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DFB-Team: Joachim Löw kritisiert Rücktritt von Mesut Özil
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von ran.deran Fußball
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Der Abgang von Mesut Özil aus der Nationalmannschaft war alles andere als sauber. In einem langen Statement warf er dem DFB vor, ihn nicht beschützt zu haben. Der damalige Bundestrainer Joachim Löw hat das Statement gar nicht gelesen.
Joachim Löw hat in der neuen ZDF-Dokumentation "Mesut Özil – zu Gast bei Freunden" ein überraschend offenes Bekenntnis abgelegt. Der langjährige Bundestrainer gesteht: Die viel diskutierte Rücktrittserklärung von Mesut Özil hat er bis heute nie gelesen.
"Die ganze Presseerklärung und die Gründe habe ich nie gelesen. Weil erstens war mir das zu lang und zweitens war ich in dem Moment enttäuscht, weil ich’s nicht von ihm persönlich gehört habe", sagt Löw in der dreiteiligen Serie.

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DFB-Team: Wertschätzung von Joachim Löw für Mesut Özil bleibt
Der 66-Jährige wirkt dabei weder verbittert noch nachtragend. Stattdessen mischen sich Respekt und Bedauern in seinen Worten. Löw lobt Özil ausdrücklich als "einen der besten Nationalspieler, den Deutschland je hatte".
Gleichzeitig bedauert er, dass der ehemalige Spielmacher dem Treffen der Rio-Weltmeister von 2014 ferngeblieben ist – und heute in der Türkei lebt, "weniger in Deutschland oder äußerst selten".
Trotz der Enttäuschung hält Löw an seiner Wertschätzung fest. Der Weltmeister-Coach von 2014 betont Özils fußballerische Klasse und lässt durchblicken, dass der Riss zwischen Özil und dem deutschen Fußball bis heute spürbar ist.
Özil selbst lebt inzwischen zurückgezogen in der Türkei, Kontakte zum DFB sind, wenn überhaupt, minimal.
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