Bundesliga
Bundesliga: RB Leipzig schmeißt hunderte Dauerkarten-Inhaber raus
Aktualisiert:
von ran.deran Fußball
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Videoclip • 03:33 Min
RB Leipzig greift durch: Der Bundesligist entzieht mehreren hundert Fans ihre Dauerkarte - weil sie nicht zu den Spielen kamen.
Wer sein Ticket nicht nutzt, verliert es. RB Leipzig macht beim Thema Mindestnutzung ernst und entzieht zur Saison 2026/27 rund 700 Dauerkarteninhabern ihr Abo, weil sie schlicht zu selten in der Red Bull Arena aufgetaucht sind.
Wer eine Dauerkarte bei RB Leipzig hält, muss mindestens zehn Bundesliga-Heimspiele pro Saison besuchen. Wer das nicht schafft, riskiert den Entzug. Nach aktuellen Angaben der "Bild" sind rund 700 Fans von dieser Regelung betroffen.
Dabei gilt: Als besuchtes Spiel zählt, wenn man selbst im Stadion war oder das Ticket über die offizielle Ticket-App direkt an eine andere Person weitergeleitet hat. Wer seine Karte also an Freunde oder Familie abgibt, ist auf der sicheren Seite.
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RB Leipzig: Fans hielten Ticket ans Drehkreuz - und gingen dann nach Hause
Es gab Fälle, in denen Fans ihre Dauerkarten lediglich ans Drehkreuz hielten, das Stadion aber nicht betraten, um einen Besuch vorzutäuschen und dem Entzug zu entgehen. Ein RB-Mitarbeiter stellte jedoch klar: "Dauerkarten ans Drehkreuz zu halten, reicht nicht aus, das zählt nicht als Nutzung und wird nicht ausgewertet."
Gleichzeitig zeigt der Klub Kulanz: Der Verein kündigt an, jeden Fall einzeln zu bewerten und die Gründe für das Fernbleiben zu berücksichtigen. Wer also nachvollziehbare Gründe für seine Abwesenheit hat, könnte glimpflich davonkommen.
RB Leipzig steht mit dieser Praxis nicht allein. Auch Borussia Dortmund macht jährlich rund 600-mal vom Entzug bei zu vielen Fehlspielen Gebrauch. Auch beim FC Bayern wurde eine Mindestnutzungsregel wieder eingeführt.
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