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Champions League

Champions League: Schiedsrichter-Ansetzung bei Paris Saint-Germain - FC Bayern macht Urs Meier ratlos

Veröffentlicht:

von Tobias Wiltschek

ran Fußball

FC Bayern - Dreesen adelt Team nach PSG-Pleite: "Eigentlich bist du tot"

Videoclip • 03:34 Min


Warum war das Team des Schweizers Sandro Schärer beim Champions-League-Kracher in Paris ausschließlich mit Spaniern besetzt? "Ich verstehe es nicht", sagt der frühere Weltklasse-Schiedsrichter Urs Meier im Gespräch mit ran.

Der FC Bayern hat das spektakuläre Hinspiel des Halbfinales der Champions League bei Paris Saint-Germain mit 4:5 verloren. Schiedsrichter Sandro Schärer hatte das wilde Spiel trotz einiger kniffliger Szenen im Griff.

Auch wenn die Regelauslegung vor dem durch Alphonso Davies verursachten Handelfmeter wieder einmal für Diskussionen sorgt, zeigte der Unparteiische aus der Schweiz zweifellos eine gute Leistung – und doch bleiben Fragen.

Die haben vor allem mit der Besetzung des Schiedsrichter-Teams zu tun. Während der Schweizer WM-Schiri bisher bei allen Einsätzen in der Königsklasse von Kollegen aus der Schweiz unterstützt wurde, war sein Team in Paris ausschließlich mit Assistenten aus Spanien besetzt.

"Es ergibt keinen Sinn, dass man zwei spanische Assistenten nimmt, die dann auch nicht bei der Weltmeisterschaft dabei sind. Der Video-Assistent wird auch bei der WM Video-Assistent sein. Auch da haben wir aber einen Schweizer Video-Assistenten dabei, der auch zur WM geht. Dass man den nicht bei so einem Spiel einsetzt, da frage ich mich schon", zeigte sich auch der frühere Schiedsrichter Urs Meier auf Nachfrage von ran ratlos.

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Urs Meier: "Ich verstehe es nicht"

Bei der 2:3-Niederlage von Eintracht Frankfurt bei Qarabag Agdam im Januar standen mit Stephane de Almeida und Jonas Erni zwei Assistenten aus der Schweiz an der Außenlinie, auch der vierte Offizielle und der VAR kamen aus der Schweiz. Weshalb die UEFA nun das eingespielte Team nicht einsetzte, ist auch für Urs Meier ein Rätsel - vor allem im Hinblick auf die WM im Sommer.

"Sandro Schärer hat bei der Weltmeisterschaft seinen eigenen Assistenten und er hat einen VAR auch aus der Schweiz. Also verdammt noch mal. Wenn er es schon schafft, mit seinem Team in ein Champions-League-Halbfinale zu kommen, warum nimmt man dieses Team auseinander? Ich verstehe es nicht. Zumal die zwei Assistenten nicht zur Weltmeisterschaft fahren", sagte der frühere Schweizer Schiedsrichter, der unter anderem das Champions-League-Finale 2002 pfiff.

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