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Bundesliga: Union-Fans sorgen mit Tennisball-Protest für Spielunterbrechung

Veröffentlicht:

von ran.de

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RB Leipzig: Rangnick in Kult-Kutte! Mit schmerzhafter Vorgeschichte

Videoclip • 01:20 Min


Anfang 2024 waren Fan-Proteste mit Tennisbällen allgegenwärtig. Im Sonntagsspiel zwischen Mainz 05 und Union Berlin ließen die Gästefans wieder Filzbälle fliegen. Diesmal allerdings aus einem anderen Grund.

Etwas mehr als eine Viertelstunde war gespielt zwischen dem 1. FSV Mainz 05 und Union Berlin, als aus dem Gästeblock zahlreiche Tennisbälle auf den Platz flogen.

Schiedsrichter Florian Exner musste die Bundesliga-Partie minutenlang unterbrechen, damit Ordnungskräfte die Bälle vom Feld räumen konnten. Neben den Tennisbällen war auch ein Volleyball auf dem Rasen gelandet.

Hintergrund der Aktion: Die Union-Fans protestierten gegen späte Anstoßzeiten an Sonntagen.

"Anstoßzeiten fair gestalten. Saison 25/26: 7000 km an Sonntagen, eure Terminierungen bleiben eine Farce", war auf Spruchbändern im Union-Block zu sehen. Anpfiff der Begegnung war am Sonntag um 19:30 Uhr. Nach etwa sieben Minuten konnte die Partie wieder fortgesetzt werden.

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Comeback der Tennisball-Proteste

Der Vorfall erinnerte an die weit verbreiteten Tennisball-Proteste in der Bundesliga im Januar und Februar 2024. Damals protestierten zahlreiche Fanszenen vereinsübergreifend gegen den Einstieg eines Investors in die Bundesliga. Die DFL verwarf wenig später das Vorhaben.

Eine Rückkehr erlebten die Tennisball-Proteste im März 2026. Beim ebenfalls Sonntag, 19:30 Uhr angepfiffenen Spiel zwischen dem Hamburger SV und RB Leipzig sorgten die Hamburger Fans schon nach neun Sekunden mit Tennisball-Würfen für eine Unterbrechung.

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