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Bundesliga

Michael Olise zu Real Madrid? FC Bayern muss hart bleiben - ein Kommentar

Aktualisiert:

von Luis Woppmann

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Florentino Perez plant angeblich, ein Angebot in Höhe von 150 Millionen Euro für Michael Olise abzugeben. Unabhängig von der Summe sollte der FC Bayern nicht einmal daran denken, den Franzosen abzugeben. Ein Kommentar.

"Wir sind kein Verkäuferverein."

Das war die Antwort von Bayerns Vereinspräsident Herbert Hainer auf die wilden Gerüchte, dass Real Madrid ein 150 Millionen Euro Angebot für Michael Olise abgeben will.

Es ist eine simple Antwort, und doch ist das genau die Position, die der deutsche Rekordmeister jetzt weiter vertreten muss.

Gerade bei Michael Olise muss der FC Bayern hart bleiben, und darf sich gar nicht erst mit der Möglichkeit eines Verkaufs beschäftigen.

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FC Bayern sollte bei Michael Olise nicht zwei Mal überlegen müssen

Klar: 150 Millionen Euro sind eine Summe, bei der jeder Fußballfunktionär erst einmal schlucken muss. Im Hinblick auf den FC Bayern wäre ein Verkauf in dieser Größenordnung rund dreimal so teuer, wie der bisherige Rekordabgang.

Selbst bei so einer Summe sollte der aber Verein nicht zweimal überlegen müssen, wie er auf das Angebot reagiert.

Stattdessen sollte die Überlegung ganz simpel lauten: Olise ist einer der besten Spieler der Welt und absoluter Leistungsträger beim deutschen Rekordmeister - ein Verkauf kommt deshalb nicht in Frage, ganz egal welche Summe auf dem Tisch liegt.

Denn die Wahrheit ist: Einen Spieler mit der Qualität von Olise wird man so schnell nicht mehr bekommen, man würde sich also in jedem Fall schwächen. Eine Option, die für einen der größten Vereine der Welt nicht in Frage kommen solllte. Selbst mit einem Geldregen jenseits der 150 Millionen Euro ist ein gleichwertiger Ersatz kaum zu haben. Andere Vereine wissen dann auch, dass das Geld locker sitzt - Ousmane Dembele und der FC Barcelona lassen grüßen.

Der Klub hat über Jahre hinweg gut gewirtschaftet und auf nationaler sowie internationaler Ebene Erfolg nach Erfolg gefeiert, um bei genau so einem Angebot nicht schwach werden zu müssen.

Darüber hinaus sorgt die Leistung von Spielern wie Olise unmittelbar dafür, dass man in der Champions League größere Chancen auf den Einzug in das Finale hat - somit refinanzieren sie sich mehr oder weniger selbst.

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FC Bayern darf Anschluss an Europas Spitze nicht verlieren

Sollten die Verantwortlichen in Verhandlungen mit Real Madrid oder anderen Top-Klubs um Olise gehen oder ihn sogar verkaufen, würde das das völlig falsche Signal senden.

Wer zu den absoluten Top-Klubs in Europa gehören will, darf seine besten Spieler nicht abgeben - ganz egal wie hoch die Ablösesumme ist.

Der Verein sollte seine Stammspieler nur dann abgeben, wenn er eine mindestens gleich gute Alternative im Gegenzug verpflichten kann - wie beim Abgang von Leroy Sane.

Sonst läuft man Gefahr, langfristig denn Anschluss an die Spitze Europas zu verlieren. Denn Vereine wie Real Madrid, PSG, oder der FC Arsenal überlegen nicht lange, wenn ein Angebot für ihre besten Spieler eintrifft.

Der FC Bayern sollte es ihnen gleich tun.

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