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Bundesliga - Pyro-Vergehen: Wieder hohe Geldstrafe für den HSV

Veröffentlicht:

von SID

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Videoclip • 01:12 Min


Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat den Bundesligisten Hamburger SV für das Fehlverhalten seiner Fans erneut kräftig zur Kasse gebeten.

Der HSV muss 119.000 Euro zahlen, weil seine Anhänger vor der Partie gegen die TSG Hoffenheim (1:2) am 25. April laut DFB im Rahmen einer Choreo mindestens 50 Pyroartikel abbrannten. Zu Beginn der zweiten Halbzeit wurden zudem mindestens 46 weitere pyrotechnische Gegenstände entzündet, der Wiederanpfiff verzögerte sich durch die enorme Rauchentwicklung um knapp sieben Minuten.

Der HSV hatte erst im Juni für ein ähnliches Vergehen seiner Fans beim Bundesligaspiel bei Borussia Dortmund (2:3) im März eine Strafe in Höhe von 153.000 Euro aufgebrummt bekommen.

Von den 119.000 Euro für die Vorfälle beim Hoffenheim-Spiel kann der Verein bis zu 39.650 Euro für eigene sicherheitstechnische oder gewaltpräventive Maßnahmen verwenden. Gegen die Entscheidung des Einzelrichters kann der Verein binnen 24 Stunden Einspruch beim DFB-Sportgericht einlegen. Die Geldstrafen kommen mittelbar fußballnahen Stiftungen zugute.

Auch Arminia Bielefeld muss wegen des unsportlichen Verhaltens seiner Anhänger zahlen. Der DFB belegte die Ostwestfalen mit einer Geldstrafe von 125.000 Euro, weil Arminia-Fans im Januar vor Beginn des Zweitligaspiels bei Fortuna Düsseldorf (0:1) mindestens 40 pyrotechnische Gegenstände zündeten, eine Rakete abschossen und mindestens zehn Feuerwerksbatterien abbrannten.

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