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Fußball

Ex-Bundesliga-Torhüter Alexander Manninger nach Unfall verstorben

Aktualisiert:

von SID

Alexander Manninger ist ums Leben gekommen

Bild: IMAGO/DiZ-PiX


Traurige Nachricht aus Österreich: Der frühere Bundesliga-Torhüter Alexander Manninger ist tot. Er kam bei einem schweren Unfall ums Leben.

Der frühere österreichische Nationaltorhüter und Bundesliga-Profi Alexander Manninger ist tot. Das teilte der Österreichische Fußball-Bund (ÖFB) am Donnerstag mit.

Übereinstimmenden Medienberichten zufolge starb Manninger im Alter von 48 Jahren bei einem Verkehrsunfall in seiner Heimat Salzburg, als sein Auto mit der Salzburger Lokalbahn kollidierte. Laut der Polizei Salzburg ereignete sich der Unfall am Donnerstagmorgen um 8.20 Uhr.

Wie die österreichische Zeitung "Krone" berichtet, konnten Ersthelfer laut Polizei-Angaben zwar Manninger nach den Unfall aus dem Fahrzeug befreien, jedoch kam für ihn jede Hilfe zu spät. Die Unfall-Ursache ist hingegen noch völlig unklar.

"Durch die Art des Fahrzeugs ist es möglich, die elektronischen Daten genau auszuwerten – und damit das Fahrverhalten des Lenkers", wird der von der Staatsanwaltschaft beauftragte Gutachter Gerhard Kronreif in der "Krone" zitiert.

Manninger "ein herausragender Botschafter des österreichischen Fußballs"

Manninger hatte von 2012 bis 2016 für den FC Augsburg gespielt und in dieser Zeit insgesamt 36 Bundesligaspiele bestritten. Er stand in seiner Karriere zudem unter anderem bei einigen italienischen Klubs und dem FC Arsenal unter Vertrag. Für die österreichische Nationalmannschaft lief er 33-mal auf. Er beendete seine Karriere 2017 beim FC Liverpool.

"Alexander Manninger war auf und neben dem Platz ein herausragender Botschafter des österreichischen Fußballs. Mit seiner internationalen Karriere hat er Maßstäbe gesetzt und viele junge Torhüter inspiriert und geprägt. Seine Professionalität, seine Ruhe und seine Verlässlichkeit haben ihn zu einem wichtigen Bestandteil seiner Mannschaften und auch des Nationalteams gemacht", wird ÖFB-Sportdirektor Peter Schöttel in einer Mitteilung zitiert: "Seine Leistungen verdienen höchsten Respekt und werden unvergessen bleiben. In dieser schweren Zeit sind unsere Gedanken bei seiner Familie und seinen Angehörigen."

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