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Champions League

FC Bayern München: Die drei größten Stolperfallen vor dem Viertelfinal-Rückspiel gegen Real Madrid

Veröffentlicht:

von Mike Stiefelhagen

ran Mehr Sport

FC Bayern: Zverev mit Ansage! "Wenn Neuer so weiterspielt..."

Videoclip • 02:29 Min


Bayern München hat sich im Viertelfinalhinspiel in Real Madrid eine starke Ausgangslage erarbeitet. Doch durch ist der Rekordmeister noch lange nicht. Vor dem Rückspiel in der Champions League lauern drei große Stolperfallen.

Der FC Bayern München hat sich mit dem 2:1 im Hinspiel bei Real Madrid eine starke Ausgangsposition für ein Weiterkommen ins Halbfinale der Champions League erarbeitet.

Die Münchner haben im Bernabeu vieles richtig gemacht. Sie waren mutig, insgesamt die bessere Mannschaft und hätten im Grunde deutlicher gewinnen müssen.

Sie haben Madrid sogar noch gefährlich zurückkommen lassen. Genau darin liegt aber auch die Warnung vor dem Rückspiel (Mittwoch ab 21:00 Uhr im Liveticker): Bayern hat Real nicht entscheidend genug getroffen.

ran nennt die größten Stolperfallen vor dem Rückspiel. Darauf muss der FCB achten.

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Stolperfalle 1: Ein einzelner Abwehrfehler kann alles zerstören

Bayerns größte Gefahr liegt in der eigenen Fehleranfälligkeit. Das Hinspiel hat genau das gezeigt. Dayot Upamecano leistete sich eine Szene, die Real sofort ins Spiel brachte. Wenn Manuel Neuer nicht zu seiner Prime-Version mutiert wäre, hätte das böse kippen können. "Upa" darf nicht derart patzen.

Auch Jonathan Tah wirkte in manchen Momenten zu übermotiviert, rückte aggressiv heraus und öffnete dadurch Räume. Solche Aktionen können gegen viele Gegner folgenlos bleiben. Gegen Real werden sie fast immer bestraft. Im schlimmsten Fall hätte er bei seinem Tritt gegen Kylian Mbappe vom Platz fliegen können. Das wäre im Rückspiel ein ebenso massiver Verlust und könnte jegliches Momentum kippen lassen.

Madrid braucht - eigentlich - nicht viele Einladungen. Ein Stellungsfehler, ein missglücktes Herausrücken oder ein verlorener Zweikampf im falschen Moment reichen oft schon. Bayern verteidigt mutig und häufig mit viel Raum im Rücken. Das passt zur Spielidee. Es erhöht aber auch das Risiko. Wenn die Innenverteidiger zu unruhig agieren oder zu früh attackieren, bekommt Real genau die Situationen, die der Klub sucht.

Und wenn Neuer nur wenige Prozentpunkte nachlässt, kracht es.

Stolperfalle 2: Ein Traumtag der gegnerischen Superstars

Die zweite große Gefahr liegt in der gegnerischen Tagesform. Und dem Tempo der Top-Stars.

Mit Vinicius Junior und Mbappe hat Madrid zwei Offensivspieler, die ein Spiel in wenigen Sekunden drehen können. Beide brauchen keine lange Anlaufzeit. Beide können aus halben Chancen Tore machen. Und beide sind an einem guten Tag kaum zu kontrollieren.

Wenn Bayern auf den Außen zu offen steht oder im Umschalten nicht schnell genug zurückkommt, wird es sofort gefährlich. Das gilt besonders dann, wenn die Bayern selbst dominant auftreten und hoch schieben wollen. Die Münchner werden das Spiel nicht nur verwalten wollen. Sie werden Phasen mit viel Ballbesitz haben. Geht ein Ballverlust auf dem Flügel schnell in die Tiefe, hat Real auf einmal Platz. Dann laufen Vini oder Mbappe in offene Räume. Und sind nicht mehr zu stoppen.

Bayern muss deshalb auch auf den Außen deutlich stabiler sein als im Hinspiel. Die Unterstützung für die Außenverteidiger muss stimmen. Die Abstände müssen passen. Und die Restverteidigung muss bei Ballverlusten sofort greifen. Sonst nutzt Real genau diese Schwachstelle.

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Stolperfalle 3: Die Chancenverwertung des FC Bayern

Die dritte Stolperfalle ist offensiver Natur. Und vielleicht fast genauso gefährlich wie jeder Defensivfehler. Bayern war im Hinspiel stark, hat sich Chancen erarbeitet, hat Real immer wieder unter Druck gesetzt. Aber die Münchner hätten in Madrid eigentlich drei oder vier Tore machen müssen. Genau das kann sich auf diesem Niveau rächen.

Denn gegen Real reicht ein gutes Spiel alleine nicht. Wer den Gegner hat wackeln lassen, muss ihn auch treffen. Bayern hat die Qualität, um Madrid weh zu tun. Doch wenn aus guten Angriffen nur Halbgefahr wird oder klare Abschlüsse nicht sauber genug ausgespielt werden, bleibt Real im Spiel.

Und solange Real im Spiel bleibt, bleibt das Risiko maximal hoch. Gegen kleinere Gegner lässt sich das oft noch auffangen. Gegen Real in der Regel nicht.

Real Madrid hat nichts mehr zu verlieren und wird irgendwann aufmachen müssen. Wenn die Bayern das nicht nutzen, kann alles schnell kippen.

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