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Champions League: Borussia Dortmund - "Göttliche Gerechtigkeit": Atalanta-Boss tritt gegen BVB nach
Aktualisiert:
von SID/ran.deran Fußball
BVB - Sebastian Kehl nach CL-Aus: "Absolut verdient"
Videoclip • 02:46 Min
Borussia Dortmund hat das 2:0 aus dem Hinspiel gegen Atalanta Bergamo noch aus der Hand gegeben und insgesamt mit 3:4 verloren. Die Atalanta-Chefetage konnte sich eine Spitze nicht verkneifen.
Borussia Dortmund ist nach der 1:4-Niederlage im Rückspiel der Champions-League-Playoffs bei Atalanta Bergamo ausgeschieden (Gesamt 3:4).
Der Heimsieg der Norditaliener hat den seit eineinhalb Jahren schwelenden Transferstreit um Samuele Inacio neu entfacht.
Atalanta tritt nach: "Göttliche Gerechtigkeit"
Atalanta-Vorstandschef Luca Percassi nutzte die Partie für deutliche Worte gegen den BVB: "Es kann nicht sein, dass ein Klub auf dem Level von Borussia Dortmund sich 2024 so verhält und dann heute und letzte Woche so tut, als sei nichts gewesen."
Und weiter: "Bei Inacio ist es eine Art göttliche Gerechtigkeit. Wer von Atalanta abgehauen ist, wird es bereuen, das getan zu haben, denn dieser Klub ist zu außergewöhnlichen Dingen imstande."
Percassi hatte dem BVB bereits zuvor vorgeworfen, gegen UEFA-Regularien verstoßen zu haben: "Es hat an Respekt gemangelt. Es ist bedauerlich, dass ein Verein dieser Größenordnung die Angelegenheit nicht klären will. Der Junge ist bei uns groß geworden. Es gibt eine Frist, innerhalb derer man handeln kann, und diese wurde deutlich überschritten."
Er ergänzte: "Vereine müssen einander respektieren: Dortmund kann nicht einfach kommen und aus Atalantas Jugendakademie stehlen. Das ist eine offene Wunde. Aus juristischer Sicht sind wir überzeugt, im Recht zu sein."
Inacio war 2024 von der Atalanta-Jugend nach Dortmund gewechselt, auf seinen ersten Profi-Einsatz wartet der 17-Jährige noch.
BVB: Ricken weist Kritik zurück: "Sehr verwunderlich"
BVB-Sport-Geschäftsführer Lars Ricken wies die Vorwürfe zurück: "Das war ein Transfer eines Minderjährigen. Da gibt es klare Regularien, wo alles dokumentiert werden muss. Das haben wir sehr umfangreich gemacht und die FIFA hat uns bestätigt, dass alles korrekt war."
"Samuele spielt jetzt schon seit eineinhalb Jahren bei uns, deshalb ist diese Diskussion zum jetzigen Zeitpunkt sehr verwunderlich."
Die Atalanta-Verantwortlichen hatten die BVB-Oberen auch diesmal nicht zum üblichen Pre-Match-Dinner eingeladen - ein Umstand, den Dortmund "seit Jahren nicht erlebt" habe und der gegen die üblichen Gepflogenheiten vor Champions-League-Spielen verstoße.
Bei der Abreise vom Stadion verhöhnten italienische Tifosi den Mannschaftsbus der Dortmunder.
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