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DFB-Pokal: Magdeburg-Randalierer sorgen im Stadion von RB Leipzig für Verwüstung
Aktualisiert:
von Tobias Wiltschekran Fußball
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Videoclip • 01:26 Min
Während des Auswärtsspiels in Leipzig hinterlassen Fans des 1. FC Magdeburg eine Spur der Verwüstung - und das ungeachtet eines tragischen Vorfalls.
Bilder der Verwüstung in Leipzig!
Rund um das Achtelfinalspiel im DFB-Pokal bei RB haben Fans des 1. FC Magdeburg in mehreren Bereichen des Stadions randaliert.
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Besonders betroffen waren nach Polizeiangaben die Gäste-Toiletten, in denen Waschbecken, Armaturen und Urinale zerstört wurden. Aber auch im Stadion-Innenraum wüteten die Gäste-Anhänger. Sie rissen Sitzschalen aus ihren Halterungen und demolierten Trennwände zu anderen Zuschauer-Bereichen.
Wie die "Mitteldeutsche Zeitung" berichtet, entstand insgesamt ein Sachschaden von etwa 20.000 Euro.
Zu dem Spiel in Leipzig waren 7.000 Anhänger der Magdeburger angereist. Die Verwüstungen, die von Gäste-Fans angerichtet wurden, sind schockierend genug.
1. FC Magdeburg: Fans machen Stimmung trotz Todesfall
Noch unverständlicher ist dieser Ausbruch von Gewalt angesichts der Tatsache, dass ein Fan des FCM am Rande der Partie gestorben ist. Normalerweise brechen Fangruppen in solchen Fällen die Unterstützung ab. Die Magdeburger Fans aber machten ungeachtet dessen weiter Stimmung.
Selbst eine offizielle Durchsage im Stadion in der zweiten Halbzeit, wonach der Fan gestorben sei, hatte keinerlei Auswirkungen auf das Verhalten der Magdeburger Anhänger.
Nach dem Spiel erklärte Magdeburgs Sportgeschäftsführer Otmar Schork bei "Sky", dass die Fans die Todesnachricht während der Partie nicht mitbekommen hätten.
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