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Bundesliga

Hamburger SV vor brisanten Kader-Entscheidungen: Was wird aus Vuskovic, Vieira & Co.?

Veröffentlicht:

von Oliver Jensen

ran Fußball Bundesliga

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Videoclip • 01:49 Min


Der Hamburger SV spielt auch in der kommenden Saison in der Bundesliga. Wie allerdings der Kader aussehen wird, scheint völlig offen zu sein.

Der Klassenerhalt wurde beim Hamburger SV von der Couch aus gefeiert. Weil weder der FC St. Pauli noch der VfL Wolfsburg ihre Sonntagsspiele am 32. Spieltag gewannen, ist der HSV auch kommende Saison erstklassig.

Doch eine Frage bleibt: Wie wird dann der Kader aussehen?

Stand heute gibt es nur fünf aktuelle Stammspieler, deren Zukunft in Hamburg geklärt ist: Nicolas Capaldo (Vertrag bis 2028), Jordan Torunarigha (Vertrag bis 2028), Miro Muheim (Vertrag bis 2027), Nicolai Remberg (Vertrag bis 2028) und Albert Sambi Lokonga (Vertrag bis 2028) dürften auch kommende Saison für Hamburg auflaufen.

Bei vielen anderen Leistungsträgern ist die Zukunft offen. Es gibt jedoch auch Leistungsträger, bei den die Chance auf eine weitere Zusammenarbeit quasi ausgeschlossen ist.

Innenverteidiger Luka Vuskovic etwa wird nach seiner Ausleihe zu Tottenham Hotspur zurückkehren. Selbst wenn der Abstiegskandidat über einen Kauf des 19-Jährigen nachdenken würde, wären die Hamburger wirtschaftlich chancenlos. Sein Marktwert wird von "transfermarkt.de" auf 60 Millionen Euro geschätzt. Vuscovic steht bei den Londonern noch bis 2030 unter Vertrag.

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HSV: Bleibt Leihspieler Vieira?

Deutlich wahrscheinlich wäre ein Verbleib von Offensiv-Star Vieira, der bis Saisonende vom FC Arsenal ausgeliehen wurde. Mit sechs Toren und fünf Vorlagen ist der Portugiese mannschaftsintern bester Torjäger und Vorlagengeber zugleich. Die Kaufoption soll bei rund 20 Millionen Euro liegen – deutlich zu teuer für den HSV.

Sportdirektor Claus Costa bezeichnete es als unwahrscheinlich, "dass wir im Sommer 20 Millionen für einen Spieler zahlen." Es bräuchte ein "klares Commitment" des Spielers, um mit Arsenal über die Ablöse frei verhandeln zu können. Der 25-Jährige steht noch bis 2027 bei den "Gunners" unter Vertrag.

HSV: Mehrere Leihverträge enden

Auch die Leihen von Stürmer Damion Downs (FC Southampton), Flügelspieler Philip Otele (FC Basel), Schienenspieler Giorgi Gocholeishvili (Shakhtar Donetsk) und dem offensiven Mittelfeldspieler Albert Grønbæk (Stade Rennes) enden.

Laut einem Bericht der "Bild" ist am ehesten ein Verbleib von Grønbæk vorstellbar. Nach seiner Verpflichtung im Winter fiel er zwar verletzungsbedingt aus, zeigte aber am Samstag beim 2:1 gegen Eintracht Frankfurt mit einem Tor und einer Vorlage seine Qualitäten. Sein Marktwert soll bei rund fünf Millionen Euro liegen. Der HSV dürfte versuchen, auch hier die Ablöse zu drücken.

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HSV: Neuer Vertrag für Heuer Fernandes?

Der Vertrag von Torwart Daniel Heuer Fernandes wäre im Sommer ausgelaufen, verlängert sich aber durch den Klassenerhalt automatisch. Der Verein soll trotzdem bemüht sein, den Vertrag um zwei Jahre zu verlängern.

Sollten sich Spieler und Verein nicht auf einen neuen Kontrakt einigen, könnte die Spielerseite laut dem Bericht einen Weggang im Sommer forcieren. Der HSV wäre aber auf dieses Szenario vorbereitet: Bereits im Winter wurde Sander Tangvik für eine Ablöse von rund 2,6 Millionen Euro verpflichtet. Der 23-Jährige gilt als ein großes Talent und stand bereits im Kader der A-Nationalmannschaft von Norwegen.

Stürmer Ransford Königsdörffer wollte den HSV bereits vor einem Jahr verlassen, fiel aber beim OGC Nizza durch den Medizincheck. Seine Saison verlief wechselhaft. Nach der Formkrise in der Hinrunde, als der Stürmer viel Kritik von Medien und Fans abbekam, steigerte er sich in der Rückrunde.

Fünf Tore schoss Königsdörffer in der laufenden Bundesliga-Spielzeit. Ebenfalls gut für ihn: Im März wurde er erstmals seit 16 Monaten wieder für die ghanaische Nationalmannschaft nominiert, wurde gegen Österreich eingewechselt und saß gegen Deutschland auf der Bank. Das steigert seinen Marktwert. Zudem soll er einer Vertragsverlängerung wohl nicht abgeneigt sein.

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HSV: Glatzel ist plötzlich wieder Stammspieler

Komplett offen ist auch die Zukunft von Robert Glatzel. Sein Vertrag läuft zwar noch bis zum Sommer 2027. Allerdings sprach er bereits im März öffentlich über einen möglichen Wechsel, weil er bis dahin nicht über die Reservistenrolle hinwegkam. Seitdem allerdings läuft es besser. In vier der vergangenen fünf Spielen stand Glatzel in der Startelf, erzielte zwei Tore und bereitete einen Treffer vor.

Gut möglich also, dass der 32-Jährige seine Meinung noch einmal ändert.

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