Bundesliga
FC Bayern München: Kingsley Coman wurde wohl per WhatsApp zu Wechsel gedrängt
Aktualisiert:
von ran.deran Fußball
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Videoclip • 02:10 Min
Kingsley Coman hat den FC Bayern München nicht ohne Nebengeräusche verlassen. Offenbar wurde der Franzose zu einem Wechsel gedrängt - per WhatsApp.
Neue Details zu Kingsley Comans Abschied vom FC Bayern sorgen für Aufsehen.
Laut einem Bericht der "Bild" soll der Rekordmeister den Franzosen im Sommer 2025 per WhatsApp-Nachricht zum Wechsel nach Saudi-Arabien gedrängt haben.
Am 30. Juli 2025 soll Coman eine Nachricht erhalten haben, in der ihm demnach nahegelegt wurde, sich erneut "Gedanken über einen Transfer nach Saudi-Arabien" zu machen. Von wem die Nachricht konkret stammte, geht aus dem Bericht nicht hervor. Brisant: Coman wollte wohl zu diesem Zeitpunkt eigentlich in München bleiben.
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FC Bayern: Coman-Transfer sollte Geld für Luis Diaz frei machen
Der Druck erklärt sich durch die kurz zuvor abgeschlossene Verpflichtung von Luis Diaz vom FC Liverpool. Die Einnahmen aus dem Coman-Verkauf kamen den Bayern entsprechend gelegen.
Am Ende flossen 25 Millionen Euro Ablöse nach München. Intern soll Sportvorstand Max Eberl vorgeworfen worden sein, sich in den Verhandlungen mit Al-Nassr zu schnell zufriedengegeben zu haben. Bayerns Vorstandsvorsitzender Jan-Christian Dreesen habe laut des Berichts nachverhandelt und noch fünf Millionen Euro mehr herausgeholt.
Seinen Unmut über den Abschied hatte Coman zuvor bereits selbst angedeutet. Gegenüber der "L'Equipe" erklärte der 29-Jährige: "Es gab einen Teil des Vereins, der mich gehen sehen wollte."
Der Franzose wechselte 2015 zunächst per Leihe für zwei Spielzeiten von Juventus Turin an die Isar, ehe er 2017 für kolportierte 21 Millionen Euro fest verpflichtet wurde. Unvergessen ist sein Siegtreffer im Finale der Champions League 2019/20 gegen seinen Ex-Klub Paris Saint-Germain.
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