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FC Bayern München: Drei Stars kämpfen um ihre Zukunft in München

Aktualisiert:

von Justin Kraft

ran Fußball Bundesliga

FC Bayern: "Money?!" Vincent Kompany sorgt für Lacher

Videoclip • 02:23 Min


Drei Vielspieler kämpfen beim FC Bayern München um ihre Zukunft – und zwar nicht nur um eine Zukunft beim FCB.

Von Justin Kraft

Es geht um alles. Für drei Vielspieler des FC Bayern könnte diese Saison die letzte auf dem höchsten Niveau sein, das der Profifußball zu bieten hat. Bedeutet: Bei einem Klub, der in jeder Saison zum erweiterten Kreis der Favoriten auf die Champions League zählt.

Bei zwei von ihnen laufen die Verträge im kommenden Sommer aus, der andere muss um seinen Stammplatz bangen. Die Verantwortlichen des Rekordmeisters werden genau hinschauen.

Und auch für die deutsche Nationalmannschaft könnte es hochinteressant sein, wie sich zwei dieser Spieler schlagen. Die Rede ist von Serge Gnabry und Leon Goretzka. Hinzu kommt mit Min-jae Kim ein Innenverteidiger, dem das Schicksal des Verkaufs bald drohen könnte.

Leon Goretzka: Auf dem aufsteigenden Ast – winkt sogar eine Verlängerung beim FC Bayern?

Die größte Chance auf weitere Jahre auf dem höchsten Level hat im Moment wohl Leon Goretzka. Schaut man genau ein Jahr zurück, schien es unrealistisch, dass der Mittelfeldspieler eine Zukunft in München hat.

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Das Wichtigste in Kürze

Doch er kämpfte sich zurück in die Startelf und auch in dieser Saison ist Goretzka erstmal Stammspieler. Denn Aleksandar Pavlovic verletzte sich erneut und Tom Bischof steht noch nicht weit genug oben auf dem Zettel von Vincent Kompany.

Es wird darauf ankommen, ob sich Goretzka auf Dauer gegen Pavlovic durchsetzen kann, wenn der seinen Rhythmus finden sollte. Aber mit seinen Stärken bei Tiefenläufen und im Angriffspressing bringt der gebürtige Bochumer Qualitäten mit, die andere im zentralen Mittelfeld in dieser Form nicht haben.

Allerdings ist Goretzka auch die Variante im Mittelfeld, die am wenigsten Spielstärke mitbringt. Sein Vertrag läuft im kommenden Sommer aus. Im Saisonverlauf müssen die Bayern eine Entscheidung treffen: Bleibt er ein zusätzliches Element im Kader oder haben Kompany und Co. keine Verwendung mehr für seine Stärken?

Selbst wenn sich die Münchner gegen ihn entscheiden sollten, könnte Goretzka aber einen großen Markt in der lauf- und pressingintensiven Premier League haben. Durchaus möglich, dass er dann einfach in anderen Farben um den Champions-League-Titel kickt.

Serge Gnabry und seine letzte Patrone

Ganz anders ist die Situation bei Serge Gnabry. Der 30-Jährige kam in der Saison 2023/24 wegen Verletzungen auf nur 764 Minuten. In der vergangenen Spielzeit waren es zwar immerhin 2.232 Minuten, aber damit die zweitwenigsten seit seinem Wechsel zum FC Bayern.

Hinzu kommt, dass Gnabry seit mindestens zwei Jahren seine Form sucht. Die ersten Spiele der neuen Saison deuten darauf hin, dass er nochmal zu einem letzten Anlauf ansetzt. Gleichzeitig sind viele Fans skeptisch, weil er in den Jahren zuvor jegliche Konstanz vermissen ließ.

Kompany hält viel von ihm, sprach jüngst davon, dass er unterschätzt sei. Der in der Offensive etwas dünn besetzte Kader spielt Gnabry in die Karten. Aber auch der Spielstil des Trainers liegt dem Offensivspieler. Hinzu kommt, dass er fast alle Positionen im Angriff auf hohem Niveau spielen kann – vorausgesetzt, er ist fit.

Für Gnabry ist es die letzte Chance, seinen Kritikern nochmal das Gegenteil zu beweisen. Ob ihm eine starke Saison einen neuen Vertrag in München bringt, ist derzeit fraglich. Eigentlich strebt man an der Säbener Straße einen Umbruch an. Klar ist aber, dass Gnabry sich empfehlen muss. Wenn nicht für den FCB, dann für andere Topklubs.

Denn nur so kann er auch im Dunstkreis der Nationalmannschaft bleiben. Wie Goretzka spielt der Deutsche um ein WM-Ticket im Sommer 2026.

Min-jae Kim: Nur noch die Nummer 3 beim FC Bayern?

Neben Goretzka und Gnabry muss auch Min-jae Kim um seine Zukunft in München bangen. Der Unterschied zu seinen Teamkollegen ist, dass der 28-Jährige wahrscheinlich auch im kommenden Sommer einen großen Markt haben wird. Immerhin genießt er in Italien nach wie vor großes Ansehen.

Allerdings könnte für den Innenverteidiger eine weitere fehlerbehaftete Saison auch dazu führen, dass zumindest kein Topklub mehr Interesse an ihm hat. Beim FC Bayern droht ihm die Rolle als dritter Innenverteidiger. Zwar wird der Südkoreaner weiterhin seine Minuten bekommen, aber Jonathan Tah ist ein namhafter Konkurrent, der derzeit die Nase vorn zu haben scheint.

Dass die Abwehr gegen Wehen Wiesbaden wieder Schwächen zeigte, die gegen Stuttgart im Supercup und Leipzig in der Bundesliga weitestgehend abgestellt schienen, wird Kim vorerst nicht helfen – auch wenn Tah bei den konkreten Fehlern mehr im Mittelpunkt steht.

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Bundesliga-Transfergerüchte: Kim rückt in den Fokus des FC Chelsea

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    Minjae Kim (FC Bayern)
    Der FC Chelsea beschäftigt sich laut Bayern-Insider Christian Falk mit einer möglichen Verpflichtung von Abwehr-Star Minjae Kim. Zwar liege noch kein konkretes Angebot vor, jedoch haben die "Blues" angeklopft. Der FC Bayern würde sich demnach ab 30 bis 40 Millionen Euro gesprächsbereit zeigen. Auch Tottenham, AC Mailand und Inter Mailand seien am Südkoreaner interessiert, ...

    RHR-Foto

  • Atalanta Bc vs FC Bayern Munchen Kim Min-jae of FC Bayern Munchen celebrates at the end of the UEFA Champions League Phase Round of 16 first leg match between Atalanta BC and between Atalanta BC an...

    Minjae Kim (FC Bayern)
    ...noch deutet aber nichts konkret auf einen Abschied hin. Laut Falk ist Kim auch ohne Stammplatz mit seiner Rolle in München zufrieden. Die Bayern schätzen den Innenverteidiger als starken ersten Backup, selbst wenn dieser dafür ein sehr deftiges Gehalt bezieht. Stand jetzt habe Kim nicht die Absicht, die Bosse über einen Wechselwunsch zu informieren.

    Marco Canoniero

  • Schlug in Leipzig voll ein: Yan Diomande

    Yan Diomande (RB Leipzig)
    Leipzig-Youngster Yan Diomande zählt zu den großen Entdeckungen der Saison. Dies hat offenbar auch Manchester United festgestellt, die laut der spanischen Zeitung "Sport" Interesse am 19-Jährigen haben sollen. Demnach hätte der Flügelspieler die ManUnited-Bosse mit seiner "Schnelligkeit und Dribbelfähigkeit" beeindruckt. Allerdings läuft sein Vertrag bei RB bis Sommer 2030, sodass die mögliche Ablöse sehr hoch ausfallen dürfte.

    AFP/SID/RONNY HARTMANN

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    Victor Osimhen (Galatasaray Istanbul)
    Victor Osimhen steht nun wohl doch auf dem Zettel des FC Bayern. Der Rekordmeister prüft laut "FussballTransfers", ob ein Transfer des nigerianischen Torjägers möglich sein könnte. Osimhen wurde dem FC Bayern bereits im Winter angeboten, allerdings lehnte Max Eberl einen Transfer damals noch ab. Nun beschäftigen sich die Münchner Verantwortlichen erneut mit dem Angreifer. Auch Osimhen selbst kann sich einen Wechsel nach München offenbar gut vorstellen. Neben dem FC Bayern zeigen allerdings auch andere Klubs Interesse - darunter mehrere Vereine aus Saudi-Arabien.

    IMAGO/Buzzi

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    Luka Vuskovic (Hamburger SV)
    Kann der HSV Innenverteidiger Luka Vuskovic halten? "Ich bin Überzeugungstäter. Natürlich glaube ich auch fußballromantisch an Dinge, die schwer vorzustellen sind", sagte Hamburgs Trainer Merlin Polzin der "Bild". Der Kroate ist von Tottenham Hotspur ausgeliehen und liegt bei einem Marktwert von 40 Millionen Euro. Dabei wähnt sich Polzin mit einem Trumpf in der Hand. "Wir wissen auch, was im November passiert..." Dabei spielt Polzin auf das Comeback von Lukas Bruder Mario Vuskovic nach Doping-Sperre an.

    IMAGO/HMB-Media

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    Said El Mala (1. FC Köln)
    Köln-Juwel Said El Mala steht bei einigen Klubs auf dem Zettel, einer wirbt aber wohl besonders intensiv um die Dienste des 19-Jährigen: Brighton & Hove Albion mit Trainer Fabian Hürzeler. Laut "Sky" plant der Premier-League-Klub im kommenden Sommer einen weiteren Vorstoß. Schon in den vergangenen beiden Transferfenstern hat der Klub demnach erfolglos wegen eines möglichen Transfers angefragt. Sein Vertrag in Köln läuft noch bis 2030.

    IMAGO/Revierfoto

  • Borussia Mönchengladbach v VfL Wolfsburg - Bundesliga

    Rocco Reitz (Borussia Mönchengladbach)
    Borussia Mönchengladbach könnte im Sommer 2026 wohl Rocco Reitz verlieren. Laut "Sky" soll RB Leipzig großes Interesse am 23-Jährigen haben. Dem Bericht nach hat Reitz in seinem Kontrakt offenbar eine Ausstiegsklausel in Höhe von 28 Millionen Euro. Zudem gibt es wohl auch weitere Interessenten wie Eintracht Frankfurt, Bayer Leverkusen und Brighton & Hove Albion. Reitz' Vertrag bei den "Fohlen" läuft noch bis Sommer 2028.

    2025 Getty Images

  • Leicester City v Wrexham AFC - Sky Bet Championship

    Jeremy Monga (Leicester City)
    Beim englischen Zweitligisten sorgt der erst 16-jährige Jeremy Monga für Aufsehen. Entsprechend sind schon einige Topklubs auf den Teenager aufmerksam geworden. Laut "Teamtalk" gehören auch der FC Bayern und Borussia Dortmund zu den Interessenten an Monga. Demnach sollen auch beide Klubs schon Gespräche mit dem Offensivspieler geführt haben, ...

    2025 Getty Images

  • Leicester City v Wrexham AFC - Sky Bet Championship

    Jeremy Monga (Leicester City)
    ... der aufgrund der Statuten aber erst im Jahr 2027 nach Deutschland wechseln dürfte. Die Konkurrenz im Werben um den Engländer ist aber wohl riesig. Juventus Turin, Real Madrid und PSG haben wohl ebenfalls schon Kontakt zu Monga aufgenommen, auch die englischen Topklubs Liverpool und Tottenham seien hinter dem Toptalent her, heißt es.

    2025 Getty Images

  • Borussia Dortmund v Bayer 04 Leverkusen - DFB Cup: Round of 16

    Julian Ryerson (Borussia Dortmund)
    Landet ein BVB-Stammspieler beim FC Barcelona? Wie "Sky" berichtet, hat Barca offenbar ein Auge auf Julian Ryerson geworfen. Der Norweger soll demnach ein günstiger Ersatz für Jules Kounde sein, der in Katalonien vor dem Abgang steht. Erste Gespräche sollen demnach bereits stattgefunden haben. Ob der BVB einem Abgang jedoch zustimmen würde, ist offen.

    2025 Getty Images


Neben Dayot Upamecano wirkte der ehemalige Leverkusener aber deutlich souveräner und sicherer. Kim verteidigt mitunter sehr undiszipliniert, rückt in Situationen heraus, in denen er lieber in der Kette bleiben sollte. Ein Fehler, den er in seiner bisherigen Bayern-Zeit schon häufiger machte.

Sollte er keinen signifikanten Sprung nach vorn machen, dürfte er ein Verkaufskandidat im kommenden Sommer sein. Bleibt abzuwarten, ob er dann noch einen Klub findet, mit dem er international um Titel spielen kann.

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