahlen stets herausragende Zahlen.

Moore hat absolutes Star-Potenzial. Selbst wenn er dieses in Köln noch nicht in Gänze ausschöpfen wird, darf sich die Bundesliga auf spektakuläre Momente freuen.

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Terem Moffi (HSV) - 2 Millionen Euro

Der Hamburger SV hat ein unfassbares Transferfenster hinter sich und konnte sich auf zahlreichen Positionen verstärken. Bei all den neuen Namen geriet jener von Terem Moffi ein wenig in den Hintergrund.

Dabei ist es von enormer Relevanz, dass Moffi bei den Rothosen zündet. In der vorherigen Saison hatte der HSV ein fast schon dramatisches Stürmerproblem. Dieses soll nun Moffi lösen, der für mickrige zwei Millionen Euro kam.

Bemerkenswert: Vor drei Jahren kostete der 27-Jährige noch 22,5 Millionen Euro. Moffi zählte zu den verlässlichsten Stürmern in der Ligue 1 und knipste 2022/23 sogar 18-mal.

Seit seinem Kreuzbandriss befindet sich der Stürmer jedoch auf der Suche nach der alten Form. Sollte er diese finden, hat der HSV ein wahres Super-Schnäppchen gemacht.

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