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FC Bayern München: Oliver Kahn über Trainer-Fehlgriff mit Thomas Tuchel - "das ist nicht immer planbar"

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von ran

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FC Bayern: Trotz Sieg! Fans fordern drastische Konsequenzen vor Real

Videoclip • 02:04 Min


Torwart-Legende Oliver Kahn verpflichtete in seiner Zeit als Vorstandsvorsitzender des FC Bayern den heutigen englischen Nationaltrainer Thomas Tuchel. Nun lässt Kahn durchblicken, dass es damals menschlich nicht ideal gepasst hat.

Vom Juli 2021 bis zu seiner Entlassung im Mai 2023 stand Oliver Kahn an der Spitze des FC Bayern.

In dieser Zeit fielen weitreichende Entscheidungen. Nachdem im Frühjahr 2023 der heutige Bundestrainer Julian Nagelsmann entlassen worden war, verpflichteten Kahn und der damalige Sportvorstand Hasan Salihamidzic Thomas Tuchel als dessen Nachfolger.

Zwar gewann der FC Bayern am letzten Spieltag jener Saison noch dramatisch die Deutsche Meisterschaft, doch für den Vorstandsvorsitzenden Kahn und Salihamidzic bedeutete dieser Tag dennoch das Aus. Auch Tuchel und der Rekordmeister wurden nie wirklich warm miteinander; kaum ein Jahr später verließ der heutige England-Coach die Münchner wieder.

Nun hat sich Kahn erstmals detailliert zu dieser Personalie geäußert. "Man hat gedacht: Bei Thomas Tuchel passt alles, das ist die logische Lösung. Aber am Ende geht es nicht nur um Profile, sondern auch darum, ob es menschlich passt. Und das ist nicht immer planbar", erklärte der frühere "Titan" gegenüber der "Süddeutschen Zeitung".

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Oliver Kahn warnt den FC Bayern vor Real Madrid

Zwischen Tuchels Nachfolger Vincent Kompany und dem Klub harmoniert es deutlich besser. Doch vor dem Viertelfinal-Hinspiel  gegen Real Madrid am Dienstag (21:00 Uhr im Liveticker auf ran.de) warnt Kahn, der als aktiver Spieler zwölfmal auf die "Königlichen" traf, seinen alten Verein eindringlich.

"Real kommt aus einer Phase, in der es viele Widerstände überwinden musste. Es gab Kritik, Unruhe, einen Trainerwechsel. Und auf einmal kommt der Erfolg gegen Manchester City, und sie spüren: Jetzt können wir die Saison drehen. Genau das macht Real so gefährlich", erklärte die Torwart-Legende.

Zudem betonte er die Besonderheit des Stadions: "Das Publikum in Madrid ist deutlich intensiver als in Barcelona, man hat das Gefühl, alles drückt dich nach unten. Die Atmosphäre kann einen einschüchtern. Und jetzt, mit dem geschlossenen Dach, wird das noch verstärkt."

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