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FC Bayern München: Uli Hoeneß äußert sich zu möglichem Eberl-Verbleib - inklusive Tuchel-Anekdote

Veröffentlicht:

von SID, ran.de

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Videoclip • 02:02 Min


Der Vertrag von Max Eberl beim FC Bayern München läuft im Sommer 2027 aus. Jetzt hat sich Uli Hoeneß zu einem möglichen Verbleib des 52-Jährigen geäußert. Dabei erinnert er auch an die Zeit unter Thomas Tuchel.

Uli Hoeneß hat Zweifel an einer Vertragsverlängerung des FC Bayern München mit Sportvorstand Max Eberl geäußert.

"Im Moment" stünden die Chancen auf einen Verbleib des 52-Jährigen bei "60:40", sagte der Ehrenpräsident des deutschen Fußball-Rekordmeisters im "Spiegel-Spitzengespräch" und bejahte zugleich die Frage, ob er noch Zweifel an Eberl habe.

In diesem Zusammenhang erwähnte er, dass Eberl den Vertrag von Thomas Tuchel noch um ein weiteres Jahr verlängern wollte. "Karl (Rummenigge, d. Red.), Herbert Hainer und ich haben das verhindert. Wir haben gesagt, Thomas Tuchels Zeit ist vorbei", legte Hoeneß nach und erklärte, der Vereine stünde nicht so gut da, wenn Eberl damals seinen Willen bekommen hätte.

Die Wege von Bayern München und Tuchel trennten sich im Sommer 2024 ein Jahr vor Ablauf des Vertrages nach nicht einmal anderthalbjährigem Engagement des heutigen englischen Nationaltrainers. Es war die erste titellose Saison seit 2011/2012 und das Ende der Serie von elf Meisterschaften. Auf Tuchel folgte nach langer Trainersuche Vincent Kompany, der für einen erneuten Aufschwung sorgte.

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Uli Hoeneß: "Eberl hat einen großen Anteil an unserem großen Erfolg in dieser Saison"

Eberl war zum 1. März 2024 als Nachfolger von Hasan Salihamidzic zu den Bayern gekommen. Sein Vertrag läuft bis 2027. Hoeneß gilt zugleich als großer Förderer, aber auch als Kritiker von Eberl. Hoeneß betonte etwa, Eberl habe "einen großen Anteil an unserem großen Erfolg in dieser Saison".

Aktuell wolle er jedoch "die Diskussionen um dieses sehr schwierige Thema nicht anheizen und der Entscheidung des Aufsichtsrats nicht vorgreifen", betonte der langjährige Manager der Münchner.

Wirkliche Vertragsgespräche könnten ohnehin erst ab dem 1. Juli geführt werden, sagte Hoeneß und verwies auf die nächste Sitzung des Aufsichtsrats im August. Dort werde man entscheiden, ob Eberl "der Manager ist, der den FC Bayern in die Zukunft führt".

Eberl selbst hatte sich zuletzt bereits offen für einen Verbleib bei den Bayern gezeigt. Er fühle sich im Verein "sehr, sehr wohl", sagte er zuletzt und ergänzte: "Man soll meinen Job bewerten. Und wenn sie meinen Job gut finden, dann bin ich auch bereit, länger bei Bayern zu bleiben."

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