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Bundesliga

SC Freiburg: Tribüne droht! Noah Atubolu hat sich wohl verzockt und findet keinen neuen Klub

Aktualisiert:

von Mike Stiefelhagen

17:30 SAT.1 Bayern

Mission Fußball-WM gestartet: DFB-Team fliegt in die USA

Videoclip • 01:25 Min • Ab 12


Noah Atubolu wollte den großen Sprung wagen. Doch offenbar liegt dem Keeper kein Angebot vor. In Freiburg droht ihm sogar die Tribüne.

Eigentlich wollte Noah Atubolu einen Wechsel zu einem europäischen Top-Klub forcieren. Doch nach Informationen von "Sport Bild" liegt dem Freiburger Eigengewächs derzeit keine konkrete Anfrage vor.

Auch an den Europa League-Finalisten ist kein Interessent herangetreten. Genau das wäre vor einem Transfer aber nötig, denn Atubolus Vertrag im Breisgau gilt noch bis 2027.

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Reality Check naht: Atubolu träumte groß

Trotz des bestehenden Vertrages soll es auch beim SC Freiburg keine Zukunft mehr für den talentierten Keeper geben. Das hat ihm der Klub nach dem verlorenen Europapokal-Endspiel gegen Aston Villa (0:3) angeblich unmissverständlich mitgeteilt.

Der Hintergrund liegt in den Vertragsgesprächen. Atubolu war über Monate nicht zu einer Verlängerung bereit. Stattdessen berichtete er seinem Heimatverein von seinen großen Karriere-Aussichten.

Backhaus übernimmt: Atubolus mangelnder Respekt wird zum Verhängnis

Der Sportclub schaffte bereits Fakten und verpflichtete für die vereinsinterne Rekordablösesumme von rund 15 Millionen Euro Mio Backhaus aus Bremen - er wird die neue Nummer eins im Breisgau.

Als sein Vertreter ist der erfahrene Florian Müller eingeplant. Demnach bleibt für Atubolu maximal noch die Rolle als Nummer drei und Trainingsspieler.

Für den Sport-Club gibt es dabei keinen Kompromiss und kein Zurück. Aus Sicht des Vereins soll sich Atubolu in den Gesprächen wenig respektvoll verhalten haben. Entsprechend groß ist die Enttäuschung über den eigenen Nachwuchsspieler. Freiburg hatte ihn in seiner ersten Bundesliga-Saison 2023/24 nach groben Fehlern bewusst gestützt.

Über die konsequente Linie seines Klubs soll Atubolu sehr überrascht sein.

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Atubolu muss auf das Torwart-Domino hoffen

Lange galt Newcastle United als größter Interessent im Atubolu-Poker, ein konkretes Angebot gaben die Engländer allerdings nie ab.

Um sportlich nicht auf das Abstellgleis zu geraten, ist Atubolu nun auf einen Domino-Effekt angewiesen. Bewegung könnte es im englischen Torwartmarkt geben. Doch als direkte Nummer eins wird er bei großen Premier League-Teams wie Liverpool und Chelsea wohl noch nicht gesehen.

Freiburg soll eine Ablöse im Bereich von 30 Millionen Euro aufgerufen haben. Der Marktwert des Torhüters liegt laut "transfermarkt.de" bei 25 Millionen Euro.

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Freiburg kann locker auf eine Ablöse verzichten

Der SC Freiburg ist auf eine mögliche Atubolu-Ablöse ist er nicht angewiesen. Zum Abschluss des vergangenen Geschäftsjahres wies Freiburg ein Eigenkapital von 163,7 Millionen Euro aus. Das geht aus dem aktuellen Finanzreport der Bundesliga hervor. Damit liegt der Verein in dieser Kategorie auf Rang fünf der Liga.

Wer aber langfristig mit Bayerns Jonas Urbig (22) um den Status als deutsche Nummer eins kämpfen will, der braucht einen Klub auf höchstem internationalen Niveau. Danach sieht es im Moment nicht aus. Die Transferphase läuft noch bis zum 1. September.

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