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Nazi-Gruß im STadion

Champions League: Nächster Eklat bei Real Madrid! Verein lässt Fan aus dem Stadion werfen

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von ran.de

UEFA Champions League soccer match Real Madrid vs Benfica at Santiago Bernabeu stadium in Madrid, Spain. 25 February 2026 Real Madrid fans 900 Cordon Press PUBLICATIONxNOTxINxFRAxESP 900 CordonxPress LOF - Champions League Real Madrid vs Benfica

Bild: CordonPress


Real Madrid hat mit dem nächsten Eklat zu kämpfen. Ein Fan zeigte unter einem "Nein zu Rassismus"-Banner einen Nazi-Gruß. Er wurde vom Verein aus dem Stadion geworfen.

Erneut hat ein hässlicher Vorfall den Champions-League-Abend von Real Madrid gegen Benfica Lissabon überschattet.

Vor Anpfiff des Rückspiels im Santiago Bernabeu zeigten die Heimfans ein großes "Nein zu Rassismus"-Banner. Kurz darauf wurde ein Anhänger auf der Fan-Tribüne von den TV-Kameras dabei erfasst, wie er den verbotenen Nazi-Gruß zeigte.

Real Madrid reagiert: "Fördert Hass und Gewalt im Sport"

Der Klub reagierte umgehend. Wie Real Madrid in einer offiziellen Mitteilung bekanntgab, wurde der Fan "von den Sicherheitskräften des Klubs unmittelbar nach seinem Auftauchen in der Übertragung lokalisiert und sofort aus dem Stadion Santiago Bernabeu entfernt".

Weiter heißt es wörtlich: "Real Madrid teilt mit, dass es die Disziplinarkommission des Clubs dringend aufgefordert hat, ein sofortiges Verfahren zur Ausschließung des Mitglieds einzuleiten, das von den Fernsehkameras dabei erfasst wurde, wie es den Nazi-Gruß in der Zone der Tribüne der aktiven Fans zeigte, kurz bevor das Spiel zwischen Real Madrid und Benfica begann. Real Madrid verurteilt diese Art von Gesten und Ausdrucksweisen, die Gewalt und Hass im Sport und in der Gesellschaft fördern.“

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Vor dem "Klassiker": Fußballer und Trainer, die für den FC Bayern München und Borussia Dortmund aktiv waren

  • Wiedersehen macht Freude

    Diese Stars spielten für den FCB und BVB
    Das Bundesliga-Topspiel zwischen Borussia Dortmund und Bayern München wird mittlerweile auch "Klassiker" genannt. Dabei gibt es 20 Akteure in der Historie beider Vereine, die sowohl im FCB- wie auch im BVB-Dress aufgelaufen sind. Und auch einige Trainer sind dabei. ran nennt Euch die komplette Liste.

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    Marcel Sabitzer
    Sabitzer spielte 2021–2023 bei Bayern und gewann die Meisterschaft. Seit 2023 steht er beim BVB unter Vertrag und erreichte 2024 das Champions-League-Finale.

    IMAGO/dts Nachrichtenagentur

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    Niklas Süle
    Süle spielte 2017–2022 bei Bayern und gewann fünf Meisterschaften. Seit 2022 steht er beim BVB unter Vertrag.

    IMAGO/RHR-Foto

  • Emre Can, Deutscher Meister

    Emre Can
    Can spielte von 2009 bis 2013 bei Bayern (überwiegend II, 4 Profi-Einsätze) und gewann 2013 das Triple. Beim BVB ist er seit 2020, wurde 2023 Kapitän und gewann 2021 den DFB-Pokal.

    imago images/Sven Simon

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    Raphaël Guerreiro
    Guerreiro war 2016–2023 in Dortmund, gewann 2017 und 2021 den DFB-Pokal. Seit 2023 spielt er bei Bayern und gewann 2024 die Meisterschaft.

    IMAGO/STEINSIEK.CH

  • Mario Götze, Weltmeister 2014

    Mario Götze
    Götze spielte 2009–2013 und 2016–2020 für Dortmund, gewann zwei Meisterschaften und einen Pokal. Bei Bayern (2013–2016) holte er drei Meistertitel und zwei Pokalsiege.

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  • Mats Hummels, Weltmeister 2014

    Mats Hummels
    Hummels stand 2008–2016 und 2019–2024 beim BVB unter Vertrag, gewann zwei Meisterschaften und zwei Pokale. Bei Bayern (2006–2009, 2016–2019) wurde er dreimal Meister.

    imago/MIS

  • Robert Lewandowski, dreimal Bundesliga-Torschützenkönig

    Robert Lewandowski
    Lewandowski spielte 2010–2014 beim BVB, gewann zwei Meisterschaften und erreichte 2013 das CL-Finale. Bei Bayern (2014–2022) wurde er achtmal Meister und gewann 2020 das Triple.

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    Ivan Perisic
    Perisic war 2011–2013 beim BVB und gewann 2012 die Meisterschaft. 2019/20 spielte er auf Leihbasis bei Bayern und gewann das Triple.

    imago images/MIS

  • Sebastian Rode, Deutscher Meister

    Sebastian Rode
    Rode stand 2014–2016 bei Bayern unter Vertrag und wurde zweimal Meister. 2016–2019 spielte er in Dortmund und gewann 2017 den DFB-Pokal.

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  • Markus Feulner, Deutscher Meister

    Markus Feulner
    Feulner spielte von 2003 bis 2005 bei FC Bayern München. Überwiegend für die zweite Mannschaft, kam aber auch zu zwei Bundesliga-Einsätzen in der Profimannschaft. Titel gewann er dort nicht, sammelte jedoch wichtige erste Erfahrungen im Profibereich. Beim Borussia Dortmund stand er von 2009 bis 2014 unter Vertrag. Er war ein vielseitiger Kaderspieler im Mittelfeld, gewann 2011 die Deutsche Meisterschaft und holte 2012 das Double (Meisterschaft + DFB-Pokal) unter Jürgen Klopp.

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  • Torsten Frings, Vizeweltmeister 2002

    Torsten Frings
    Frings war 2002–2004 bei Dortmund, gewann 2002 die Meisterschaft und erreichte das UEFA-Cup-Finale. 2004/05 spielte er eine Saison bei Bayern und wurde dort Meister.

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  • Robert Kovac, Deutscher Meister

    Robert Kovac
    Kovač spielte 2001–2005 bei Bayern und gewann zwei Meisterschaften sowie zwei Pokale. Beim BVB war er 2007–2009 aktiv.
    Aktuell ist er der Co-Trainer bei Borussia Dortmund.

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    Niko Kovac
    Als Spieler 2001 bis 2003 beim FCB. Und als Trainer bei Bayern München (2018-2019) und anschließend bei Borussia Dortmund (seit 2025).

    IMAGO/Christian Schroedter

  • Jürgen Kohler, Weltmeister 1990

    Jürgen Kohler
    Kohler war 1989–1991 bei Bayern und wurde 1990 Meister. In Dortmund (1995-2002) gewann er die Champions League 1997 und zwei Meisterschaften.

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  • Stefan Reuter, Weltmeister 1990

    Stefan Reuter
    Reuter spielte 1988–1991 bei Bayern und wurde 1990 Meister. Beim BVB (1992–2004) gewann er 1997 die Champions League und zwei Meisterschaften.

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  • Thomas Helmer, Europameister 1996

    Thomas Helmer
    Helmer spielte 1986–1992 in Dortmund. Bei Bayern (1992–1999) gewann er drei Meisterschaften und den UEFA-Cup 1996.

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  • Harald "Toni" Schumacher, Vizeweltmeister 1982 und 1986

    Harald "Toni" Schumacher
    "Toni" Schumacher war 1991–1995 beim BVB aktiv. 1995/96 stand er bei Bayern unter Vertrag und wurde Meister.

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  • Christian & Helmut Nerlinger

    Christian & Helmut Nerlinger
    Christian Nerlinger (li.) spielte 1998–2001 bei Dortmund. Bei Bayern (1992–1998) wurde er 1997 UEFA-Cup-Sieger.
    Helmut Nerlinger (re.) war 1977/78 kurz in Dortmund. Für Bayern spielte er 1968–1977 und gewann drei Meisterschaften sowie dreimal den Europapokal der Landesmeister.

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  • Michael Rummenigge, Deutscher Meister

    Michael Rummenigge
    Rummenigge spielte 1981–1988 bei Bayern und gewann zweimal die Meisterschaft. Beim BVB war er 1988–1993 aktiv.

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  • Jürgen Wegmann, Deutscher Meister

    Jürgen Wegmann
    Wegmann spielte 1984/85 bei Bayern. Beim BVB (1986–1989) gewann er 1989 den DFB-Pokal und erzielte das entscheidende Tor im Finale

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    Thomas Tuchel
    Tuchel war von 2015 bis 2017 Trainer von Borussia Dortmund. 2023-2024 dann beim FC Bayern München. Mit dem BVB holte er den Pokalsieg 2017, mit Bayern wurde er Meister 2023.

    imago/DeFodi

  • Matthias Sammer, Meistertrainer

    Matthias Sammer
    Trainer von 2000 bis 2004 bei Borussia Dortmund und Sportvorstand von 2012 bis 2016 bei Bayern München. Matthias Sammer (im Bild li.) wurde beim BVB mit 34 Jahren 2002 zum jüngsten Meistertrainer der Bundesliga-Historie. Nach Stationen beim VfB Stuttgart und DFB wurde er 2012 Nachfolger von Christian Nerlinger bei den Bayern. In seine Amtszeit fielen vier Meisterschaften und das Triple 2013.

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  • Ottmar Hitzfeld, Champions-League-Sieger

    Ottmar Hitzfeld
    Trainer von Borussia Dortmund von 1991 bis 1997 und von Bayern München von 1998 bis 2004 sowie von 2007 bis 2008. Hitzfeld gewann mit beiden Vereinen die Champions League und mit Dortmund zwei und den Bayern fünf Meisterschaften. Dazu kommen drei Pokalsiege mit dem FC Bayern. Er ist der einzige Coach, der mit beiden Klubs Titel holte.

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  • Udo Lattek, Europapokalsieger

    Udo Lattek
    Trainer von Bayern München von 1970 bis 1975 und von 1983 bis 1987 sowie von Borussia Dortmund von 1979 bis 1981 und 2000. Lattek wurde mit den Bayern sechsmal Meister und dreimal Pokalsieger und darüberhinaus auch einmal Gewinner des Europapokals der Landesmeister. 2000 rettete er den BVB in höchster Abstiegsnot.

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  • Otto Rehhagel, Meistertrainer

    Otto Rehhagel
    Trainer von Borussia Dortmund von 1976 bis 1978 und von Bayern München von 1995 bis 1996. Seine vielen Titel gewann "König Otto" mit anderen Vereinen (Düsseldorf, Bremen und Kaiserslautern). In Dortmund musste er nach dem 0:12 gegen Mönchengladbach am letzten Spieltag der Saison 1977/78 mit dem wenig schmeichelhaften Spitznamen "Otto Torhagel" gehen. In München lief es besser. Aber trotz Platz zwei in der Bundesliga und dem Erreichen des UEFA-Cup-Finales wurde er vorzeitig entlassen.

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  • Erich Ribbeck, UEFA-Cup-Sieger

    Erich Ribbeck
    Trainer von Borussia Dortmund von 1984 bis 1985 und von Bayern München von 1992 bis 1993. Auch "Sir Erich" blieb bei seinen Engagements eher glücklos. In Dortmund übernahm er in schweren Zeiten und schaffte den Klassenerhalt. Gleiches gelang ihm in der Katastrophensaison 1991/92 auch als damals dritter Trainer der Bayern. Danach wurde er Vizemeister und in der Winterpause 1993 gefeuert. Franz Beckenbauer übernahm und wurde Meister. Es war das einzige Mal in der Geschichte der Bundesliga, dass ein späterer Meister einen Trainerwechsel innerhalb der Saion vollzog. Den UEFA Cup gewann Ribbeck übrigens mit Bayer Leverkusen.

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  • Reinhard Saftig, erst Co- dann Cheftrainer

    Reinhard Saftig
    Cheftrainer bei Bayern im Mai/Juni 1983, Cheftrainer bei Borussia Dortmund von 1986 bis 1988. Er bekam als jahrgangsbester Neutrainer den Posten des Co-Trainers bei Bayern München und durfte dort 1983 nach der Entlassung von Pal Csernai die letzten drei Bundesliga-Spiele der Saison coachen. Ein Jahr später fing er erneut als Co-Trainer beim BVB an, dessen Chefcoach er dann zwei Jahre danach wurde. Sein größter Erfolg war der Klassenerhalt über die Relegation mit der Borussia.

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  • Pal Csernai, Meistertrainer

    Pal Csernai
    Trainer von Bayern München von 1978 bis 1983 und von Borussia Dortmund in der Saison 1985/86. Der Ungarn (im Bild re.) mit dem speziellen "Pal-System" führte die Bayern zu zwei Meisterschaften und einem Pokalsieg. In Dortmund hatte er keinen Erfolg und wurde vorzeitig entlassen.

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  • Branko Zebec, Meistertrainer

    Branko Zebec
    Trainer von Bayern München von 1968 bis 1970 und von Borussia Dortmund von 1981 bis 1982. Der Jugoslawe galt als Schleifer und hatte mit seinen Trainingsmethoden durchaus großen Erfolg. Die Bayern gewannen unter ihm ihre erste Bundesliga-Meisterschaft. Auch in Dortmund war er sportlich erfolgreich, allerdings auch schwer alkoholkrank. Bei einem Spiel kippte er vollständig betrunken von der Trainerbank. Er wurde vorzeitig entlassen.

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Das Banner war Teil einer Anti-Rassismus-Aktion der Real-Fans und richtete sich an Star-Stürmer Vinicius Junior, der im Hinspiel in Lissabon rassistisch beleidigt worden sein soll. Benfica-Spieler Gianluca Prestianni wurde deshalb von der UEFA für das Rückspiel gesperrt.

Real Madrid gewann das Spiel nach Rückstand mit 2:1 (Hinspiel 1:0) und zog in die K.o.-Runde der Champions League ein. Vinicius Junior erzielte den entscheidenden Treffer. Mittelfeldspieler Aurelien Tchouameni sprach von einem "Sieg für alle, die gegen Rassismus sind". Insgesamt habe Real "sicher nicht unser bestes Spiel der Saison gezeigt. Aber ich denke, es gibt Dinge, die wichtiger sind als dieses Spiel und wichtiger als Fußball", sagte der Franzose.

Auch interessant: Fünfter CL-Startplatz für Bundesliga trotz BVB-Scheitern weiter in Sichtweite

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